hier ein kleiner Bericht von meiner OP u. Klinikerfahrung. Vielleicht kann ich mit meinem Beitrag einigen Betroffenen Mut machen.
Vorgeschichte: Sept. 2004 Hörsturz, Tinnitus, starker Schwindel, Übelkeit u. Erbrechen.Behandlung durch HNO u. Orthopäden(Vermutung HWS Syndrom), da durch Spritzen u. KG keine Besserung erzielt wurde, MRT im Okt. 2004. Es wurde ein AN li. von 2 mm festgestellt, danach jährliche MRT Kontrolle, da das AN langsam aber sicher wuchs(7 x 3,5 x 3 mm) hatte ich im Sept. 2010 ein Vorgespräch in der Uni-Klinik Würzburg, wo man mir zu einer OP riet. Ich habe dann einen OP Termin für April 2011 vereinbahrt.
Ich wurde am 06.04.2011 in der Uni-Klinik in Würzburg von Prof. Hagen operiert. Die OP dauerte ca. 4,5 Std. u. nach einer Nacht auf der Intensivstation( mit Schwindel u. Erbrechen) wurde ich auf die Normalstation verlegt. Nach Aussage von Prof. Hagen wurde der Tumor vollständig entfernt, hatte aber eine leichte Fazialparese, kein Lidschluss des li. Auges, Gleichgewichtsstörungen, Ertaubung des li. Ohres, aber der Tinnitus ist mir erhalten geblieben. 9 Tage nach der OP wurde ich aus der Klinik entlassen, es wurde vom Sozialdienst der Klinik eine Reha beantragt.
Heute, ca 3,5 Monate nach der OP, geht es mir sehr gut. Fazialparese zurückgebildet, Lidschlus wieder vorhanden, nur noch keine Tränenflüssigkeit, Schwierigkeiten mit dem Gleichgewicht noch vorhanden. Jetzt habe ich auch, nach gut 3 Monaten, die Zusage für meine Reha bekommen, werde diese sehr wahrscheinlich Ende Juli, Anfang Aug. in Bad Nauheim antreten. Hoffe das ich eine Verbesserung meiner Gleichgewichtsstörungen erreiche u. viele Informationen über Cochlea Implantat erhalte.
Habe am 16.09.2011 einen Termin in Würzburg zur Nachuntersuchung u. Hörprüfung, evtl. Einleitung einer CI Versorgung. Bin auf das Ergebnis sehr gespannt.
Ich kann die Uni-Klinik Würzburg nur empfehlen, fühlte mich dort sehr gut aufgehoben. Großer Dank an die Ärzte u. das Pflegepersonal.
Liebe Grüße
Neuri04
