Erlangen, Freiburg und...? Translabyrinthär, suboccipital?
Verfasst: 30.05.2012, 23:55
Hallo an alle, ich bin hier neu.
Ich schildere mal in Kurzform meinen "Fall":
Ende Februar 12 bin ich morgens aufgewacht und hörte auf dem rechten Ohr fast nichts mehr.
Nach Tablettengabe der HNO-Ärztin und Infusionen des Hausarztes hatte ich am 03. April die erste MRT, und zwar von der Halswirbelsäule. Dabei kam nichts heraus, das den Hörsturz begründen konnte.
Auf mein Drängen hin wurde am 27. April eine zweite MRT - dieses Mal vom Schädel - gemacht.
Dabei kam heraus, dass ich rechtsseitig ein AN habe.
Im gleichen Satz "Tumor" und "Kopf" zu hören ist alles andere als schön, da hilft auch ein "gutartig" nichts...
Nun habe ich mir letzte Woche Erlangen und Prof. Iro angesehen.
Prof. Iro ist vertrauenswürdig. Ganz klar und sehr offen.
Was mir nun zu schaffen macht: er empfiehlt den Weg duch's Ohr, ich wäre somit halbseitig taub.
Unwiderbringlich.
Prof. Iro meinte, ich höre ja auf dem Ohr eh fast nichts mehr (50 %), für mich ist das aber mehr als nur "fast nichts". Ich empfinde den Hauch eines räumlichen Hörens. Ich höre meine kleine Tochter, wenn sie neben mir liegt.
Und was ist, wenn in zehn Jahren etwas erfunden wird, dass aus meinen 50 60 oder 70 wird?
Dann wäre mein Ohr ausgeräumt und ich hätte keine Chance...
Der Weg über den Hinterkopf ist natürlich belastender. Und die Aussage des Professors, dass die Gehfahr besteht, den Tumor nicht ganz entfernen zu können, beunruhigt mich natürlich auch sehr.
Das Gespräch in Erlangen ist nun knapp eine Woche her, ich tendiere trotz allem zum suboccipitalen Eingriff.
Was ich abwarten möchte, ist mein Gespräch Ende Juni in Freiburg.
Ich wohne in Speyer - hier in der Nähe gibt es nicht wirklich viele Kliniken, die AN operieren.
Kann mir jemand vielleicht einen Rat geben, welche Klinik ich noch in Augenschein nehmen könnte?
Was mich zur Zeit noch beschäftigt ist z. B., welche Kosten meine Krankenkasse übernehmen wird. Ist es so, dass, da ein Chefarzt operieren wird, meine KK diese Chefbehandlung nicht übernehmen wird?
Ich habe bei der Techniker KK angerufen; sie sagten mir, ich solle, sobald ich mich für eine Klinik entschieden hätte, den Einweisungsschein des hausarztes vorlegen und sie würden dann die Kostenübernahme prüfen. Der freundliche Herr der TK wollte mich beruhigen. Ich weiß nicht, ob ich auch beruhigt sein kann.
Ich werde dann hier weiter berichten. Spätestens Ende Juni, wenn ich aus Freiburg zurück bin.
Ich schildere mal in Kurzform meinen "Fall":
Ende Februar 12 bin ich morgens aufgewacht und hörte auf dem rechten Ohr fast nichts mehr.
Nach Tablettengabe der HNO-Ärztin und Infusionen des Hausarztes hatte ich am 03. April die erste MRT, und zwar von der Halswirbelsäule. Dabei kam nichts heraus, das den Hörsturz begründen konnte.
Auf mein Drängen hin wurde am 27. April eine zweite MRT - dieses Mal vom Schädel - gemacht.
Dabei kam heraus, dass ich rechtsseitig ein AN habe.
Im gleichen Satz "Tumor" und "Kopf" zu hören ist alles andere als schön, da hilft auch ein "gutartig" nichts...
Nun habe ich mir letzte Woche Erlangen und Prof. Iro angesehen.
Prof. Iro ist vertrauenswürdig. Ganz klar und sehr offen.
Was mir nun zu schaffen macht: er empfiehlt den Weg duch's Ohr, ich wäre somit halbseitig taub.
Unwiderbringlich.
Prof. Iro meinte, ich höre ja auf dem Ohr eh fast nichts mehr (50 %), für mich ist das aber mehr als nur "fast nichts". Ich empfinde den Hauch eines räumlichen Hörens. Ich höre meine kleine Tochter, wenn sie neben mir liegt.
Und was ist, wenn in zehn Jahren etwas erfunden wird, dass aus meinen 50 60 oder 70 wird?
Dann wäre mein Ohr ausgeräumt und ich hätte keine Chance...
Der Weg über den Hinterkopf ist natürlich belastender. Und die Aussage des Professors, dass die Gehfahr besteht, den Tumor nicht ganz entfernen zu können, beunruhigt mich natürlich auch sehr.
Das Gespräch in Erlangen ist nun knapp eine Woche her, ich tendiere trotz allem zum suboccipitalen Eingriff.
Was ich abwarten möchte, ist mein Gespräch Ende Juni in Freiburg.
Ich wohne in Speyer - hier in der Nähe gibt es nicht wirklich viele Kliniken, die AN operieren.
Kann mir jemand vielleicht einen Rat geben, welche Klinik ich noch in Augenschein nehmen könnte?
Was mich zur Zeit noch beschäftigt ist z. B., welche Kosten meine Krankenkasse übernehmen wird. Ist es so, dass, da ein Chefarzt operieren wird, meine KK diese Chefbehandlung nicht übernehmen wird?
Ich habe bei der Techniker KK angerufen; sie sagten mir, ich solle, sobald ich mich für eine Klinik entschieden hätte, den Einweisungsschein des hausarztes vorlegen und sie würden dann die Kostenübernahme prüfen. Der freundliche Herr der TK wollte mich beruhigen. Ich weiß nicht, ob ich auch beruhigt sein kann.
Ich werde dann hier weiter berichten. Spätestens Ende Juni, wenn ich aus Freiburg zurück bin.