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von ANFux » 22.12.2009, 20:44
Es gibt keine einheitlich geregelte Zuständigkeit
Liebe Elly,
gut, daß Du dieses Problem einmal in den Mittelpunkt gerückt hast.
Es ist aber leider so, daß es keine geregelte, keine einheitliche Zuständigkeit für eine OP-Nachsorge gibt. Fast denke ich, daß es keine geben kann.
Wer könnte zuständig sein?
Es könnte der Arzt sein, der den Patienten zur Operation überwiesen hat.
Es könnte der Arzt sein, in dessen Fachgebiet die (möglichen ) postoperativen Beschwerden liegen.
Es könnte der Arzt sein, der Erfahrungen mit dem Hirntumor Akustikusneurinom hat.
Es könnte der Arzt sein, der Interesse an dem Fall hat und den Willen, diesen Fall zu behalten.
Es sollte eigentlich der klassische Hausarzt sein, der koordiniert und überweist. Aber wo klappt dieses System schon?
Fazit:
Jeder Fall liegt anders. Und jeder muß nach einer Lösung suchen und hoffen, daß er dabei bzw. dafür einen passenden, den richtigen Arzt findet. Am ehesten dürfte man den Neurologen als den Arzt finden, der mit den meisten Beschwerden etwas anfangenn kann. Wenn der Interesse und AN Erfahrung hat ...
Ich war acht Jahre lang bei einem HNO-Arzt zur "Kontrolle", danach wechselte ich zu einem Neurologen, der vor allem die Kontroll-MRT veranlaßt und für Schilderungen meiner aktuellen Verfassung offen ist.
Übrigens: Osteopathie ist nach meinen Erfahrungen auch eine sehr nützliche Therapie.
Beste Grüße
ANFux
Zuletzt geändert von
ANFux am 23.12.2009, 11:32, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Der Beitrag wurde um Aussagen zu meiner Nachsorge ergänzt.
1939, m. '94 transtemp. OP (15 mm) in Magdeburg/Prof. Freigang, einseitig taub, kein Tinnitus, keine Fazialispar. Rehakur in Bad Gögging. '96-'04 im Vorstand d. VAN in D, seitdem Beratungen zum AN. Ab '07 Moderator, ab '08 Homepage-Verantwortl.(bis 2012)