Meine Frau sagte mir schon länger, dass ich wohl schlecht hören würde, ich habe es auf die vielen lauten Konzerte geschoben, auf denen ich als Heranwachsender ohne Hörschutz war. Neujahr um 0: 02 fing mein neues Jahr mit einem Knalltrauma durch einen Böller gut an
Meine Beschwerden waren Hyperakusis, Druckgefühl, Hörminderung, teilweise diffuse leichte Schmerzen,und spürbare Hörminderung. Nachdem sich die Beschwerden nur teilweise gebessert haben (Hyperakusis deutlich weniger, Schmerzen so gut wie gar nicht mehr) hat meine HNO eine BERA-Untersuchung veranlasst und wollte dann ein MRT, da sie Verzögerungen in der Strecke befundet hatte. Dieses MRT habe ich dann bekommen und dann kam der Befund eines AN mit " 9mm Durchmesser links extrameatal nahe der Kleinhirnbrückenwinkelzisterne" welches innerhalb von 7 Monaten gewachsen ist ( im Juli 2015 wurde ein MRT gefahren wegen einer Veränderung im Frontalhirn, der Radiologe hat sich die alten Bilder angeschaut und mir gesagt, dass er das AN letztes Jahr übersehen hat, da er den Focus auf die angeforderte Hirnregion gelegt hat)
Nun, jetzt war ich in Essen in der Uniklinik ambulant, die HNO möchte das noch in einer internen AN-Konferenz besprechen, die Neurochirurgen sprachen sich für Gamma-Knife aus.
Mal sehen, was die HNO so sagen.
Ach ja...ich leide an dem von Willebrand-Jürgens -Syndrom, welches mit einer verstärkten Blutungsneigung einher geht. Das ist sicher ein Argument gegen eine OP
