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von ANFux » 04.06.2009, 11:13
Liebe manucux,
man merkt, daß der OP-Termin naht. Du planst. Das ist für die letzten Tage vor der OP keine schlechte Ablenkung. Dazu nun einige Hinweise.
Zuständig für die Rehabilitationsmaßnahmen sind die Rentenversicherungsträger, nicht die Krankenkassen. Ich hatte das in früheren Beiträgen selbst falsch geschrieben. Es lohnt sich, noch einmal im Zusammenhang die gesamte Homepageseite "Reha" zu lesen, die ich neulich überarbeitet habe. Dort gebe ich auch die Hinweise, welches Profil die Reha-Einrichtung haben sollte, daß man Broschüren anfordern kann und daß man ruhig nach Erfahrungen mit AN-Patienten fragen sollte, wo man Auskünfte bekommt, wer bei der Antragstellung hilft, und daß letztlich bis nach der OP eine kleine Ungewißheit bleibt, ob evtl. eine spezielle Rehamaßnahme notwendig ist und welche Einrichtung dafür spezialisiert ist.
Das alles macht natürlich Überlegungen vor der OP nicht unnütz, im Gegenteil. Das machst Du schon richtig.
Auf besagter Seite steht am Ende auch eine zentrale Adresse. Ich füge hier noch zwei regionale an, die für Dich in Frage kämen (ich weiß nicht genau, wo die Zuständigkeiten enden):
Deutsche Rentenversicherung
Nord
Ziegelstraße 150
23556 Lübeck
Telefon: 0451-485-0
Oldenburg-Bremen
Huntestraße 11
26135 Oldenburg
Telefon: 0441-927-0
Zu Deinen Gedanken an das Reiten, denn mir scheint, daß dieses Therapieangebot für Dich wichtiger ist als der Ort Plau und die Klinik mit ihren sonstigen Leistungen (Du hast ja in Deinem Profil von Deinem Hobby und Deinem Lieblingspferd geschrieben). Die Kostenträger haben natürlich nicht ganz Unrecht, wenn sie auf eine maximale Distanz zum Wohnort hinweisen, die möglichst zu beachten ist. Sie sollten und dürfen das nicht stur anwenden, klar. Einen Hinweis auf das Reiten würde ich mir an Deiner Stelle aber als Begründung für die Kur in Plau verkneifen. Es ist nicht klar, ob das Reiten für Dich, nach Deiner OP, das Beste, das Unverzichtbare ... ist. Da Du diesem Hobby ohnehin nachgehst, wirst Du noch genügend Gelegenheit haben, in der "zweiten Rehaphase" zu Hause zu reiten. Ganz sicher ist Reiten nützlich, um Balanace, Koordination, Gleichgewicht zu trainieren, vor allem aber um Freude zu erzeugen. Ob Reiten aber unbedingt notwendig ist, um in einer Gruppe Kopfoperierter angewendet zu werden, bezweifle ich sehr.
Übrigens gibt es in Deiner Umgebung die Asklepios-Klinik in Schaufling, die u.a. Logopädie, Bewegungs- Gleichgewichts- und Koordinationsübungen im Programm hat. Nach dem, was ich auf deren Homepage gelesen habe, ist das eine gute Adresse. Aber ich habe keine persönlichen Erfahrungen!
Du hast ja noch einige Tage Zeit. Ich wünsche Dir Erfolg bei Deinen Recherchen und Entscheidungen, und natürlich bei der Operation. Prof. Sepehrnia und sein Team werden das schon meistern.
Herzliche Grüße
ANFux
1939, m. '94 transtemp. OP (15 mm) in Magdeburg/Prof. Freigang, einseitig taub, kein Tinnitus, keine Fazialispar. Rehakur in Bad Gögging. '96-'04 im Vorstand d. VAN in D, seitdem Beratungen zum AN. Ab '07 Moderator, ab '08 Homepage-Verantwortl.(bis 2012)