nachdem auch ich betroffen bin und guten Rat gut gebrauchen kann, hier zunächst mein "CV"
Ich bin männlich, Baujahr 62.
2003-2007 hatte ich 3 Hörstürze und habe seitdem Tinnitus und vermindertes Hören.
Zudem hatte ich des Öfteren Probleme mit Benommenheitsschwindel (Unwohlsein). Leider konnte ich dies damals nicht als Schwindel einordnen.
Ich bin damit ganz gut zurechtgekommen, habe die ganze Sache recht erfolgreich verdrängt.
Seit einiger Zeit habe ich auch Gefühlsirritationen auf der rechten Wange und am rechten Ohr.
2012/13 hatte ich heftige Schmerzen am rechten Kiefergelenk (Craniomandibuläre Dysfunktion diagnostiziert) mit eingeschränkter Kaufunktionalität.
Am 07.04.14 bin ich notfallmäßig mit starken Schwindelattacken (Drehschwindel) in Krankenhaus.
Akut war das rechte Gleichgewichtsorgan ausgefallen, nach 2 Tagen aber wieder aktiv.
Im MRT wurde Akustikusneurinom rechts festgestellt, ca. 15/10/10 mm, intrameatal.
Weiterhin vermindertes Hören der höheren Frequenzen, Tinnitus 4kHz 74db.
Im Krankenhaus wurde mir die Uni-Klinik Freiburg zur Weiterbehandlung empfohlen.
Seitdem sind die Symptome mit Schwindel stärker und fast immer vorhanden.
Termin in der Uni-Klinik Freiburg HNO-Ambulanz am 30.04.14.
Prof. Dr. med. Antje Aschendorff empfahl (in Vorgriff auf eine hausinterne Schädelbasiskonferenz mit NC und Radiologen) eine OP auf HNO-Weg (durchs Ohr bzw. Schnitt hinterm Ohr).
Zusätzlich würde ein CI-Platzhalter eingebracht. Damit könnte bei Taubheit nach der OP ein Cochlea-Implantat eingesetzt werden.
Bei der Schädelbasiskonferenz am 06.05.14 stellten sowohl NC als auch Radiologen ebenfalls gute Erfolge in Aussicht, so dass ich am 15.05.14 Termine im Neurozentrum und in der Strahlenabmulanz in Freiburg habe.
Ich bin gespannt wie die "Gesamtempfehlung" aussieht.
Hat jemand Erfahrung mit der Uni-Klinik Freiburg? HNO oder NC?
Viele Grüße aus Kaiserslautern
chriskl
