mein Bericht rund 14 Monate post OP und nach Kontroll-MRT.
Für alle Österreicher: Mein Kontrolltermin war in Linz bei OA Dr. Aichholzer und ich kann guten Gewissens jedem empfehlen, sich zumindest einen Zweittermin vor der OP bei ihm zu besorgen.
Die Kontrastmittelanreicherung im Narbengewebe hat sich so reduziert, dass es kaum noch sichtbar ist. Das hat zur Folge, dass mir die nächste Kontrolle erst in zwei Jahren empfohlen wurde. Obwohl ich keine Panik vor einem Rezidiv hatte, ist mir nun doch wohler. Nicht zufrieden bin ich mit meiner körperlichen Belastbarkeit. Die Freizeitgestaltung sieht etwas düster aus, da die Kraftreserven meist mit dem Beruf mehr als verbraucht sind. Den Haushalt erledige ich „sehr reduziert“. Das soll nicht heißen, dass es mir dzt. nicht besser geht als z.B. im Sommer aber ich habe mir von mir mehr erwartet. Der Tinitus ist zum Aushalten, stört nur bei lautem Umgebungslärm und Müdigkeit. An der Situation li. taub, re. lärmempfindlich hat sich nichts geändert. Als Hörversorgung habe ich ein CROS Gerät getestet. Es war für mich ein Hörgenuß, jedoch hielt ich den Druck hinter beiden Ohren nicht aus und habe daher den Versuch abgebrochen. Ich werde es noch einmal probieren. Es liegt nicht an der Narbe, es ist eine starke Empfindlichkeit am gesamten Kopf. Hatte ich auch schon vor der OP, nur nicht so extrem. Schwindel und Gangstörungen sind noch in geringem Ausmaß vorhanden. Manchmal nervig aber z.Z. nicht wirklich ein Problem, da mich meine Reaktionsfähigkeit noch vor Stürzen bewahrt hat. Meine Parese wurde als ausgeheilt bewertet, ich spüre sie jedoch noch im Auge und das kann je nach Intensität unangenehm sein. Optisch auch für mich ausgeheilt. Abends sind meine gesamten Symptome stärker, was mich aber meist nicht daran hindert gesellschaftliche Termine wahrzunehmen. Die Ausgehzeit hat sich natürlich verkürzt. (Jugendschutz
Das Thema „medizinische Hypnose“ beschäftigt mich in Bezug auf die Müdigkeit. Hat jemand damit bereits Erfahrung gemacht? Noch denke ich, ist es sinnvoll meinen Körper Zeit zu geben, sich selbst zu regenerieren. Hätte nur gerne einen Plan B in der Lade.
Insgesamt gehöre ich zu denen, die froh sind das AN mittels OP los zu sein, erhoffe mir aber noch Besserung
Mit den besten Wünschen an alle, die sich mit AN’s auseinander setzen müssen
lona
