Unsicherheit
Verfasst: 22.10.2013, 11:52
Liebe Forumsmitglieder,
ich schreibe hier, weil mein Sohn (20) einen MRT Bericht bekommen hat, der uns etwas verunsichert.
Bitte gebt eure Meinung dazu.
MRT des Schädels vom 01.10.2013:
Insgesamt unauffälliger Hirnparenchymbefund. Die deprimierte Hypophyse sowie die erweiterten perioptischen Scheiden sind prinzipiell mit einem Pseudotumor cerebri vereinbar. Auffälligkeiten intraorbital, insbesondere links finden sich nicht. Nebenbefundlich: Kleine Arachnoidalzyste rechts temporo-polar medial. Kein pathologisches KM-Enhancement. Keine Raumforderungszeichen.
HNO-Konsil vom 02.10.2013:
In der Kalorik zeigt sich eine deutliche Untererregbarkeit links sowie eine diskrete Hörminderung (10-20dB) hochtonbetont links und rechtsseitiger Normakusis. Es wird der V. a. eine vestibuläre Migräne geäußert (DD: unklare Vestibulopathie):
Konsil der Augenklinik vom 04.10.2013:
Visus (R/L 1,2/1,0), RAPD, Gesichtsfeld und OCT-Spectralis bzgl. Papille und Makula regelrecht.
Keine Glaskörperzellen, Papille vital und randscharf, physiologisch excaviert.
Beurteilung: Bis auf ganz zarte Gefäßveränderungen bei bekannter art. Hypertonie ist der ophtalmolog. Befund normal. Es gibt keine Stauungszeichen.
Zusammenfassende Beurteilung:
In der Zus.schau der Befunde sind die Kopfschmerzen, die bei Herrn ...... bestehen, am ehesten als Spannungskopfschmerzen zu werten. Die hier durchgeführten Untersuchungen ergaben nur diskrete Auffälligkeiten. In der MRT Untersuchung des Schädels zeigten sich erweiterte perioptische Scheiden, die als Hinweise auf eine Druckerhöhung gewertet werden könnten. Die augenärztliche Untersuchung zeigte jedoch keine Hinweise auf Stauungszeichen. In der Lumbalpunktion wurde der Druck initial nicht bestimmt, es kam jedoch im Anschluss zu postpunktionellen, lageabhängigen Kopfschmerzen, so dass auf eine erneute LP mit Druckmessung zunächst verzichtet werden musste. In der HNO-ärztlichen Untersuchung fiel eine deutliche Untererregbarkeit links sowie eine diskrete Hörminderung auf, die wahrscheinlich als Ursache für den Tinnitus in Frage kommt und eine ältere peripher-vestibuläre Schädigung anzeigt, die mit der aktuellen Symptomatik nicht in Zusammenhang steht.
Dazu muss man sagen, dass mein Sohn seit Jahren unter Kopfschmerzen leidet, immer wieder leichten Tinnitus hat, teilweise mit Schwindelgefühl und einen Druck im linken Ohr verspürt.
Die erwähnte art. Hypertonie ist, falls überhaupt vorhanden, noch nicht lange da und auch nicht so stark, als dass man sie behandeln müsste.
Mein Sohn bekommt jetzt seit 3 Wochen Amitriptylin 50 mg abends. Die Schmerzen und der Druck auf dem Ohr sind besser, aber nicht dauerhaft weg.
Wir wollen sehr gerne eure Meinung dazu hören, ob wir in Richtung Akustikusneuriom weiter schauen sollen.
Bitte seid so nett und anwortet uns. Wir sind für jeden Tipp und jede Anregung dankbar.
Liebe Grüße
maikäfer
PS Mein Sohn soll sich in 3 Monaten in der Kopfschmerzambulanz melden und regelmäßig die Augen kontrollieren lassen.
ich schreibe hier, weil mein Sohn (20) einen MRT Bericht bekommen hat, der uns etwas verunsichert.
Bitte gebt eure Meinung dazu.
MRT des Schädels vom 01.10.2013:
Insgesamt unauffälliger Hirnparenchymbefund. Die deprimierte Hypophyse sowie die erweiterten perioptischen Scheiden sind prinzipiell mit einem Pseudotumor cerebri vereinbar. Auffälligkeiten intraorbital, insbesondere links finden sich nicht. Nebenbefundlich: Kleine Arachnoidalzyste rechts temporo-polar medial. Kein pathologisches KM-Enhancement. Keine Raumforderungszeichen.
HNO-Konsil vom 02.10.2013:
In der Kalorik zeigt sich eine deutliche Untererregbarkeit links sowie eine diskrete Hörminderung (10-20dB) hochtonbetont links und rechtsseitiger Normakusis. Es wird der V. a. eine vestibuläre Migräne geäußert (DD: unklare Vestibulopathie):
Konsil der Augenklinik vom 04.10.2013:
Visus (R/L 1,2/1,0), RAPD, Gesichtsfeld und OCT-Spectralis bzgl. Papille und Makula regelrecht.
Keine Glaskörperzellen, Papille vital und randscharf, physiologisch excaviert.
Beurteilung: Bis auf ganz zarte Gefäßveränderungen bei bekannter art. Hypertonie ist der ophtalmolog. Befund normal. Es gibt keine Stauungszeichen.
Zusammenfassende Beurteilung:
In der Zus.schau der Befunde sind die Kopfschmerzen, die bei Herrn ...... bestehen, am ehesten als Spannungskopfschmerzen zu werten. Die hier durchgeführten Untersuchungen ergaben nur diskrete Auffälligkeiten. In der MRT Untersuchung des Schädels zeigten sich erweiterte perioptische Scheiden, die als Hinweise auf eine Druckerhöhung gewertet werden könnten. Die augenärztliche Untersuchung zeigte jedoch keine Hinweise auf Stauungszeichen. In der Lumbalpunktion wurde der Druck initial nicht bestimmt, es kam jedoch im Anschluss zu postpunktionellen, lageabhängigen Kopfschmerzen, so dass auf eine erneute LP mit Druckmessung zunächst verzichtet werden musste. In der HNO-ärztlichen Untersuchung fiel eine deutliche Untererregbarkeit links sowie eine diskrete Hörminderung auf, die wahrscheinlich als Ursache für den Tinnitus in Frage kommt und eine ältere peripher-vestibuläre Schädigung anzeigt, die mit der aktuellen Symptomatik nicht in Zusammenhang steht.
Dazu muss man sagen, dass mein Sohn seit Jahren unter Kopfschmerzen leidet, immer wieder leichten Tinnitus hat, teilweise mit Schwindelgefühl und einen Druck im linken Ohr verspürt.
Die erwähnte art. Hypertonie ist, falls überhaupt vorhanden, noch nicht lange da und auch nicht so stark, als dass man sie behandeln müsste.
Mein Sohn bekommt jetzt seit 3 Wochen Amitriptylin 50 mg abends. Die Schmerzen und der Druck auf dem Ohr sind besser, aber nicht dauerhaft weg.
Wir wollen sehr gerne eure Meinung dazu hören, ob wir in Richtung Akustikusneuriom weiter schauen sollen.
Bitte seid so nett und anwortet uns. Wir sind für jeden Tipp und jede Anregung dankbar.
Liebe Grüße
maikäfer
PS Mein Sohn soll sich in 3 Monaten in der Kopfschmerzambulanz melden und regelmäßig die Augen kontrollieren lassen.