18 Mon. nach Gamma-Knife-Bestrahlung nun doch OP in Tübingen
Verfasst: 01.04.2013, 23:10
Moin allerseits,
ich habe mich länger nicht gemeldet. Sorry, aber nach meinen letzten Beiträgen wurden riesen Wellen losgetreten und ich wollte mich daher ein wenig zurückziehen. Außerdem gab es auch keine neuen Aspekte.
Nun sieht die Sache aber anders aus. 18 Monate nach Bestrahlung meines AKN ist dieses (nachdem die erste MRT-Kontrolle nach 6 Monaten vielversprechend aussah) leider doch gewachsen und es hat scheinbar ein Rezidivtumorwachstum stattgefunden, denn der Tumor nahm nun im Vergleich zum Vorjahr wieder homogen Kontrastmittel auf. Das war natürlich erstmal ein Schock für mich, aber es nutzt ja nichts. 4% wachsen eben nach der Bestrahlung weiter und irgendjemand muss ja zu diesen 4% gehören.
Trotzdem, und das ist mir hier nochmal ganz wichtig zu erwähnen, würde ich mich primär immer wieder für die Bestrahlung entscheiden, denn die Chance auf Tumorstillstand ist ja generell sehr gut.
Nun stellte sich die Frage einer 2. Bestrahlung oder eben doch OP. Doch auch Dr. Horstmann vom Gamma-Knife Zentrum in Krefeld bestärkte mich im meiner Meinung, jetzt doch operieren zu lassen, zumal mein Gehör auch deutlich schlechter geworden ist. Ich kann zwar noch sehr gut auf der Seite telefonieren, aber insgesamt hat das Hörvermögen doch abgenommen.
In den letzten Wochen vor der MRT-Kontrolle war ich außerdem zunehmend unruhig und angespannt, so dass für mich dann rasch feststand, dass der Tumor jetzt raus muss..
Die Entscheidung für Prof. Tatagiba in Tübingen stand sofort fest, da ich mich seinerzeit von ihm am besten beraten gefühlt hatte (der einzige, der mir als Option auch die Vorstellung in Krefeld empfohlen hat) und ich großes Vertrauen in seine Fähigkeiten setze.
Natürlich mach ich mir jetzt auch meine Gedanken und die Angst vor einer Fazialisparese ist allgegenwärtig. Ein möglicher Hörverlust wäre natürlich auch nicht ohne, aber damit könnte ich sicher besser leben als mit einer Gesichtslähmung. Wie auch immer, ich hoffe auf eine nicht all zu starke Vernarbung durch die Bestrahlung und dass sich der Tumor gut von den Nerven lösen lässt.
Ich schwanke z.Zt. zwischen heller Vorfreude, dass das Ding dann doch bald ( OP 10.04.) raus ist und großer Panik, dass alles schief geht. Aber das ist wohl normal.
Ich werde euch natürlich weiter auf dem Laufenden halten.
Aber wie schon gesagt bereue ich meine Entscheidung für die primäre Bestrahlung keinesfalls und würde es immer wieder so tun..
Das war es nun erstmal.
Schöne Restostern
Sportfan
@ ANFux, ich habe gerade festgestellt, dass ich evtl. auf deine letzte Frage vor einem Jahr wohl nicht geantwortet hatte, war mir aber sicher, dies getan zu haben. Daher an dieser Stelle nochmal Sorry. Werde mich bessern.
Diagnose AKN 6/2011, Größe Initial 1,6x0,8x0,8 cm, T2, Gamma-Knife Bestrahlung 8/2011, Vestibularis links schon vor der Bestrahlung scheinbar ohne Funktion, Hörvermögen abnehmend, aber noch ganz ok mit Senke im Hochtonbereich und Hyperakusis, Tinnitus, Schwindel gut durch Gegenseite kompensiert, Tumorrezidiv 2/2012 jetzt 1,8x1x1 cm. OP am 10.04. bei Prof. Tatagiba in Tübingen steht kurz bevor.
ich habe mich länger nicht gemeldet. Sorry, aber nach meinen letzten Beiträgen wurden riesen Wellen losgetreten und ich wollte mich daher ein wenig zurückziehen. Außerdem gab es auch keine neuen Aspekte.
Nun sieht die Sache aber anders aus. 18 Monate nach Bestrahlung meines AKN ist dieses (nachdem die erste MRT-Kontrolle nach 6 Monaten vielversprechend aussah) leider doch gewachsen und es hat scheinbar ein Rezidivtumorwachstum stattgefunden, denn der Tumor nahm nun im Vergleich zum Vorjahr wieder homogen Kontrastmittel auf. Das war natürlich erstmal ein Schock für mich, aber es nutzt ja nichts. 4% wachsen eben nach der Bestrahlung weiter und irgendjemand muss ja zu diesen 4% gehören.
Trotzdem, und das ist mir hier nochmal ganz wichtig zu erwähnen, würde ich mich primär immer wieder für die Bestrahlung entscheiden, denn die Chance auf Tumorstillstand ist ja generell sehr gut.
Nun stellte sich die Frage einer 2. Bestrahlung oder eben doch OP. Doch auch Dr. Horstmann vom Gamma-Knife Zentrum in Krefeld bestärkte mich im meiner Meinung, jetzt doch operieren zu lassen, zumal mein Gehör auch deutlich schlechter geworden ist. Ich kann zwar noch sehr gut auf der Seite telefonieren, aber insgesamt hat das Hörvermögen doch abgenommen.
In den letzten Wochen vor der MRT-Kontrolle war ich außerdem zunehmend unruhig und angespannt, so dass für mich dann rasch feststand, dass der Tumor jetzt raus muss..
Die Entscheidung für Prof. Tatagiba in Tübingen stand sofort fest, da ich mich seinerzeit von ihm am besten beraten gefühlt hatte (der einzige, der mir als Option auch die Vorstellung in Krefeld empfohlen hat) und ich großes Vertrauen in seine Fähigkeiten setze.
Natürlich mach ich mir jetzt auch meine Gedanken und die Angst vor einer Fazialisparese ist allgegenwärtig. Ein möglicher Hörverlust wäre natürlich auch nicht ohne, aber damit könnte ich sicher besser leben als mit einer Gesichtslähmung. Wie auch immer, ich hoffe auf eine nicht all zu starke Vernarbung durch die Bestrahlung und dass sich der Tumor gut von den Nerven lösen lässt.
Ich schwanke z.Zt. zwischen heller Vorfreude, dass das Ding dann doch bald ( OP 10.04.) raus ist und großer Panik, dass alles schief geht. Aber das ist wohl normal.
Ich werde euch natürlich weiter auf dem Laufenden halten.
Aber wie schon gesagt bereue ich meine Entscheidung für die primäre Bestrahlung keinesfalls und würde es immer wieder so tun..
Das war es nun erstmal.
Schöne Restostern
Sportfan
@ ANFux, ich habe gerade festgestellt, dass ich evtl. auf deine letzte Frage vor einem Jahr wohl nicht geantwortet hatte, war mir aber sicher, dies getan zu haben. Daher an dieser Stelle nochmal Sorry. Werde mich bessern.
Diagnose AKN 6/2011, Größe Initial 1,6x0,8x0,8 cm, T2, Gamma-Knife Bestrahlung 8/2011, Vestibularis links schon vor der Bestrahlung scheinbar ohne Funktion, Hörvermögen abnehmend, aber noch ganz ok mit Senke im Hochtonbereich und Hyperakusis, Tinnitus, Schwindel gut durch Gegenseite kompensiert, Tumorrezidiv 2/2012 jetzt 1,8x1x1 cm. OP am 10.04. bei Prof. Tatagiba in Tübingen steht kurz bevor.