Gut aufgeklärt und dennoch wieder Fragen und Angst
Verfasst: 22.07.2008, 20:15
Die Wahrheit erfahren und dennoch Angst
Liebe Unterstützer/innen,
bin heute abend das erste Mal so richtig traurig und geplättet. Geht halt nicht immer alles nur über den Verstand. Der Termin in Tübingen war informativ und die Art des Arztes kommt mir sehr entgegen. Klare und deutliche Auskünfte, nichts beschönigt und nichts dramatisiert. Nichtsdestotrotz, er meint, dass eine baldige OP sinnvoll wäre (Bestrahlung will ich nicht). Der Hörnerv ist schon geschädigt, aber erstaunlicherweise höre ich noch ohne Einschränkung. Dies zu erhalten ist schwierig, ich habe wohl eine 30-50% Chance. Damit habe ich nicht gerechnet. Hören ist für mich Lebenselixier - wenn ich mir vorstelle, dass ich falsch singe weil ich die Töne nicht richtig höre oder in einem Konzert sitze und der Hörgenuss gemindert ist bin ich ganz traurig. Er meinte auch, dass der Tinitus nicht automatisch verschwindet nach der OP und das große Loch, dass da in meinen Kopf gebohrt wird freut mich auch nicht gerade. War wohl doch, trotz der Infos die ich gesammelt habe, etwas zu gutgläubig. Wie ist das denn nach der OP? Sind die Schmerzen groß? Was erwartet mich da? Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerz? Wie ist das mit den Haaren? Wie lange brauchen die um nachzuwachsen? Geht das überhaupt an der operierten Stelle? Verschwindet meine taube Zunge gleich oder bleibt das, oder braucht das eine gewisse Zeit? Irgendwie kommt das alles erst jetzt so richtig bei mir an weil es durch den Besuch im Krankenhaus so konkret geworden ist. Aber ihr kennt das sicher alles.....die Gefühle fahren grad Achterbahn. Irgendwie höre ich auch immer, dass es ja viel schlimmer hätte kommen können, das stimmt ja, aber traurig bin ich heute abend trotzdem.
Ich danke euch für eure Unterstützung und hoffe ihr verzeiht, dass ich nicht jedem persönlich antworte, ich komme irgendwie zeitmäßig nicht hinterher.
Liebe Grüße
E. Zürcher
Liebe Unterstützer/innen,
bin heute abend das erste Mal so richtig traurig und geplättet. Geht halt nicht immer alles nur über den Verstand. Der Termin in Tübingen war informativ und die Art des Arztes kommt mir sehr entgegen. Klare und deutliche Auskünfte, nichts beschönigt und nichts dramatisiert. Nichtsdestotrotz, er meint, dass eine baldige OP sinnvoll wäre (Bestrahlung will ich nicht). Der Hörnerv ist schon geschädigt, aber erstaunlicherweise höre ich noch ohne Einschränkung. Dies zu erhalten ist schwierig, ich habe wohl eine 30-50% Chance. Damit habe ich nicht gerechnet. Hören ist für mich Lebenselixier - wenn ich mir vorstelle, dass ich falsch singe weil ich die Töne nicht richtig höre oder in einem Konzert sitze und der Hörgenuss gemindert ist bin ich ganz traurig. Er meinte auch, dass der Tinitus nicht automatisch verschwindet nach der OP und das große Loch, dass da in meinen Kopf gebohrt wird freut mich auch nicht gerade. War wohl doch, trotz der Infos die ich gesammelt habe, etwas zu gutgläubig. Wie ist das denn nach der OP? Sind die Schmerzen groß? Was erwartet mich da? Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerz? Wie ist das mit den Haaren? Wie lange brauchen die um nachzuwachsen? Geht das überhaupt an der operierten Stelle? Verschwindet meine taube Zunge gleich oder bleibt das, oder braucht das eine gewisse Zeit? Irgendwie kommt das alles erst jetzt so richtig bei mir an weil es durch den Besuch im Krankenhaus so konkret geworden ist. Aber ihr kennt das sicher alles.....die Gefühle fahren grad Achterbahn. Irgendwie höre ich auch immer, dass es ja viel schlimmer hätte kommen können, das stimmt ja, aber traurig bin ich heute abend trotzdem.
Ich danke euch für eure Unterstützung und hoffe ihr verzeiht, dass ich nicht jedem persönlich antworte, ich komme irgendwie zeitmäßig nicht hinterher.
Liebe Grüße
E. Zürcher