Erfolgreiche OP in Bern - 5 Jahre danach
Verfasst: 14.11.2012, 22:15
Hallo liebe Forumsmitglieder
Meine Akustikusneurinom-Geschichte Erfolgreiche OP in Bern 2007
2003 erste Abklärung einer Hörverminderung beim Hausarzt. Dieser meldet mich bei einem HNO Arzt in Thun an zur Abklärung.
Diagnose: Kalkablagerungen im Innenohr. Empfehlung: Abwarten.
2007 Gesteigerte Hörverminderung, Abklärung des Gehörverlustes bei HNO Arzt Dr. P. Haudenschild. Mit Absicht habe ich einen andern Spezialisten ausgewählt, diesem meine Vorgeschichte nicht erzählt. ( Zweitmeinung ) Nach Hörtest und verschiedenen Abklärungen meldet er mich am Spital Thun für eine MRI an. Nach der radiologischen Untersuchung Diagnose: Akustikusneurinom Grad IV b nach Koos. Darauf folgte die Empfehlung OP bei Dr. A. Lukes im Inselspital Bern.
( Heute ist er im Lindenhofspital Bern tätig.)
Nach eigener Nachforschung und Infosammlung besuche ich Dr. Mindermann Hirslandenklinik Zürich für eine Beratung über die Gamma-knif-Behandlung. Seine Empfehlung: Einen Tumor in dieser Grösse operativ entfernen und wenn nötig ein Resttumor dann ev. mit Gamma-knif behandeln.
Nach der detaillierten Erläuterung der Operationstechniken von Dr. Lukes und dem Ziel einer möglichst radikalen Resektion unter absoluter Schonung des N. fascislis, entschied ich mich für die Operation. Dr. Lukes gelingt eine über 95 % ige Resektion. Postoperativ leide ich unter starker Übelkeit und häufigem Erbrechen, was sich aber langsam bessert. Nach 13 Tagen Aufenthalt kann ich das Spital ohne Schwindel und Übelkeit, jedoch mit absolutem Hörverlust und einem leichten Tinitus auf dem rechten Ohr verlassen.
Im März 2010 entscheide ich mich für eine installierte Hörhilfe ( crossover ). Diese erleichtert mir die Orientierung in der Umgebung und lässt mich auch Geräusche von der rechten Seite besser wahrnehmen. Das gibt mir wieder ein gewisses, beide Ohren betreffendes Hörvermögen.
Nach 5 Kontrollen im Abstand von einem Jahr mittels MRI kommen Dr. A. Lukes und ich überein die nächste Kontrolle im 2017 durchzuführen. Ich fühle mich heute absolut gesund und voll Tatendrang, habe lediglich das Handicap einer Hörschwäche und da bin ich bei weitem nicht die einzige.
Ich bin den beiden Ärzten sehr dankbar: Dr. P. Haudenschild für die rasche Einleitung der nötigen Abklärungen welche zur richtigen Diagnosestellung führte und Dr. Lukes für die kompetente Erläuterung der Operation, die präzise Durchführung und die fürsorgliche Begleitung.
Jahrg. 53 w AN re absoluter Hörverlust re mit leichtem Tinitus
Gruss an alle Leser akalis
Meine Akustikusneurinom-Geschichte Erfolgreiche OP in Bern 2007
2003 erste Abklärung einer Hörverminderung beim Hausarzt. Dieser meldet mich bei einem HNO Arzt in Thun an zur Abklärung.
Diagnose: Kalkablagerungen im Innenohr. Empfehlung: Abwarten.
2007 Gesteigerte Hörverminderung, Abklärung des Gehörverlustes bei HNO Arzt Dr. P. Haudenschild. Mit Absicht habe ich einen andern Spezialisten ausgewählt, diesem meine Vorgeschichte nicht erzählt. ( Zweitmeinung ) Nach Hörtest und verschiedenen Abklärungen meldet er mich am Spital Thun für eine MRI an. Nach der radiologischen Untersuchung Diagnose: Akustikusneurinom Grad IV b nach Koos. Darauf folgte die Empfehlung OP bei Dr. A. Lukes im Inselspital Bern.
( Heute ist er im Lindenhofspital Bern tätig.)
Nach eigener Nachforschung und Infosammlung besuche ich Dr. Mindermann Hirslandenklinik Zürich für eine Beratung über die Gamma-knif-Behandlung. Seine Empfehlung: Einen Tumor in dieser Grösse operativ entfernen und wenn nötig ein Resttumor dann ev. mit Gamma-knif behandeln.
Nach der detaillierten Erläuterung der Operationstechniken von Dr. Lukes und dem Ziel einer möglichst radikalen Resektion unter absoluter Schonung des N. fascislis, entschied ich mich für die Operation. Dr. Lukes gelingt eine über 95 % ige Resektion. Postoperativ leide ich unter starker Übelkeit und häufigem Erbrechen, was sich aber langsam bessert. Nach 13 Tagen Aufenthalt kann ich das Spital ohne Schwindel und Übelkeit, jedoch mit absolutem Hörverlust und einem leichten Tinitus auf dem rechten Ohr verlassen.
Im März 2010 entscheide ich mich für eine installierte Hörhilfe ( crossover ). Diese erleichtert mir die Orientierung in der Umgebung und lässt mich auch Geräusche von der rechten Seite besser wahrnehmen. Das gibt mir wieder ein gewisses, beide Ohren betreffendes Hörvermögen.
Nach 5 Kontrollen im Abstand von einem Jahr mittels MRI kommen Dr. A. Lukes und ich überein die nächste Kontrolle im 2017 durchzuführen. Ich fühle mich heute absolut gesund und voll Tatendrang, habe lediglich das Handicap einer Hörschwäche und da bin ich bei weitem nicht die einzige.
Ich bin den beiden Ärzten sehr dankbar: Dr. P. Haudenschild für die rasche Einleitung der nötigen Abklärungen welche zur richtigen Diagnosestellung führte und Dr. Lukes für die kompetente Erläuterung der Operation, die präzise Durchführung und die fürsorgliche Begleitung.
Jahrg. 53 w AN re absoluter Hörverlust re mit leichtem Tinitus
Gruss an alle Leser akalis