Diagnose - was nun? Auf der Suche nach Informationen
Verfasst: 17.07.2008, 15:30
Sind diese Symptome typisch für ein Akustikusneurinom?
Liebe Forumsmitglieder,
bei mir wurde vor 3 Wochen ein Akustikusneurinom links festgestellt. Ich war zum Probewochenende mit meiner acapella Gruppe, immer wieder eine intensive und wunderbare Sache. Am 2. Tag hatte ich plötzlich richtiggehend Probleme mit einigen Tönen, die ich als furchtbar falsch empfand. Nachdem die anderen meinen Eindruck nicht bestätigen konnten, war ich doch sehr irritiert. Kurze Zeit danach wurde meine Zunge taub, was sich bis jetzt immer wieder zeigt. Ich erzählte es meinem Hausarzt, der mich schon viele Jahre gut kennt und der reagierte gleich mit einer Überweisung zum MRT. Dort wurde wie gesagt das AN diagnostiziert, 1,4 x 0,4 cm. Ich wurde gleich zur Neurologin geschickt, die keine Auffälligkeiten feststellte. Sie meinte, das mit der Zunge könnte mit dem Akistikusneurinom eigentlich nichts zu tun haben. Eine Untersuchung des Hörnerven ergab bereits eine Schädigung. Eine Überweisung zur HNO Ärztin folgte, Hör- und Gleichgewichtstest waren aber völlig unauffällig. Sie meinte, die Ohrgeräusche, die schon seit Jahren immer mal wieder auftauchen, wären durch das AN erklärbar. Ich hatte wiederum das Glück, dass ich gleich einen Termin in der Neurochirurgie Tübingen zum Aufklärungsgespräch bekam (die Neurologin hatte ihn gleich vereinbart). Dort gehe ich nächste Woche hin und ich hoffe, dass ich die richtigen Fragen zur richtigen Zeit stelle.
Wie ist das mit den Symptomen? Ich habe seit jetzt 1 Woche ständig einen hohen Ton, der nur bei Nebengeräuschen besser wird. Sobald es leise ist, ist er sehr penetrant. Die Zunge wird immer wieder taub. Ich habe oft Schwindel, keinen Drehschwindel, eher so ein leichtes Hin- und Herschwanken (das und eine gelegentliche leichte Übelkeit habe ich schon länger). Vor ein paar Tagen Zahnschmerzen, die wieder verschwanden. Ich höre und spüre oft den Pulsschlag in meinem Ohr, habe sehr oft Kopfschmerzen....
Sind das alles Symptome, die zum Akistikusneurinom passen? Ich zweifle gerade etwas an meiner Wahrnehmung, weil ich das Gefühl habe, dass die Symptome sich seit der Diagnose rapide verschlechtern. Nehme ich sie nur bewusster wahr? Bilde ich sie mir ein? Das Akistikusneurinom ist ja wohl noch nicht sehr groß, oder spielt die Größe nicht unbedingt die entscheidende Rolle? Ich habe bisher Kontakt zu 4 Ärzten gehabt und jede/r hat etwas anderes gesagt, das ist schon verwirrend. Ich denke ich werde nächste Woche in Tübingen mehr erfahren, möchte dort aber nicht ganz unwissend auftauchen, was dank ihres Forums nun nicht mehr der Fall ist. Nur meine Symptome sind wohl nicht ganz in der Norm, oder?
Ich würde mich freuen, wenn mir Betroffene Auskunft geben könnten. Ich bin jemand, der alles genau wissen möchte, auch wenn es erst einmal unangenehm ist. Aber so kann ich mich besser auf alles einstellen was auf mich zukommt.
Vorerst viele Grüße
E. Zürcher
Liebe Forumsmitglieder,
bei mir wurde vor 3 Wochen ein Akustikusneurinom links festgestellt. Ich war zum Probewochenende mit meiner acapella Gruppe, immer wieder eine intensive und wunderbare Sache. Am 2. Tag hatte ich plötzlich richtiggehend Probleme mit einigen Tönen, die ich als furchtbar falsch empfand. Nachdem die anderen meinen Eindruck nicht bestätigen konnten, war ich doch sehr irritiert. Kurze Zeit danach wurde meine Zunge taub, was sich bis jetzt immer wieder zeigt. Ich erzählte es meinem Hausarzt, der mich schon viele Jahre gut kennt und der reagierte gleich mit einer Überweisung zum MRT. Dort wurde wie gesagt das AN diagnostiziert, 1,4 x 0,4 cm. Ich wurde gleich zur Neurologin geschickt, die keine Auffälligkeiten feststellte. Sie meinte, das mit der Zunge könnte mit dem Akistikusneurinom eigentlich nichts zu tun haben. Eine Untersuchung des Hörnerven ergab bereits eine Schädigung. Eine Überweisung zur HNO Ärztin folgte, Hör- und Gleichgewichtstest waren aber völlig unauffällig. Sie meinte, die Ohrgeräusche, die schon seit Jahren immer mal wieder auftauchen, wären durch das AN erklärbar. Ich hatte wiederum das Glück, dass ich gleich einen Termin in der Neurochirurgie Tübingen zum Aufklärungsgespräch bekam (die Neurologin hatte ihn gleich vereinbart). Dort gehe ich nächste Woche hin und ich hoffe, dass ich die richtigen Fragen zur richtigen Zeit stelle.
Wie ist das mit den Symptomen? Ich habe seit jetzt 1 Woche ständig einen hohen Ton, der nur bei Nebengeräuschen besser wird. Sobald es leise ist, ist er sehr penetrant. Die Zunge wird immer wieder taub. Ich habe oft Schwindel, keinen Drehschwindel, eher so ein leichtes Hin- und Herschwanken (das und eine gelegentliche leichte Übelkeit habe ich schon länger). Vor ein paar Tagen Zahnschmerzen, die wieder verschwanden. Ich höre und spüre oft den Pulsschlag in meinem Ohr, habe sehr oft Kopfschmerzen....
Sind das alles Symptome, die zum Akistikusneurinom passen? Ich zweifle gerade etwas an meiner Wahrnehmung, weil ich das Gefühl habe, dass die Symptome sich seit der Diagnose rapide verschlechtern. Nehme ich sie nur bewusster wahr? Bilde ich sie mir ein? Das Akistikusneurinom ist ja wohl noch nicht sehr groß, oder spielt die Größe nicht unbedingt die entscheidende Rolle? Ich habe bisher Kontakt zu 4 Ärzten gehabt und jede/r hat etwas anderes gesagt, das ist schon verwirrend. Ich denke ich werde nächste Woche in Tübingen mehr erfahren, möchte dort aber nicht ganz unwissend auftauchen, was dank ihres Forums nun nicht mehr der Fall ist. Nur meine Symptome sind wohl nicht ganz in der Norm, oder?
Ich würde mich freuen, wenn mir Betroffene Auskunft geben könnten. Ich bin jemand, der alles genau wissen möchte, auch wenn es erst einmal unangenehm ist. Aber so kann ich mich besser auf alles einstellen was auf mich zukommt.
Vorerst viele Grüße
E. Zürcher