Diagnose AN - wie soll es weitergehen?
Verfasst: 01.03.2012, 11:14
Hallo liebe Forumsmitglieder,
ich bin seit ca. 4 Wochen ein fleißiger Leser hier im Forum und hoffe nun auf diesem Weg ein paar Meinungen oder Ratschläge zu erhalten.
Es tut mir leid, wenn dieser Beitrag etwas länger werden sollte, aber zum besseren Verständnis möchte ich gern etwas zur Vorgeschichte schreiben.
Ich habe schon seit ca. 2003 immer wieder Probleme mit meinen Ohren. Allerdings habe ich mir da, noch nie wirklich Gedanken über die Hintergründe gemacht. Angefangen hat es mit einer chronischen Mittelohrentzündung im linken Ohr. Diese habe ich aufgrund einer Schwangerschaft ziemlich vernachlässigt, so dass ich aber im August 2004 eine OP hatte, bei der mir die Gehörknöchelchen ersetzt wurden.
Bis 2008 war dann soweit alles okay. 2009 fiel mir dann auf, dass das Hörvermögen wieder schlechter wurde und ging zum HNO. Dieser riet mir zu einer neuen OP. Im September 2009 erhielt ich ein Implantat, wonach ich wieder wesentlich besser hören konnte. Dieses Implantat hielt allerdings nur 5 Monate und schob sich dann wieder durch das Trommelfell. Im Januar 2012 war ich dann wieder in der Klinik um abzuklären, ob eine erneute Operation erfolgen sollte, um das Hörvermögen wieder etwas zu verbessern.
Zwischenzeitlich hatte sich allerdings auch das Hörvermögen auf der rechten Seite verschlechtert, so dass der Arzt erst mal die Ursache für die Verschlechterung auf der rechten Seite
geklärt haben wollte, bevor eine weitere Operation am linken Ohr erfolgen sollte. Er schlug vor, ein MRT machen zu lassen. Mein HNO war gar nicht begeistert, hat mir aber auf mein Drängen einen Termin für diese Untersuchung gemacht.
Ende Januar hatte ich dann den Befund. Ein AN (13x7mm) auf der rechten Seite. Vor zwei Tagen hatte ich nun ein Gespräch mit einem Neurochirurgen. Dieser erklärte mir nun die Möglichkeiten der Behandlung, wobei er sich nicht für die Bestrahlung aussprach. Also bleibt nur eine OP oder erst mal warten. Im Falle der OP, erklärte er mir, dass die Chance, nach der Operation auf dem rechten Ohr noch etwas zu hören, bei höchstens 50 % liegt.
Nun weiß ich im Moment noch gar nicht, was ich tun soll. Ich tendiere zum abwarten, denn jetzt höre ich ja wenigstens noch etwas auf dem rechten Ohr. Und was mach ich mit dem linken Ohr. Lass ich es operieren oder nicht? Es fällt mir jetzt schon schwer damit umzugehen, nicht richtig hören zu können.
Die Symptome sind derzeit hin und wieder
Spannungskopfschmerzen, einen etwas unsicheren Gang in der Dunkelheit, selten Schwindelanfälle und vermindertes Hörvermögen. Was wäre wohl nach einer OP? Ich muss mich um meine Kinder kümmern und kann sie nicht länger allein lassen. Also erst mal so weitermachen, so lange alles noch erträglich ist?
Ich würde mich über Eure Rückmeldungen sehr freuen.
Liebe Grüße
nase77
ich bin seit ca. 4 Wochen ein fleißiger Leser hier im Forum und hoffe nun auf diesem Weg ein paar Meinungen oder Ratschläge zu erhalten.
Es tut mir leid, wenn dieser Beitrag etwas länger werden sollte, aber zum besseren Verständnis möchte ich gern etwas zur Vorgeschichte schreiben.
Ich habe schon seit ca. 2003 immer wieder Probleme mit meinen Ohren. Allerdings habe ich mir da, noch nie wirklich Gedanken über die Hintergründe gemacht. Angefangen hat es mit einer chronischen Mittelohrentzündung im linken Ohr. Diese habe ich aufgrund einer Schwangerschaft ziemlich vernachlässigt, so dass ich aber im August 2004 eine OP hatte, bei der mir die Gehörknöchelchen ersetzt wurden.
Bis 2008 war dann soweit alles okay. 2009 fiel mir dann auf, dass das Hörvermögen wieder schlechter wurde und ging zum HNO. Dieser riet mir zu einer neuen OP. Im September 2009 erhielt ich ein Implantat, wonach ich wieder wesentlich besser hören konnte. Dieses Implantat hielt allerdings nur 5 Monate und schob sich dann wieder durch das Trommelfell. Im Januar 2012 war ich dann wieder in der Klinik um abzuklären, ob eine erneute Operation erfolgen sollte, um das Hörvermögen wieder etwas zu verbessern.
Zwischenzeitlich hatte sich allerdings auch das Hörvermögen auf der rechten Seite verschlechtert, so dass der Arzt erst mal die Ursache für die Verschlechterung auf der rechten Seite
geklärt haben wollte, bevor eine weitere Operation am linken Ohr erfolgen sollte. Er schlug vor, ein MRT machen zu lassen. Mein HNO war gar nicht begeistert, hat mir aber auf mein Drängen einen Termin für diese Untersuchung gemacht.
Ende Januar hatte ich dann den Befund. Ein AN (13x7mm) auf der rechten Seite. Vor zwei Tagen hatte ich nun ein Gespräch mit einem Neurochirurgen. Dieser erklärte mir nun die Möglichkeiten der Behandlung, wobei er sich nicht für die Bestrahlung aussprach. Also bleibt nur eine OP oder erst mal warten. Im Falle der OP, erklärte er mir, dass die Chance, nach der Operation auf dem rechten Ohr noch etwas zu hören, bei höchstens 50 % liegt.
Nun weiß ich im Moment noch gar nicht, was ich tun soll. Ich tendiere zum abwarten, denn jetzt höre ich ja wenigstens noch etwas auf dem rechten Ohr. Und was mach ich mit dem linken Ohr. Lass ich es operieren oder nicht? Es fällt mir jetzt schon schwer damit umzugehen, nicht richtig hören zu können.
Die Symptome sind derzeit hin und wieder
Spannungskopfschmerzen, einen etwas unsicheren Gang in der Dunkelheit, selten Schwindelanfälle und vermindertes Hörvermögen. Was wäre wohl nach einer OP? Ich muss mich um meine Kinder kümmern und kann sie nicht länger allein lassen. Also erst mal so weitermachen, so lange alles noch erträglich ist?
Ich würde mich über Eure Rückmeldungen sehr freuen.
Liebe Grüße
nase77