Chronologie des AN von lueckge - Teil (2)
Verfasst: 01.11.2011, 11:52
Chronologie des AN von lueckge
verteilt auf die Rubriken
Entscheidung für Operation oder nicht? - Teil (1), Teil (2), Teil (3)
Kliniken/Operateure - Teil (4)
Rehabilitation/Rehakliniken - Teil (5)
Lebensqualität nach einer Therapie - Teil (6)
Diese ungewöhnliche Darstellung unseres Forumsmitgliedes lueckge wurde auf Anraten des Moderators nachträglich thematisch gruppiert, mit Zwischentiteln versehen und auf die o.g. vier Rubriken verteilt.
Wir hoffen, daß dadurch die Attraktivität nicht gelitten, sondern zugenommen hat.
ANFux, Moderator
Chronologie des AN von lueckge - Teil (2)
Endlich MRT - mit Schockdiagnose
9.)
Die neue Frau Doktor hatte den Befund bereits gelesen als ich ins Zimmer gerufen wurde, was allein schon eine neue Erfahrung war.
Auch setzte Sie sich mir als Patienten direkt gegenüber während in der Ecke in der sich der Arzt sonst immer hinter dem Rechner verkrochen hatte, eine Arzthelferin klemmte, die auf Kommandos zum schreiben wartete.
Ich war fast schon irritiert und am überlegen wo ich eigentlich war als ich die Frage hörte:
„Ja, und was haben Sie für Probleme?“
Mir lag schon auf der Zunge zu sagen, daß ich schlecht sehe und deswegen beim HNO Arzt bin, als mir einfiel was die Dame da eben für einen Befund gelesen hatte, und daß sie aus ihrer momentanen Sicht ja gar nicht anders fragen konnte.
OK. Dann würde ich wohl mal beichten müssen, von Hörtests in immer gleicher, sturer Reihenfolge, die Tonleiter hinauf und wieder hinunter und in immer schönen, gleichbleibenden Zeitabständen, so daß man die Ohren vorher eigentlich auch irgendwo hätte abgeben können.
Erzählt bekam ich im Gegenzug von Hörtests mit Worterkennungen, die man aber selbst noch nicht habe in der Praxis. „Weiß ich, denn euren Hörtestkasten kenn ich auch schon zur Genüge...“ dachte ich. Denn ein paar Minuten später saß sie selbst am Hebel, und da im wahrsten Sinne des Wortes: am längeren!
Was da raus kam, bescheinigte mir einen Hörverlust von mehr als 70% auf der rechten Seite und war das erste Stück Papier dieser Art, das ich seit langem mal wieder ernst nahm.
Dann hagelte es Fragen:
Warum kein MRT? (peinlicher Bericht meinerseits)
Aber auch den Versuch von Erklärungen:
Daß sie den Versuch mit Kortisonspritzen ins Trommelfell sogar eher auch als eine durchaus positive Behandlungsmöglichkeit sah, machte mir die Dame schon wieder suspekt! Aber ihre Ausführung klang zumindest mal überzeugt.
Auf jeden Fall wollte sie unbedingt ein MRT sehen und fing an zu blättern über die Maße und Größen dieser Geräte.
Soviel Enthusiasmus war mir schon wieder peinlich und ich versicherte ihr noch mal es in der örtlichen Radiologiepraxis zu versuchen. Im Geiste sah ich mich schon wieder nebenan in dem gemütlichen CT liegen, denn: „Das Gerät geht ja auch“
Sie war zumindest mit dem ersten Teil, dem was ich laut ausgesprochen hatte einverstanden und ich sollte unbedingt dazu sagen: „So schnell wie möglich“
Spätestens in 8 Tagen wolle sie mich noch mal sehen und ich solle sobald ich den Termin habe gleich den Anschlußtermin bei ihr holen.
Na ja. Erstens schien sie mir noch nicht die Terminvergabe und den Zulauf dieser örtlichen Praxis zu kennen und zudem wollte ich mit meiner Frau im Mai in Urlaub gehen. Da würde mir deren Terminvorlauf gut passen und ich sagte erst mal gar nichts weiter dazu.
Einen Termin bekam ich für MRT auch tatsächlich für Ende Juni und meldete den auch treu und brav an die Sprechstundenhilfen der HNO-Praxis weiter, während ich mich innerlich in den Urlaub verabschiedete und gedachte meinem Ohr dort Ruhe zu gönnen.
Gruß lueckge
verteilt auf die Rubriken
Entscheidung für Operation oder nicht? - Teil (1), Teil (2), Teil (3)
Kliniken/Operateure - Teil (4)
Rehabilitation/Rehakliniken - Teil (5)
Lebensqualität nach einer Therapie - Teil (6)
Diese ungewöhnliche Darstellung unseres Forumsmitgliedes lueckge wurde auf Anraten des Moderators nachträglich thematisch gruppiert, mit Zwischentiteln versehen und auf die o.g. vier Rubriken verteilt.
Wir hoffen, daß dadurch die Attraktivität nicht gelitten, sondern zugenommen hat.
ANFux, Moderator
Chronologie des AN von lueckge - Teil (2)
Endlich MRT - mit Schockdiagnose
9.)
Die neue Frau Doktor hatte den Befund bereits gelesen als ich ins Zimmer gerufen wurde, was allein schon eine neue Erfahrung war.
Auch setzte Sie sich mir als Patienten direkt gegenüber während in der Ecke in der sich der Arzt sonst immer hinter dem Rechner verkrochen hatte, eine Arzthelferin klemmte, die auf Kommandos zum schreiben wartete.
Ich war fast schon irritiert und am überlegen wo ich eigentlich war als ich die Frage hörte:
„Ja, und was haben Sie für Probleme?“
Mir lag schon auf der Zunge zu sagen, daß ich schlecht sehe und deswegen beim HNO Arzt bin, als mir einfiel was die Dame da eben für einen Befund gelesen hatte, und daß sie aus ihrer momentanen Sicht ja gar nicht anders fragen konnte.
OK. Dann würde ich wohl mal beichten müssen, von Hörtests in immer gleicher, sturer Reihenfolge, die Tonleiter hinauf und wieder hinunter und in immer schönen, gleichbleibenden Zeitabständen, so daß man die Ohren vorher eigentlich auch irgendwo hätte abgeben können.
Erzählt bekam ich im Gegenzug von Hörtests mit Worterkennungen, die man aber selbst noch nicht habe in der Praxis. „Weiß ich, denn euren Hörtestkasten kenn ich auch schon zur Genüge...“ dachte ich. Denn ein paar Minuten später saß sie selbst am Hebel, und da im wahrsten Sinne des Wortes: am längeren!
Was da raus kam, bescheinigte mir einen Hörverlust von mehr als 70% auf der rechten Seite und war das erste Stück Papier dieser Art, das ich seit langem mal wieder ernst nahm.
Dann hagelte es Fragen:
Warum kein MRT? (peinlicher Bericht meinerseits)
Aber auch den Versuch von Erklärungen:
Daß sie den Versuch mit Kortisonspritzen ins Trommelfell sogar eher auch als eine durchaus positive Behandlungsmöglichkeit sah, machte mir die Dame schon wieder suspekt! Aber ihre Ausführung klang zumindest mal überzeugt.
Auf jeden Fall wollte sie unbedingt ein MRT sehen und fing an zu blättern über die Maße und Größen dieser Geräte.
Soviel Enthusiasmus war mir schon wieder peinlich und ich versicherte ihr noch mal es in der örtlichen Radiologiepraxis zu versuchen. Im Geiste sah ich mich schon wieder nebenan in dem gemütlichen CT liegen, denn: „Das Gerät geht ja auch“
Sie war zumindest mit dem ersten Teil, dem was ich laut ausgesprochen hatte einverstanden und ich sollte unbedingt dazu sagen: „So schnell wie möglich“
Spätestens in 8 Tagen wolle sie mich noch mal sehen und ich solle sobald ich den Termin habe gleich den Anschlußtermin bei ihr holen.
Na ja. Erstens schien sie mir noch nicht die Terminvergabe und den Zulauf dieser örtlichen Praxis zu kennen und zudem wollte ich mit meiner Frau im Mai in Urlaub gehen. Da würde mir deren Terminvorlauf gut passen und ich sagte erst mal gar nichts weiter dazu.
Einen Termin bekam ich für MRT auch tatsächlich für Ende Juni und meldete den auch treu und brav an die Sprechstundenhilfen der HNO-Praxis weiter, während ich mich innerlich in den Urlaub verabschiedete und gedachte meinem Ohr dort Ruhe zu gönnen.
Gruß lueckge