Meine Vorstellung - Koblenz oder Mainz
Verfasst: 27.09.2011, 11:13
Hallo liebe Forumsmitglieder,
seit gestern darf ich mich zu einem Mitglied dieses Forums zählen. Ich möchte mich ganz herzlich dafür bedanken.
Ich bin 60 Jahre "alt", weiblichen Geschlechts und wohne im schönen Ahrtal.
2004 hatte ich auf dem linken Ohr einen leichteren Hörsturz der schnell behandelt wurde. Danach war wieder Alles wie vorher.
Seit Anfang d.J. ist mir aufgefallen, daß mein Gehör auf der rechten Seite nicht mehr das Allerbeste ist. Auch ein leichtes Wattegefühl und hin und wieder einen Pfeifton habe ich bemerkt.
Der Besuch bei meinem HNO-Arzt einige Wochen später hat eine leichtere Hochton-Schwerhörigkeit per Hörtest auf dem rechten Ohr ergeben. Er wollte mir ein Hörgerät verschreiben, welches ich jedoch vorläufig ablehnte.
Da jedoch Wattegefühl und Pfeiftöne nicht wieder verschwanden, suchte ich eine weitere HNO-Ärztin auf. Diese machte nicht nur einen Hörtest, sondern Schwindeltests und verordnete ein MRT.
Diese Untersuchung wurde am 22.August 2011 durchgeführt.
Ich schreibe jetzt mal vom Bericht ab, da ich so überhaupt nicht weiß, was wichtig ist und was eher nicht. Leider ist es ziemlich viel Text, tut mir leid.
Indikation:
Taubheitsgefühl am rechten Ohr. Hörminderung rechts. Verdacht auf Akustikusneurinom.
Messsequenzen:
Axiale TSE T2, axiale und coronare T2 tirm dark-fluid nativ sowie coronare T1 nach i.v. KM-Gabe vom gesamten Gehirn. Zusätzlich axiale T1 vor und nach i.v. Gabe (3 mm) vom Kleinhirnbrückenwinkel. Die Untersuchung erfolgte in der Head-Spule.
Seitengleiche unauffällige Darstellung beider Orbitae. Geringe polypöse Strukturen im Sinus maxillaris und ethmoidalis bds. Zustand nach Fensterung bds. Infratentoriell unauffälliges Signal des Hirnstamms und des Kleinhirns. Im Bereich des rechten Nervus statoakustikus lässt sich in der Flair-Sequenz eine ca. 14 mm große etwas signalintensivere glatt begrenzte Raumforderung erkennen. Die Raumforderung ist T1-gewichtig kaum erkennbar und signalarm. Nach i.v. KM-Gabe intensive homogene Signalanhebung innerhalb dieser Raumforderung. Der linke Nervus statoakustikus ist unauffällig. Supratentoriell normale Weite der inneren und äußeren Liquorräume. Einzelne kleine signalintensive Areale in beiden Großhirnhemnisphären frontal und parietal subcortikal sowie gering periventrikulär. Kein größerer Infarkt. Keine Raumforderung. Die Meningen sind nicht verdickt. Bis auf die oben beschriebene Raumforderung in Höhe des rechten Nervus statoakustikus lässt sich intracerebral kein weiteres auffälliges pathologisches Enhancement erkennen.
Beurteilung:
Ca. 14 mm großes Akustikusneurinom rechts.
Supratentoriell Nachweis von mehreren kleinen ischämischen Arealen in beiden Großhirnhemnisphären frontal und parietal subcortikal sowie gering periventrikulär. Kein größerer Infarkt. Keine Blutung. Keine Raumforderung.Als Nebenbefund geringe Sinusitis maxillaris und ethmoidalis bds. Zustand nach Fensterung bds.
So, geschafft. Ich hoffe, Ihr könnt mit meinem Bericht etwas anfangen.
Vielen Dank für's Lesen und evtl. Beantworten.
Liebe Grüße
mojack
seit gestern darf ich mich zu einem Mitglied dieses Forums zählen. Ich möchte mich ganz herzlich dafür bedanken.
Ich bin 60 Jahre "alt", weiblichen Geschlechts und wohne im schönen Ahrtal.
2004 hatte ich auf dem linken Ohr einen leichteren Hörsturz der schnell behandelt wurde. Danach war wieder Alles wie vorher.
Seit Anfang d.J. ist mir aufgefallen, daß mein Gehör auf der rechten Seite nicht mehr das Allerbeste ist. Auch ein leichtes Wattegefühl und hin und wieder einen Pfeifton habe ich bemerkt.
Der Besuch bei meinem HNO-Arzt einige Wochen später hat eine leichtere Hochton-Schwerhörigkeit per Hörtest auf dem rechten Ohr ergeben. Er wollte mir ein Hörgerät verschreiben, welches ich jedoch vorläufig ablehnte.
Da jedoch Wattegefühl und Pfeiftöne nicht wieder verschwanden, suchte ich eine weitere HNO-Ärztin auf. Diese machte nicht nur einen Hörtest, sondern Schwindeltests und verordnete ein MRT.
Diese Untersuchung wurde am 22.August 2011 durchgeführt.
Ich schreibe jetzt mal vom Bericht ab, da ich so überhaupt nicht weiß, was wichtig ist und was eher nicht. Leider ist es ziemlich viel Text, tut mir leid.
Indikation:
Taubheitsgefühl am rechten Ohr. Hörminderung rechts. Verdacht auf Akustikusneurinom.
Messsequenzen:
Axiale TSE T2, axiale und coronare T2 tirm dark-fluid nativ sowie coronare T1 nach i.v. KM-Gabe vom gesamten Gehirn. Zusätzlich axiale T1 vor und nach i.v. Gabe (3 mm) vom Kleinhirnbrückenwinkel. Die Untersuchung erfolgte in der Head-Spule.
Seitengleiche unauffällige Darstellung beider Orbitae. Geringe polypöse Strukturen im Sinus maxillaris und ethmoidalis bds. Zustand nach Fensterung bds. Infratentoriell unauffälliges Signal des Hirnstamms und des Kleinhirns. Im Bereich des rechten Nervus statoakustikus lässt sich in der Flair-Sequenz eine ca. 14 mm große etwas signalintensivere glatt begrenzte Raumforderung erkennen. Die Raumforderung ist T1-gewichtig kaum erkennbar und signalarm. Nach i.v. KM-Gabe intensive homogene Signalanhebung innerhalb dieser Raumforderung. Der linke Nervus statoakustikus ist unauffällig. Supratentoriell normale Weite der inneren und äußeren Liquorräume. Einzelne kleine signalintensive Areale in beiden Großhirnhemnisphären frontal und parietal subcortikal sowie gering periventrikulär. Kein größerer Infarkt. Keine Raumforderung. Die Meningen sind nicht verdickt. Bis auf die oben beschriebene Raumforderung in Höhe des rechten Nervus statoakustikus lässt sich intracerebral kein weiteres auffälliges pathologisches Enhancement erkennen.
Beurteilung:
Ca. 14 mm großes Akustikusneurinom rechts.
Supratentoriell Nachweis von mehreren kleinen ischämischen Arealen in beiden Großhirnhemnisphären frontal und parietal subcortikal sowie gering periventrikulär. Kein größerer Infarkt. Keine Blutung. Keine Raumforderung.Als Nebenbefund geringe Sinusitis maxillaris und ethmoidalis bds. Zustand nach Fensterung bds.
So, geschafft. Ich hoffe, Ihr könnt mit meinem Bericht etwas anfangen.
Vielen Dank für's Lesen und evtl. Beantworten.
Liebe Grüße
mojack