OP oder Bestrahlung. Hoffnung auf Regeneration des Hörnervs
Verfasst: 31.05.2011, 23:55
Hallo ihr lieben,
habe mich heute angemeldet und bin froh, diese Seite samt Forum gefunden zu haben. (danke an ANFux für die prompte Reaktion)
Ich habe meine Diagnose nach einem MRT vor 12 Tagen bekommen, am Tag vorher bin ich innerhalb von etwa zwei Stunden ertaubt, Tinnitus, Schwindel, Gangunsicherheit, beeinträchtigte Umwelt-Wahrnehmung. (vorher von HNO nicht feststellbare, subjektive (?) Hörminderung mit Schwindel, HNO bestätigte mir vier Wochen vorher noch beste Hörfähigkeit)
Heute war ich in der Strahlenklinik zur Info bezüglich Bestrahlung. Die Ärztin meinte, es könnte ein "Zufallsbefund" sein, und ich hätte evtl. "nur einen reversiblen Hörsturz". Sie selbst würde sich für eine Bestrahlung entscheiden, mit einer Ausnahme, nämlich wenn mir die HNO-Ärzte eine Erholung des Hörnervs zusagen könnten, "was sie wohl nicht tun werden".
Auch mein niedergelassener HNO meint, ich könnte einen Hörsturz und ein AN haben, das vielleicht noch keine Symptome macht.
Die HNO-Ärzte, bei denen ich in der Klinik war zur Cortison-Behandlung raten mir jedoch zur OP ("schon wegen Ihres noch relativ jungen Alters, und wegen der Rezidiv-Gefahr").
Einig sind sie sich darin, daß ich nicht abwarten sollte.
Ich bin ziemlich durch den Wind, da ich leider auch noch psychisch vorbelastet bin (auch mit einer Diagnose).
Ich weiß ja, daß hier viele sind, die auf einem Ohr taub sind, habe heute sogar von einer Frau gelesen, die wohl auf dem zweiten Ohr auch ertaubt (oder ertauben könnte, ... wegen NFII). Ich stehe ja noch ganz am Anfang in der Auseinandersetzung mit meinem AN, aber im Moment kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, mich in einem Leben mit den aktuellen Symptomen zurechtzufinden, es als mein Leben anzunehmen.
Ich will wieder mit beiden Ohren hören, ohne Tinnitus, ohne Schwindel!
Es wurde mir geraten, mich in Erlangen vorzustellen, habe da jetzt einen Termin Mitte Juni. Im Forum habe ich schon an mehreren Stellen gelesen, daß die Ärzte dort erfahren sein sollen, es soll ja auch der Chef-Prof. selbst operieren. (stehe auch schon - vorsichtshalber - auf der OP-Liste für Ende September)
Ob ich nicht doch lieber einfach noch warte, ob sich mein Gehör regeneriert, oder ob ich eine OP wählen sollte, die den Hörnerv schont (ich glaube, transtemporal), oder da ich ja taub bleiben soll (???) eine OP wählen sollte, die den Fazialis-Nerv schont (ich glaube, translabyrinthär?)?
"... ein defektes Gehör kann durch eine OP nicht wiederhergestellt werden. ..." habe ich gerade auf der Seite gelesen. Aber: Falls ich doch "nur" einen Hörsturz hätte, vielleicht ja doch?
Alles Gute für euch von euerer verzweifelten, einohrigen
Amsel
habe mich heute angemeldet und bin froh, diese Seite samt Forum gefunden zu haben. (danke an ANFux für die prompte Reaktion)
Ich habe meine Diagnose nach einem MRT vor 12 Tagen bekommen, am Tag vorher bin ich innerhalb von etwa zwei Stunden ertaubt, Tinnitus, Schwindel, Gangunsicherheit, beeinträchtigte Umwelt-Wahrnehmung. (vorher von HNO nicht feststellbare, subjektive (?) Hörminderung mit Schwindel, HNO bestätigte mir vier Wochen vorher noch beste Hörfähigkeit)
Heute war ich in der Strahlenklinik zur Info bezüglich Bestrahlung. Die Ärztin meinte, es könnte ein "Zufallsbefund" sein, und ich hätte evtl. "nur einen reversiblen Hörsturz". Sie selbst würde sich für eine Bestrahlung entscheiden, mit einer Ausnahme, nämlich wenn mir die HNO-Ärzte eine Erholung des Hörnervs zusagen könnten, "was sie wohl nicht tun werden".
Auch mein niedergelassener HNO meint, ich könnte einen Hörsturz und ein AN haben, das vielleicht noch keine Symptome macht.
Die HNO-Ärzte, bei denen ich in der Klinik war zur Cortison-Behandlung raten mir jedoch zur OP ("schon wegen Ihres noch relativ jungen Alters, und wegen der Rezidiv-Gefahr").
Einig sind sie sich darin, daß ich nicht abwarten sollte.
Ich bin ziemlich durch den Wind, da ich leider auch noch psychisch vorbelastet bin (auch mit einer Diagnose).
Ich weiß ja, daß hier viele sind, die auf einem Ohr taub sind, habe heute sogar von einer Frau gelesen, die wohl auf dem zweiten Ohr auch ertaubt (oder ertauben könnte, ... wegen NFII). Ich stehe ja noch ganz am Anfang in der Auseinandersetzung mit meinem AN, aber im Moment kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, mich in einem Leben mit den aktuellen Symptomen zurechtzufinden, es als mein Leben anzunehmen.
Ich will wieder mit beiden Ohren hören, ohne Tinnitus, ohne Schwindel!
Es wurde mir geraten, mich in Erlangen vorzustellen, habe da jetzt einen Termin Mitte Juni. Im Forum habe ich schon an mehreren Stellen gelesen, daß die Ärzte dort erfahren sein sollen, es soll ja auch der Chef-Prof. selbst operieren. (stehe auch schon - vorsichtshalber - auf der OP-Liste für Ende September)
Ob ich nicht doch lieber einfach noch warte, ob sich mein Gehör regeneriert, oder ob ich eine OP wählen sollte, die den Hörnerv schont (ich glaube, transtemporal), oder da ich ja taub bleiben soll (???) eine OP wählen sollte, die den Fazialis-Nerv schont (ich glaube, translabyrinthär?)?
"... ein defektes Gehör kann durch eine OP nicht wiederhergestellt werden. ..." habe ich gerade auf der Seite gelesen. Aber: Falls ich doch "nur" einen Hörsturz hätte, vielleicht ja doch?
Alles Gute für euch von euerer verzweifelten, einohrigen
Amsel