Akustikusneurinom-Operation über welchen Zugang?
Verfasst: 21.04.2008, 20:00
Akustikusneurinom-Operation über welchen Zugang?
Hallo,
nachdem ich über mehrere Jahre einen ständigen Hörverlust verzeichnen konnte, der von den behandelnden HNO-Ärzten entweder mit einem Zucken der Schultern oder der Verschreibung von Gingkopräparaten behandelt wurde, ist jetzt ein MRT veranlasst worden.
Daraufhin wurde bei mir (w. , 52 J.) Mitte März 2008 ein AN im KHBW mit der Größe 1,6 x 1,7 cm festgestellt.
Seit der Diagnose verfolge ich nun interessiert die Beiträge dieses Forums, das mir bereits einen guten Überblick über die Erkrankung gegeben hat.
Trotzdem stellen sich mir natürlich auch weiterhin viele Fragen hinsichtlich des weiteren Vorgehens.
Eine Therapie mittels Bestrahlung habe ich für mich persönlich wegen der m.E. noch nicht absehbaren Spätfolgen verworfen.
Danach käme noch die Methode des Abwartens und Kontrollierens in Betracht. Auch diese habe ich nach langem Nachdenken verworfen, da ich auf Dauer nicht mit einem AN leben möchte.
Aus den vorgenannten Gründen habe ich mich definitiv zu einer Operation entschlossen und suche nun nach dem optimalen Zeitpunkt, der für mich besten Methode und der Klinik.
Der HNO in der benachbarten Universitätsklinik schlug aufgrund der Lage des AN eine OP in diesem Jahr mittels translabyrinthären Zugang vor.
Im Clemens-Hospital riet man mir gleichfalls zur OP in diesem Jahr, jedoch würde dort mittels eines subokzipitalen Zugangs operiert.
Bei beiden Methoden wäre der totale Verlust des Gehörs einer Seite garantiert. Da mein Hörvermögen schon wesentlich beeinträchtigt ist, sehe ich darin nicht so ein großes Problem.
Wichtig ist für mich vor allen Dingen, dass der Gesichtsnerv nicht beeinträchtigt wird, da ich beruflich viel im Außendienst tätig bin.
Wie kann ich nun herausfinden, welche Methode in meinem Fall die bessere ist? Liege ich vielleicht doch völlig falsch, wenn ich eine Bestrahlung nicht in Erwägung ziehe?
Für Ihre Meinungen und Ihr Wissen wäre ich sehr dankbar.
Mit freundlichen Grüßen
guga
Hallo,
nachdem ich über mehrere Jahre einen ständigen Hörverlust verzeichnen konnte, der von den behandelnden HNO-Ärzten entweder mit einem Zucken der Schultern oder der Verschreibung von Gingkopräparaten behandelt wurde, ist jetzt ein MRT veranlasst worden.
Daraufhin wurde bei mir (w. , 52 J.) Mitte März 2008 ein AN im KHBW mit der Größe 1,6 x 1,7 cm festgestellt.
Seit der Diagnose verfolge ich nun interessiert die Beiträge dieses Forums, das mir bereits einen guten Überblick über die Erkrankung gegeben hat.
Trotzdem stellen sich mir natürlich auch weiterhin viele Fragen hinsichtlich des weiteren Vorgehens.
Eine Therapie mittels Bestrahlung habe ich für mich persönlich wegen der m.E. noch nicht absehbaren Spätfolgen verworfen.
Danach käme noch die Methode des Abwartens und Kontrollierens in Betracht. Auch diese habe ich nach langem Nachdenken verworfen, da ich auf Dauer nicht mit einem AN leben möchte.
Aus den vorgenannten Gründen habe ich mich definitiv zu einer Operation entschlossen und suche nun nach dem optimalen Zeitpunkt, der für mich besten Methode und der Klinik.
Der HNO in der benachbarten Universitätsklinik schlug aufgrund der Lage des AN eine OP in diesem Jahr mittels translabyrinthären Zugang vor.
Im Clemens-Hospital riet man mir gleichfalls zur OP in diesem Jahr, jedoch würde dort mittels eines subokzipitalen Zugangs operiert.
Bei beiden Methoden wäre der totale Verlust des Gehörs einer Seite garantiert. Da mein Hörvermögen schon wesentlich beeinträchtigt ist, sehe ich darin nicht so ein großes Problem.
Wichtig ist für mich vor allen Dingen, dass der Gesichtsnerv nicht beeinträchtigt wird, da ich beruflich viel im Außendienst tätig bin.
Wie kann ich nun herausfinden, welche Methode in meinem Fall die bessere ist? Liege ich vielleicht doch völlig falsch, wenn ich eine Bestrahlung nicht in Erwägung ziehe?
Für Ihre Meinungen und Ihr Wissen wäre ich sehr dankbar.
Mit freundlichen Grüßen
guga