Hörsturz als einziges Symptom
Verfasst: 14.11.2010, 20:20
Da ich ganz neu hier bin, ein herzliches Hallo an Alle....
ich habe zwar schon länger hier rumgestöbert, aber mich dann doch entschlossen, im Forum aktiv zu werden.
Ich bekam Anfang September 2010 nach einem Hörsturz im August nach MRT die Diagnose Akustikusneurinom rechts, Durchmesser ca. 1,2 cm. Der Radiologe hat mich zunächst beruhigt und meinte, es sei keine Hektik angebracht, da der Tumor in der Regel gutartig ist und sehr langsam wächst, ich solle aber mal in der Neurochirugie vorstellig werden.
Hatte dann Ende September 2010 einen Termin in der Neurochirugischen Ambulanz in der UK Bonn, bis dato habe ich das Thema eher verdrängt. Dann wurde mir aber sehr schnell klar, dass das auch nicht die richtige Methode sein kann....
der Termin in Bonn hat mich eher durcheinandergebracht, der Neurochirug war sich mit dem Befund unsicher und musste erstmal das Gremium der Radiologen befragen, die dann auch den Verdacht auf AKN äußerten...die 2 Stunden Wartezeit waren nicht wirklich schön!
Danach habe ich angefangen, hier im Forum zu recherchieren, denn mir ist klar, eine gute Arztwahl ist entscheidend.
Ich habe in Bonn dann noch Hör- und Gleichgewichtstests gemacht, alles soweit sehr gut, habe den 1. Hörsturz also fast unbeschadet "überstanden".
ANschließend habe ich Termine in der Robert Janker Klinik zwecks Gespräch über Bestrahlung gemacht, da ich zu viel Angst vor einer OP hatte. Der zuständige Neurochirug Dr. Boström nahm sich sehr viel Zeit, allerdings blieb meine Skepsis bezügl. der KOmpetenz hinsichtlich AKN Therapie (bin bezügl. Ärzten tendenziell erstmal skeptisch), weil ich nicht das Gefühl hatte, dass dort schon sehr viele AKN bestrahlt wurden, genaue Zahlen konnte man mir nicht nennen.
Ich war nun vor 2 Wochen in Tübingen und habe sowohl mit Strahlentherapeut ( Prof. Bamberg) und Neurochirug (Prof. Tatagiba) Termine gemacht. Danach stand für mich die Entscheidung für Tübingen, da im Vergleich zu Bonn die Ärzte für mich Kompetenz ausstrahlten und ich die Gespräche als angenehm empfand und keine grosse Skepsis bezügl. der Aussagen bei mir auftrat (gutes Zeichen).
Nach den Gesprächen war mein Kopf bezügl. der anstehenden Entscheidung für eine Therapiewahl (OP oder Bestrahlung) einfach zu voll und ich blockiert.
Es ist halt nicht einfach, wenn man momentan keine großen Beeinträchtigungen hat, sich für etwas zu entscheiden, ohne den Leidensdruck zu spüren.
Es ist für mich auch keine einfache Entscheidung, da für mich jede der beiden Therapien Vor-/ und Nachteile hat.
Ich tendierte zur Bestrahlung, aber mir fehlen die LAngzeitergebnisse. Ausserdem, falls die Bestrahlung nicht anschlägt, doppelt blöd. Daher habe ich mich dann doch zur OP entschieden, weil ich denke, Prof. Tatagiba weiss, war er da macht und raus ist dann raus. Manchmal kommen aber doch Zweifel, ob diese Entscheidung richtig war....könnt Ihr das verstehen?
Ich habe einfach Angst, in der Hinsicht einen Fehler zu machen....
ich habe zwar schon länger hier rumgestöbert, aber mich dann doch entschlossen, im Forum aktiv zu werden.
Ich bekam Anfang September 2010 nach einem Hörsturz im August nach MRT die Diagnose Akustikusneurinom rechts, Durchmesser ca. 1,2 cm. Der Radiologe hat mich zunächst beruhigt und meinte, es sei keine Hektik angebracht, da der Tumor in der Regel gutartig ist und sehr langsam wächst, ich solle aber mal in der Neurochirugie vorstellig werden.
Hatte dann Ende September 2010 einen Termin in der Neurochirugischen Ambulanz in der UK Bonn, bis dato habe ich das Thema eher verdrängt. Dann wurde mir aber sehr schnell klar, dass das auch nicht die richtige Methode sein kann....
der Termin in Bonn hat mich eher durcheinandergebracht, der Neurochirug war sich mit dem Befund unsicher und musste erstmal das Gremium der Radiologen befragen, die dann auch den Verdacht auf AKN äußerten...die 2 Stunden Wartezeit waren nicht wirklich schön!
Danach habe ich angefangen, hier im Forum zu recherchieren, denn mir ist klar, eine gute Arztwahl ist entscheidend.
Ich habe in Bonn dann noch Hör- und Gleichgewichtstests gemacht, alles soweit sehr gut, habe den 1. Hörsturz also fast unbeschadet "überstanden".
ANschließend habe ich Termine in der Robert Janker Klinik zwecks Gespräch über Bestrahlung gemacht, da ich zu viel Angst vor einer OP hatte. Der zuständige Neurochirug Dr. Boström nahm sich sehr viel Zeit, allerdings blieb meine Skepsis bezügl. der KOmpetenz hinsichtlich AKN Therapie (bin bezügl. Ärzten tendenziell erstmal skeptisch), weil ich nicht das Gefühl hatte, dass dort schon sehr viele AKN bestrahlt wurden, genaue Zahlen konnte man mir nicht nennen.
Ich war nun vor 2 Wochen in Tübingen und habe sowohl mit Strahlentherapeut ( Prof. Bamberg) und Neurochirug (Prof. Tatagiba) Termine gemacht. Danach stand für mich die Entscheidung für Tübingen, da im Vergleich zu Bonn die Ärzte für mich Kompetenz ausstrahlten und ich die Gespräche als angenehm empfand und keine grosse Skepsis bezügl. der Aussagen bei mir auftrat (gutes Zeichen).
Nach den Gesprächen war mein Kopf bezügl. der anstehenden Entscheidung für eine Therapiewahl (OP oder Bestrahlung) einfach zu voll und ich blockiert.
Es ist halt nicht einfach, wenn man momentan keine großen Beeinträchtigungen hat, sich für etwas zu entscheiden, ohne den Leidensdruck zu spüren.
Es ist für mich auch keine einfache Entscheidung, da für mich jede der beiden Therapien Vor-/ und Nachteile hat.
Ich tendierte zur Bestrahlung, aber mir fehlen die LAngzeitergebnisse. Ausserdem, falls die Bestrahlung nicht anschlägt, doppelt blöd. Daher habe ich mich dann doch zur OP entschieden, weil ich denke, Prof. Tatagiba weiss, war er da macht und raus ist dann raus. Manchmal kommen aber doch Zweifel, ob diese Entscheidung richtig war....könnt Ihr das verstehen?
Ich habe einfach Angst, in der Hinsicht einen Fehler zu machen....