Rezidiv nach 11 Jahren -was nun ?
Verfasst: 17.09.2010, 17:26
Hallo zusammen,
nachdem ich 11 Jahre mehr oder weniger erfolgreich verdrängt hatte, ein AN gehabt zu haben, hat mich der Alptraum wieder eingeholt.
Damals, im Juni 1999 wurde ich relativ schnell überredet, mir das ca. 4 mm kleine AN entfernen zu lassen.(außer schlechtem Hören links keine Probleme)
Hörte sich auch alles gar nicht schlimm an; und musste ja auch weg.
Die OP wurde von Prof. Hildmann in Bochum, Eisabeth Hospital (gehört zur Ruhr-Uni Bochum ) vorgenommen.
Im OP Bericht seht:
transtemporale Entfernung eines AN links,... herauspräparien des Tumors nach Eröffnung der Dura, dieser lässt sich gut vom N.facialis abpräparieren, er geht vom oberen Vestibularisnerven aus, der untere Vestibularisnerv wird zusätzlich durchtrennt.....
zukleben,... abdecken ..schichtweiser Wundverschluss.
Nach 2 Tagen bekam ich eine Fazialis-Parese komplett halbseitig.
Diese hielt 5 Monate komplett an; in den nächsten Jahren wurde es ganz langsam etwas besser.Angeblich hat sich der Gesichtsnerv nach Anschwellen irgendwann im Knochenkanal selbst erdrückt.
Damit lebe ich seit 11 Jahren mehr oder weniger gut, habe mir auf Anraten von Anfux vor ca. 2 Jahren nochmal Logopädie verschreiben lassen; es hat zumindest soviel gebracht, dass ich mir selbst im Spiegel wieder begegnen kann .
Je nach Verspannung meiner Schultern und Nacken, ist das Gesicht auch sehr unbeweglich und steif.(Bürojob)
Seit einigen Wochen hatte ich etwas persönlichen Stress,
konnte auf dem linken Auge nicht mehr richtig sehen, also neue Brille, mit mittlerweile dem 3 Glas links.Dann zwischendurch konnte ich noch schlechter hören, als sowieso schon; das linke Gehör hat nur noch ca. 40%, jetzt wohl noch weniger;
krankes Kind; tote Katze, extreme Muskelverspannung im Schulter und Nackenbereich, die nicht mehr weg ging;
und dann von 2 Wochen der Schwindel.
Hatte es erst auf den Kreislauf geschoben; war am nächsten Tag immer noch da; habe mich also krank schreiben lassen und auch jede Menge Überweisungen zum HNO, Neurologen und MRT bekommen.
Da es nach dem Wochenende so extrem schlecht wurde, hat mich mein Hausarzt von der Praxis in die Klinik bringen lassen.
Mit dem Verdacht auf Tumorneubildung.
Dort bin ich erstmal mit Cortison und Heparin auf meine Gesichtslähmung und den Hörsturz behandelt worden.
Da die Symtome aber schon seit Jahren bestehen, hat es nichts geholfen.
Das MRT , welches in der Klinik gemacht wurde, konnte leider nicht wirklich ausgewertet werden, da 1. meine alten Bilder in einer ambulanten Radiologie lagen und 2. die Ärzte leider nicht wirklich zwischen Narbengewebe und "neuem 3mm großen AN "entscheiden können.
Ich frage mich jetzt, kommt der Schwankschwindel, Verspannungen, und Augenprobleme von dem evtl. neuen AN, muss ich mir solche Krankenhausbesuche öfter antun, (das könnte ich maximal noch 2 x ertragen).Ich habe mich derart krank gefühlt, dass ich nicht mal mehr ne Telefonnummer zusammenbekam, geschweige denn, meine Tasche für die Klinik packen konnte.
Kann es sein, dass ein AN sich bewegt?
Mal sehe, höre, (Tinnitus sehr laut) ich schlecht und mir tut der ganze Nacken weh,Schwindel, als wenn jemand meinen Kopf schüttelt, und nach ein paar Stunden oder am nächsten Tag ist alles wieder gut.(Und ich denke, ich habe geträumt)
Damals wurde mich schon gesagt, falls es wieder kommt, würde ich vom Hinterkopf aus operiert werden, damit der Gesichtsnerv nicht noch mehr leidet.Das hört sich schrecklich an, ich will mich eigentlich nie wieder operieren lassen, kann aber auch diesen Schwindel nicht ertragen.Hatte darauf gehofft, es bestrahlen zu lassen, hier im Forum hört es sich allerdings so an , als wenn es nichts nützen würde, wenn der Schwindel schon besteht.
Jetzt im Moment geht es mir gerade gut,da will ich eigentlich nur verdrängen und vergessen; wenn mir aber wieder schwindelig wird, bekomme ich nichts mehr geregelt.
Ich fürchte, mein Bericht ist ziemlich chaotisch und durcheinander und ich habe die Hälfte vergessen.
Falls mir jemand antworten möchte, kann ich gern weiter ausführen.
Vielen Dank und viele Grüße
Plumps
nachdem ich 11 Jahre mehr oder weniger erfolgreich verdrängt hatte, ein AN gehabt zu haben, hat mich der Alptraum wieder eingeholt.
Damals, im Juni 1999 wurde ich relativ schnell überredet, mir das ca. 4 mm kleine AN entfernen zu lassen.(außer schlechtem Hören links keine Probleme)
Hörte sich auch alles gar nicht schlimm an; und musste ja auch weg.
Die OP wurde von Prof. Hildmann in Bochum, Eisabeth Hospital (gehört zur Ruhr-Uni Bochum ) vorgenommen.
Im OP Bericht seht:
transtemporale Entfernung eines AN links,... herauspräparien des Tumors nach Eröffnung der Dura, dieser lässt sich gut vom N.facialis abpräparieren, er geht vom oberen Vestibularisnerven aus, der untere Vestibularisnerv wird zusätzlich durchtrennt.....
zukleben,... abdecken ..schichtweiser Wundverschluss.
Nach 2 Tagen bekam ich eine Fazialis-Parese komplett halbseitig.
Diese hielt 5 Monate komplett an; in den nächsten Jahren wurde es ganz langsam etwas besser.Angeblich hat sich der Gesichtsnerv nach Anschwellen irgendwann im Knochenkanal selbst erdrückt.
Damit lebe ich seit 11 Jahren mehr oder weniger gut, habe mir auf Anraten von Anfux vor ca. 2 Jahren nochmal Logopädie verschreiben lassen; es hat zumindest soviel gebracht, dass ich mir selbst im Spiegel wieder begegnen kann .
Je nach Verspannung meiner Schultern und Nacken, ist das Gesicht auch sehr unbeweglich und steif.(Bürojob)
Seit einigen Wochen hatte ich etwas persönlichen Stress,
konnte auf dem linken Auge nicht mehr richtig sehen, also neue Brille, mit mittlerweile dem 3 Glas links.Dann zwischendurch konnte ich noch schlechter hören, als sowieso schon; das linke Gehör hat nur noch ca. 40%, jetzt wohl noch weniger;
krankes Kind; tote Katze, extreme Muskelverspannung im Schulter und Nackenbereich, die nicht mehr weg ging;
und dann von 2 Wochen der Schwindel.
Hatte es erst auf den Kreislauf geschoben; war am nächsten Tag immer noch da; habe mich also krank schreiben lassen und auch jede Menge Überweisungen zum HNO, Neurologen und MRT bekommen.
Da es nach dem Wochenende so extrem schlecht wurde, hat mich mein Hausarzt von der Praxis in die Klinik bringen lassen.
Mit dem Verdacht auf Tumorneubildung.
Dort bin ich erstmal mit Cortison und Heparin auf meine Gesichtslähmung und den Hörsturz behandelt worden.
Da die Symtome aber schon seit Jahren bestehen, hat es nichts geholfen.
Das MRT , welches in der Klinik gemacht wurde, konnte leider nicht wirklich ausgewertet werden, da 1. meine alten Bilder in einer ambulanten Radiologie lagen und 2. die Ärzte leider nicht wirklich zwischen Narbengewebe und "neuem 3mm großen AN "entscheiden können.
Ich frage mich jetzt, kommt der Schwankschwindel, Verspannungen, und Augenprobleme von dem evtl. neuen AN, muss ich mir solche Krankenhausbesuche öfter antun, (das könnte ich maximal noch 2 x ertragen).Ich habe mich derart krank gefühlt, dass ich nicht mal mehr ne Telefonnummer zusammenbekam, geschweige denn, meine Tasche für die Klinik packen konnte.
Kann es sein, dass ein AN sich bewegt?
Mal sehe, höre, (Tinnitus sehr laut) ich schlecht und mir tut der ganze Nacken weh,Schwindel, als wenn jemand meinen Kopf schüttelt, und nach ein paar Stunden oder am nächsten Tag ist alles wieder gut.(Und ich denke, ich habe geträumt)
Damals wurde mich schon gesagt, falls es wieder kommt, würde ich vom Hinterkopf aus operiert werden, damit der Gesichtsnerv nicht noch mehr leidet.Das hört sich schrecklich an, ich will mich eigentlich nie wieder operieren lassen, kann aber auch diesen Schwindel nicht ertragen.Hatte darauf gehofft, es bestrahlen zu lassen, hier im Forum hört es sich allerdings so an , als wenn es nichts nützen würde, wenn der Schwindel schon besteht.
Jetzt im Moment geht es mir gerade gut,da will ich eigentlich nur verdrängen und vergessen; wenn mir aber wieder schwindelig wird, bekomme ich nichts mehr geregelt.
Ich fürchte, mein Bericht ist ziemlich chaotisch und durcheinander und ich habe die Hälfte vergessen.
Falls mir jemand antworten möchte, kann ich gern weiter ausführen.
Vielen Dank und viele Grüße
Plumps