Komplikationen nach OP
Verfasst: 25.11.2009, 07:55
Zurück aus Tübingen
Hallo,
seit Montag den 23.11 bin ich wieder daheim. Jetzt kurz der Bericht über den Ablauf.
Am 9.11 wurde stationär in die Neurochirurgie der Universitätsklinik Tübingen aufgenommen. Am gleichen Tag fanden sämtliche Voruntersuchung statt. Es gab kein Schluckecho!
Operationam 10.11, 8:00 Uhr. Das postoperative Erwachen war begleitet von starker Übelkeit, Doppelbildern, Schmerzen und Druck im Kopf. Das CT am nächsten Morgen ergab eine Nachblutung, so dass ich erneut operiert werden musste.
Nach dem Erwachen aus der Narkose waren die Doppelbilder verschwunden. Nun ergab das wiederum durchgeführte CT eine Thrombose im Geflecht der Kopfnerven. Folge war ein einwöchiger Aufenthalt auf der Intensivstation. Danach verbrachte ich noch eine Woche auf der Normalstation. Diese war gekennzeichnet durch starke Erschöpfung sowie zeitweilig sehr, sehr heftigen Kopfschmerz.
Der Stand der Dinge zwei Wochen nach der OP:
Alle Nerven erhalten. Das linke Ohr ist taub! Keine Paresen. Die Thrombose ist rückläufig. Der Schwindel nimmt langsam, langsam ab. Die Kopfschmerzen dauern nicht mehr den ganzen Tag, sondern beschränken sich auf wenige Stunden. Weiterhin starke Erschöpfung. Ich kann alle drei bis vier Stunden circa 15 bis 20 Minuten auf den Beinen sein. Danach muss ich mich wieder hinlegen. Druck im Kopf; das Sehen ist, als ob ich einen Fernseher schaue, den jemand rüttelt. Der Nacken ist steif. Alles geht ganz, ganz langsam oder manchmal auch schlicht gar nicht. Anfang Dezember gehe ich in eine Anschlussheilbehandlung in die Damp-Klinik nach Ahrenshoop.
Die Qualität der Krankengymnastik, als auch der Pflege auf den neurochirurgischen Stationen in Tübingen, empfand ich als mittelmäßig. Es gibt einige sehr bemühte Personen, andere hingegen vermitteln den Eindruck, als wollen Sie sich an den Patienten für irgendetwas rächen. Also ein ganz normales Krankenhaus.
tatunka.
Hallo,
seit Montag den 23.11 bin ich wieder daheim. Jetzt kurz der Bericht über den Ablauf.
Am 9.11 wurde stationär in die Neurochirurgie der Universitätsklinik Tübingen aufgenommen. Am gleichen Tag fanden sämtliche Voruntersuchung statt. Es gab kein Schluckecho!
Operationam 10.11, 8:00 Uhr. Das postoperative Erwachen war begleitet von starker Übelkeit, Doppelbildern, Schmerzen und Druck im Kopf. Das CT am nächsten Morgen ergab eine Nachblutung, so dass ich erneut operiert werden musste.
Nach dem Erwachen aus der Narkose waren die Doppelbilder verschwunden. Nun ergab das wiederum durchgeführte CT eine Thrombose im Geflecht der Kopfnerven. Folge war ein einwöchiger Aufenthalt auf der Intensivstation. Danach verbrachte ich noch eine Woche auf der Normalstation. Diese war gekennzeichnet durch starke Erschöpfung sowie zeitweilig sehr, sehr heftigen Kopfschmerz.
Der Stand der Dinge zwei Wochen nach der OP:
Alle Nerven erhalten. Das linke Ohr ist taub! Keine Paresen. Die Thrombose ist rückläufig. Der Schwindel nimmt langsam, langsam ab. Die Kopfschmerzen dauern nicht mehr den ganzen Tag, sondern beschränken sich auf wenige Stunden. Weiterhin starke Erschöpfung. Ich kann alle drei bis vier Stunden circa 15 bis 20 Minuten auf den Beinen sein. Danach muss ich mich wieder hinlegen. Druck im Kopf; das Sehen ist, als ob ich einen Fernseher schaue, den jemand rüttelt. Der Nacken ist steif. Alles geht ganz, ganz langsam oder manchmal auch schlicht gar nicht. Anfang Dezember gehe ich in eine Anschlussheilbehandlung in die Damp-Klinik nach Ahrenshoop.
Die Qualität der Krankengymnastik, als auch der Pflege auf den neurochirurgischen Stationen in Tübingen, empfand ich als mittelmäßig. Es gibt einige sehr bemühte Personen, andere hingegen vermitteln den Eindruck, als wollen Sie sich an den Patienten für irgendetwas rächen. Also ein ganz normales Krankenhaus.
tatunka.