Sehr zufrieden mit Akustikusneurinom-Operation in Münster
Verfasst: 04.11.2009, 16:36
Sehr zufrieden mit Akustikusneurinom-Operation in Münster
Liebe Forumsleser,
da bin ich wieder. Ich wurde am 16.10.09 in Münster von Prof. Sepehrnia und Team operiert. Es folgt der versprochene Bericht :
Das Ergebnis der OP ist super !! Der Tumor wurde restlos entfernt und alle Nerven, bis auf einen Strang des Gleichgewichtsnerves, blieben vollständig erhalten. Keine Facialisparese, noch nicht einmal andeutungsweise !!! Links höre ich momentan noch etwas weniger als vor der OP, allerdings befindet sich noch Flüssigkeit im Ohr (es schmatzt dort beim Schlucken), und gelegentlich höre ich für Momente schon wieder etwas besser. Bin überzeugt davon, daß da mit der Zeit noch mehr geht. Ich nehme einen leichten Tinnitus wahr und es rauscht. Morgens, nach entspanntem Schlaf sind die Symptome weniger, bei Anstrengung und bes. nach Aufregung werden sie deutlicher. Das kenne ich von vergangenen Hörstürzen, und immer haben sich die Symptome mit der Zeit gebessert, auch diesbzgl. habe ich Hoffnung. Nach der OP sah ich für einige Zeit Doppelbilder und mir war leicht übel. Jetzt habe ich noch Schwankschwindel, wenn ich gehe und gleichzeitig den Kopf drehe. Ich fühle mich aber schon relativ sicher auf den Beinen.
Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis, obgleich ich auch sagen muß, daß der Weg kein Zuckerschlecken war. Ich hatte während der OP eine kleine Luftembolie, die jedoch rechtzeitig erkannt und erfolgreich ausgeleitet werden konnte. das hatte zur Folge, dass ich einen Tag länger auf Intensiv lag und Atemunterstützung bekam. Ich habe keine Folgeschäden erlitten, alles ok.
Aufgrund Verlustes von Hirnwasser hatte ich ein paar Tage nach der OP starkes Kopfweh. Es wurde Paracetamol verabreicht. Die Tabletten konnte ich nicht vertagen. Hab dann auf alle Medikamente verzichtet (bis auf nachts im Krankenhaus 1 Paracetamol-Zäpfchen und leichte Schlaftablette) dafür getrunken, was rein ging. Das hat sich echt gelohnt. Die Schmerzen wurden von Tag zu Tag weniger, mittlerweile bin ich schmerzfrei, nehme überhaupt kein Medikament, trinke aber nach wie vor mind. 2-3 Liter am Tag, das tut gut.
Das Clemenshospital kann ich nur wärmstens empfehlen !! Freundlichkeit, Engagement und Zugewandtheit des gesamten Pflegeperersonals sind nicht zu toppen. Ich habe mich zu jeder Zeit bestens aufgehoben gefühlt. Die Professionalität des Professors und seines Ärzteteams empfand ich als hervorragend. Mein Lebensgefährte hatte die Möglichkeit im dazugehörigen Schwesternwohnheim beherbergt zu werden, so daß ich während der ersten Tage auch privaten Beistand hatte. Viele herzlichen Dank an ALLE !!!
Am 18.11. gehe ich für 4 Wochen zur Reha nach Bad Nauheim (Hessen). Da erhalte ich dann noch den letzten Schliff und 2010 stürze ich mich wieder ins Leben. Ich werde euch berichten, wie`s zuging in Bad Nauheim (die Klinik wurde übrigens durch die VAN besichtigt und für AN Patienten für absolut tauglich empfohlen).
herzliche und ermutigende Grüße
Elly
Liebe Forumsleser,
da bin ich wieder. Ich wurde am 16.10.09 in Münster von Prof. Sepehrnia und Team operiert. Es folgt der versprochene Bericht :
Das Ergebnis der OP ist super !! Der Tumor wurde restlos entfernt und alle Nerven, bis auf einen Strang des Gleichgewichtsnerves, blieben vollständig erhalten. Keine Facialisparese, noch nicht einmal andeutungsweise !!! Links höre ich momentan noch etwas weniger als vor der OP, allerdings befindet sich noch Flüssigkeit im Ohr (es schmatzt dort beim Schlucken), und gelegentlich höre ich für Momente schon wieder etwas besser. Bin überzeugt davon, daß da mit der Zeit noch mehr geht. Ich nehme einen leichten Tinnitus wahr und es rauscht. Morgens, nach entspanntem Schlaf sind die Symptome weniger, bei Anstrengung und bes. nach Aufregung werden sie deutlicher. Das kenne ich von vergangenen Hörstürzen, und immer haben sich die Symptome mit der Zeit gebessert, auch diesbzgl. habe ich Hoffnung. Nach der OP sah ich für einige Zeit Doppelbilder und mir war leicht übel. Jetzt habe ich noch Schwankschwindel, wenn ich gehe und gleichzeitig den Kopf drehe. Ich fühle mich aber schon relativ sicher auf den Beinen.
Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis, obgleich ich auch sagen muß, daß der Weg kein Zuckerschlecken war. Ich hatte während der OP eine kleine Luftembolie, die jedoch rechtzeitig erkannt und erfolgreich ausgeleitet werden konnte. das hatte zur Folge, dass ich einen Tag länger auf Intensiv lag und Atemunterstützung bekam. Ich habe keine Folgeschäden erlitten, alles ok.
Aufgrund Verlustes von Hirnwasser hatte ich ein paar Tage nach der OP starkes Kopfweh. Es wurde Paracetamol verabreicht. Die Tabletten konnte ich nicht vertagen. Hab dann auf alle Medikamente verzichtet (bis auf nachts im Krankenhaus 1 Paracetamol-Zäpfchen und leichte Schlaftablette) dafür getrunken, was rein ging. Das hat sich echt gelohnt. Die Schmerzen wurden von Tag zu Tag weniger, mittlerweile bin ich schmerzfrei, nehme überhaupt kein Medikament, trinke aber nach wie vor mind. 2-3 Liter am Tag, das tut gut.
Das Clemenshospital kann ich nur wärmstens empfehlen !! Freundlichkeit, Engagement und Zugewandtheit des gesamten Pflegeperersonals sind nicht zu toppen. Ich habe mich zu jeder Zeit bestens aufgehoben gefühlt. Die Professionalität des Professors und seines Ärzteteams empfand ich als hervorragend. Mein Lebensgefährte hatte die Möglichkeit im dazugehörigen Schwesternwohnheim beherbergt zu werden, so daß ich während der ersten Tage auch privaten Beistand hatte. Viele herzlichen Dank an ALLE !!!
Am 18.11. gehe ich für 4 Wochen zur Reha nach Bad Nauheim (Hessen). Da erhalte ich dann noch den letzten Schliff und 2010 stürze ich mich wieder ins Leben. Ich werde euch berichten, wie`s zuging in Bad Nauheim (die Klinik wurde übrigens durch die VAN besichtigt und für AN Patienten für absolut tauglich empfohlen).
herzliche und ermutigende Grüße
Elly