Rekordverdächtige Therapie in Tübingen
Verfasst: 05.10.2009, 14:19
OP in Tübingen steht bevor
Hallo liebe Forumsmitglieder,
seit September bin ich Mitglied im Forum, jetzt bin ich soweit, dass ich auch berichten kann. Zwischenzeitlich lagen meine Nerven ziemlich blank, aber die vielen Beiträge im Forum haben mich wieder einigermaßen "normalisiert".
Meine Geschichte ist erstaunlicherweise und Gott sei Dank ziemlich kurz: Anfang August 2009 Hörsturz links ohne Tinnitus. Es folgte die normale Behandlung mit 10 Infusionen, die jedoch nicht die geringste Wirkung zeigten. Im Gegenteil kamen weitere Beschwerden dazu: Starker Schwindel, Rauschen im Kopf, Gleichgewichtsstörungen ohne Ende. Ich war am Ende meiner Kräfte und kam mir vor wie eine Schildkröte auf dem Rücken: ich war zu nichts mehr fähig!
Dem HNO-Arzt kam das spanisch vor, er machte noch ein AEP und das Ergebnis veranlasste ihn, ein MRT anzuordnen. Ein Tag später (!) war ich beim Radiologen und hatte prompt die Diagnose Akustikuisneurinom. Wenige Tage später war ich in der Uniklinik Mainz (HNO Prof. Mann), der den Versuch startete, das Hörvermögen vor der notwendigen Operation durch Cortison-Spritzen durchs Trommelfell zu verbessern, was gemäß Hörtests wohl im Hochtonbereich auch Verbesserungen erbrachte.
Im Forum habe ich gelernt, eine zweite Meinung einzuholen, sodass ich kurzerhand im September einen Termin in Tübingen bei Prof. Tatagiba vereinbarte.
Prof. Tatagiba überzeugte mich dann davon, mich vom Neurochirurgen und nicht vom HNO-Arzt operieren zu lassen. Und jetzt steht der OP-Termin fest: 8.10.09.
Ich bin froh, dass alles recht kurzfristig geschieht, denn dieses Warten auf was auch immer ist nervenzehrend. Seit ich den Termin habe, stabilisiert sich erstaunlicherweise auch mein Zustand, ich kann alleine über Straßen und auf Gehwegen laufen, ohne das Gefühl zu haben, ins nächste Gebüsch oder unter den nächsten LKW zu stürzen.
Also, bis jetzt bin ich ziemlich ruhig, ich hoffe es bleibt so. Viele Beiträge haben mir gezeigt, dass man in Tübingen gut aufgehoben ist.
Wie auch immer, drückt mir die Daumen. So bald ich kann, werde ich berichten, wie es mir ergangen ist.
magnolie
Hallo liebe Forumsmitglieder,
seit September bin ich Mitglied im Forum, jetzt bin ich soweit, dass ich auch berichten kann. Zwischenzeitlich lagen meine Nerven ziemlich blank, aber die vielen Beiträge im Forum haben mich wieder einigermaßen "normalisiert".
Meine Geschichte ist erstaunlicherweise und Gott sei Dank ziemlich kurz: Anfang August 2009 Hörsturz links ohne Tinnitus. Es folgte die normale Behandlung mit 10 Infusionen, die jedoch nicht die geringste Wirkung zeigten. Im Gegenteil kamen weitere Beschwerden dazu: Starker Schwindel, Rauschen im Kopf, Gleichgewichtsstörungen ohne Ende. Ich war am Ende meiner Kräfte und kam mir vor wie eine Schildkröte auf dem Rücken: ich war zu nichts mehr fähig!
Dem HNO-Arzt kam das spanisch vor, er machte noch ein AEP und das Ergebnis veranlasste ihn, ein MRT anzuordnen. Ein Tag später (!) war ich beim Radiologen und hatte prompt die Diagnose Akustikuisneurinom. Wenige Tage später war ich in der Uniklinik Mainz (HNO Prof. Mann), der den Versuch startete, das Hörvermögen vor der notwendigen Operation durch Cortison-Spritzen durchs Trommelfell zu verbessern, was gemäß Hörtests wohl im Hochtonbereich auch Verbesserungen erbrachte.
Im Forum habe ich gelernt, eine zweite Meinung einzuholen, sodass ich kurzerhand im September einen Termin in Tübingen bei Prof. Tatagiba vereinbarte.
Prof. Tatagiba überzeugte mich dann davon, mich vom Neurochirurgen und nicht vom HNO-Arzt operieren zu lassen. Und jetzt steht der OP-Termin fest: 8.10.09.
Ich bin froh, dass alles recht kurzfristig geschieht, denn dieses Warten auf was auch immer ist nervenzehrend. Seit ich den Termin habe, stabilisiert sich erstaunlicherweise auch mein Zustand, ich kann alleine über Straßen und auf Gehwegen laufen, ohne das Gefühl zu haben, ins nächste Gebüsch oder unter den nächsten LKW zu stürzen.
Also, bis jetzt bin ich ziemlich ruhig, ich hoffe es bleibt so. Viele Beiträge haben mir gezeigt, dass man in Tübingen gut aufgehoben ist.
Wie auch immer, drückt mir die Daumen. So bald ich kann, werde ich berichten, wie es mir ergangen ist.
magnolie