Österreicher sucht gute Klinik für AN-Operation
Verfasst: 23.09.2009, 08:09
Österreicher sucht gute Klinik für AN-Operation
Hallo liebe Forums-Mitglieder,
da ich neu bin in diesem Forum, und Ihr alle dasselbe Problem wie ich habt/hattet, habe ich einige Fragen an Euch.
Bei mir wurde ein Akustikusneurinom diagnostiziert. Schwannom des N.vestibularis links mit Aufdehnung und Ausfüllung des linken inneren Gehörgangs sowie Impression der allerdings nicht signalalterierten linken Kleinhirnhemisphäre. Die Größe der Raumforderung beträgt 23:23:19mm. Soweit der Befund.
Ich war am 21.09 bei einen „top“ Neurologen in Wien, der mir allerdings nicht den größten Mut machte.
Seiner Meinung nach werde ich nach einer Operation zu 90% mein Gehör verlieren. Weiters wundert es Ihn, dass ich bei der Größe des Akustikusneurinoms immer noch auf dem Ohr höre ( muss allerdings dazu sagen, ich habe einen andauernden Tinnitus sowie eine Hörminderung im hochfrequenten Bereich. Wenn ich schätzen müsste, wie viel ich noch auf dem Ohr höre, würde ich sagen rund 50%).
Allerdings sollte mein Gesichtsnerv aller Wahrscheinlichkeit nach erhalten bleiben, oder sich nach 6-12 Monaten wieder einpendeln.
Für die Behandlung mit dem Gammaknife ist es laut dem Neurologen schon zu groß. Wobei ich sagen muss, dass ich in meinem Alter (30) eine Operation auf jeden Fall vorziehen möchte. Wobei der Gedanke der Behandlung und Genesungsweg der Bestrahlungsmethode verlockend ist. Aber weg ist weg!
So nun zu meinen Fragen an Euch:
Hatte jemand von Euch ein Akustikusneurinom ähnlich meinem und wurde erfolgreich operiert, sodass das Gehör erhalten blieb und auch der Gesichtsnerv nicht beeinträchtigt wurde, bzw. nur vorrübergehend?
Hat jemand von Euch mit Operateuren in Wien bzw. Österreich Erfahrungen?
Weiters habe ich in diesem Forum gelesen, das die Uniklinik in Tübingen mit dem Team rund um Prof. Tatagiba die anscheinend beste Adresse ist, um sich Gehör erhaltend operieren zu lassen?
Nun auch zu meiner nächsten Frage. Übernimmt die österreichische Krankenkasse die Kosten für eine Operation in Deutschland zB. in Tübingen?
Und nun noch zu guter letzt, wie nehme ich am besten Kontakt mit Prof. Tatagiba auf, um von ihm zu hören, ob er in meinem Fall derselben Meinung ist wie sein österreichischer Kollege (per Anruf, Mail, etc.)?
So schicke ich liebe Grüße aus Wien und danke Euch schon mal im Voraus für Euere Antworten.
Eddie
Hallo liebe Forums-Mitglieder,
da ich neu bin in diesem Forum, und Ihr alle dasselbe Problem wie ich habt/hattet, habe ich einige Fragen an Euch.
Bei mir wurde ein Akustikusneurinom diagnostiziert. Schwannom des N.vestibularis links mit Aufdehnung und Ausfüllung des linken inneren Gehörgangs sowie Impression der allerdings nicht signalalterierten linken Kleinhirnhemisphäre. Die Größe der Raumforderung beträgt 23:23:19mm. Soweit der Befund.
Ich war am 21.09 bei einen „top“ Neurologen in Wien, der mir allerdings nicht den größten Mut machte.
Seiner Meinung nach werde ich nach einer Operation zu 90% mein Gehör verlieren. Weiters wundert es Ihn, dass ich bei der Größe des Akustikusneurinoms immer noch auf dem Ohr höre ( muss allerdings dazu sagen, ich habe einen andauernden Tinnitus sowie eine Hörminderung im hochfrequenten Bereich. Wenn ich schätzen müsste, wie viel ich noch auf dem Ohr höre, würde ich sagen rund 50%).
Allerdings sollte mein Gesichtsnerv aller Wahrscheinlichkeit nach erhalten bleiben, oder sich nach 6-12 Monaten wieder einpendeln.
Für die Behandlung mit dem Gammaknife ist es laut dem Neurologen schon zu groß. Wobei ich sagen muss, dass ich in meinem Alter (30) eine Operation auf jeden Fall vorziehen möchte. Wobei der Gedanke der Behandlung und Genesungsweg der Bestrahlungsmethode verlockend ist. Aber weg ist weg!
So nun zu meinen Fragen an Euch:
Hatte jemand von Euch ein Akustikusneurinom ähnlich meinem und wurde erfolgreich operiert, sodass das Gehör erhalten blieb und auch der Gesichtsnerv nicht beeinträchtigt wurde, bzw. nur vorrübergehend?
Hat jemand von Euch mit Operateuren in Wien bzw. Österreich Erfahrungen?
Weiters habe ich in diesem Forum gelesen, das die Uniklinik in Tübingen mit dem Team rund um Prof. Tatagiba die anscheinend beste Adresse ist, um sich Gehör erhaltend operieren zu lassen?
Nun auch zu meiner nächsten Frage. Übernimmt die österreichische Krankenkasse die Kosten für eine Operation in Deutschland zB. in Tübingen?
Und nun noch zu guter letzt, wie nehme ich am besten Kontakt mit Prof. Tatagiba auf, um von ihm zu hören, ob er in meinem Fall derselben Meinung ist wie sein österreichischer Kollege (per Anruf, Mail, etc.)?
So schicke ich liebe Grüße aus Wien und danke Euch schon mal im Voraus für Euere Antworten.
Eddie