Warten auf OP-Termin
Verfasst: 09.06.2009, 20:44
Warten auf OP-Termin
Ich (w, 43 Jahre) bin neu und froh, dieses Portal gefunden zu haben, konnte bereits mit vielen Informationen bereichert werden und fühle mich schon dadurch unterstützt – DANKE!
Meine Geschichte: Im Januar diesen Jahres bekam ich "die" Grippe (also Influenza). Während dieser Tage wachte ich eines morgens mit heftigem Drehschwindel auf. Nach einigen Tagen fand ich mich in der HNO-Klinik wieder. Dort wurde ich 10 Tage mit Cortison und Infusionen behandelt aufgrund der Diagnose: Hörsturz mit Ausfall des Gleichgewichtsorganes links ( Neuronitis Vestibularis ).
Das Gefühl, mein Kopf ist eine riesengroße Wassermelone, die mein Hals permanent mit starkem Aufwand versucht im Gleichgewicht zu halten, beim Gehen wackelt meine Sicht, wenn ich nach unten schaue wird mir übel, immer wieder Drehschwindelattacken, motorische Unsicherheit in den Beinen, Sensibilitätsstörungen in der linken Gesichtshälfte und pelziges Gefühl auf der Zunge, Tinnitus bzw. Rauschen, Konzentrationsstörungen und rasche Ermüdbarkeit sind die Symptome, welche bis heute geblieben sind.
Ich arbeite als Erzieherin in einer Gruppe mit Jugendlichen und kann diese Aufgabe zur Zeit nicht erfüllen, d.h., ich bin krankgeschrieben. Die HNO - Ärzte meinten, ich brauche eben noch Zeit. Wenn das Gleichgewichtsorgan ausfällt, übernimmt irgendwann die andere Gehirnhälfte die Funktion und dann ist alles ok.
Am 11.Mai wurde dann ein MRT mit Kontrastmittel gemacht - da entdeckten sie ein AN, links, ca 1,4 cm. Die Diagnose musste ich erstmal verkraften, war aber irgendwie auch froh, dass ich nun endlich wusste, warum ich nach wie vor so heftige Probleme habe. Ich habe mich mit Vertretern der "VAN" in Verbindung gesetzt. Die haben mich echt liebevoll aufgefangen und mit wichtigsten Infos bestückt!! DANKE!!
Am ehesten wird mir von Seiten der Ärzte hier jetzt zu einer OP geraten. Bei der Vorstellung einer Bestrahlung spür ich selbst innerlich deutliche Abwehrhaltung.
Ich konnte für den 20.7. ein Vorstellungsgespräch in Münster bei Prof. Sepharnia vereinbaren. Das ist noch so lange hin. Seit einigen Tagen habe ich einen erneuten Hörsturz, das macht mir Sorgen (bisher hab ich relativ gut gehört, Gleichgewichtsorgan links arbeitet nach wie vor nicht). Hab in Münster angerufen und um einen früheren Termin gebeten. Das scheint schwierig, aber, ich werde informiert, sobald jemand absagt.
Kann mir irgendjemand sagen, wie lange ich dann ggf. noch auf einen OP -Termin warten muss ?
Soviel erstmal, freue mich über aufmunternde Worte und verbleibe herzlich,
Elly
Ich (w, 43 Jahre) bin neu und froh, dieses Portal gefunden zu haben, konnte bereits mit vielen Informationen bereichert werden und fühle mich schon dadurch unterstützt – DANKE!
Meine Geschichte: Im Januar diesen Jahres bekam ich "die" Grippe (also Influenza). Während dieser Tage wachte ich eines morgens mit heftigem Drehschwindel auf. Nach einigen Tagen fand ich mich in der HNO-Klinik wieder. Dort wurde ich 10 Tage mit Cortison und Infusionen behandelt aufgrund der Diagnose: Hörsturz mit Ausfall des Gleichgewichtsorganes links ( Neuronitis Vestibularis ).
Das Gefühl, mein Kopf ist eine riesengroße Wassermelone, die mein Hals permanent mit starkem Aufwand versucht im Gleichgewicht zu halten, beim Gehen wackelt meine Sicht, wenn ich nach unten schaue wird mir übel, immer wieder Drehschwindelattacken, motorische Unsicherheit in den Beinen, Sensibilitätsstörungen in der linken Gesichtshälfte und pelziges Gefühl auf der Zunge, Tinnitus bzw. Rauschen, Konzentrationsstörungen und rasche Ermüdbarkeit sind die Symptome, welche bis heute geblieben sind.
Ich arbeite als Erzieherin in einer Gruppe mit Jugendlichen und kann diese Aufgabe zur Zeit nicht erfüllen, d.h., ich bin krankgeschrieben. Die HNO - Ärzte meinten, ich brauche eben noch Zeit. Wenn das Gleichgewichtsorgan ausfällt, übernimmt irgendwann die andere Gehirnhälfte die Funktion und dann ist alles ok.
Am 11.Mai wurde dann ein MRT mit Kontrastmittel gemacht - da entdeckten sie ein AN, links, ca 1,4 cm. Die Diagnose musste ich erstmal verkraften, war aber irgendwie auch froh, dass ich nun endlich wusste, warum ich nach wie vor so heftige Probleme habe. Ich habe mich mit Vertretern der "VAN" in Verbindung gesetzt. Die haben mich echt liebevoll aufgefangen und mit wichtigsten Infos bestückt!! DANKE!!
Am ehesten wird mir von Seiten der Ärzte hier jetzt zu einer OP geraten. Bei der Vorstellung einer Bestrahlung spür ich selbst innerlich deutliche Abwehrhaltung.
Ich konnte für den 20.7. ein Vorstellungsgespräch in Münster bei Prof. Sepharnia vereinbaren. Das ist noch so lange hin. Seit einigen Tagen habe ich einen erneuten Hörsturz, das macht mir Sorgen (bisher hab ich relativ gut gehört, Gleichgewichtsorgan links arbeitet nach wie vor nicht). Hab in Münster angerufen und um einen früheren Termin gebeten. Das scheint schwierig, aber, ich werde informiert, sobald jemand absagt.
Kann mir irgendjemand sagen, wie lange ich dann ggf. noch auf einen OP -Termin warten muss ?
Soviel erstmal, freue mich über aufmunternde Worte und verbleibe herzlich,
Elly