OP in Österreich, Linz, Neuromed Campus
Verfasst: 25.10.2025, 18:34
Hallo!
Ich bin in Österreich zu Hause, in der Nähe von Linz. Wenn man hier lebt und jemand eine Klinik braucht die auf Neurochirurgie spezialisiert ist, kommt man schnell auf die Landes-Nervenklinik Wagner-Jauregg. Seit 2015 heißt die Klinik "Neuromed Campus" und gehört zum Kepler Universitätsklinikum in Linz.
Bei der Durchsicht der Beiträge habe ich viele wertvolle Informationen sammeln können. Ich bin sehr dankbar, dass es diese Form der Interessensgemeinschaft gibt! Viele meiner Fragen konnten dadurch geklärt werden. Beiträge über Erfahrungen in Österreich, im speziellen in Linz, habe ich nur wenige gefunden. Daher möchte ich hier über meine Erfahrungen berichten.
Feststellung der Diagnose:
CT des Schädels, 17.06.2025, Röntgenordination Dr. Rachinger, Linz: Kontrastmittelanreichernde Raumforderung im Bereich des Kleinhirnbückenwinkels rechts - DD.: Vestibularisschwannom, Meningeom - Weiterführende Abklärung mittels MRT empfehlenswert.
MRT, 02.07.2025, im Diagnostikum Linz: 19x16mm messende Formation am Kleinhirnbrückenwinkel re., partiell intrameatal gelegen, in erster Linie wie bei Akustikusneurinom. Kleinhirnbrückenwinkel li. unauffällig.
Ambulante Vorstellung Neuromed Campus, Neurochirurgie, 22.07.2025, Diagnose anhand des MRTs: Vestibularisschwannom re., Stadium T3b mit großflächigem Aufliegen am Hirnstamm und Kleinhirnstiel.
Verlauf bis zur Diagnosestellung:
2010: Nackenschmerzen, das linke Ohr (gesunde Seite) immer wieder verschlagen. Hobbymäßig war ich in einem Chor, das Singen hat keine Freude mehr gemacht, weil man sich selbst schlecht hört, wenn ein Ohr "zu" ist.
2012: Vorstellung HNO-Abteilung BHS Linz aufgrund plötzlich auftretendem "Hallen" in den Ohren.
2015: Vorstellung an der Neurologie BHB Linz aufgrund Schwindelattacken ca. 1x/Jahr ("alles dreht sich, speiübel").
Besuche diverser Therapeuten wegen Schmerzen in den Muskeln und bei Muskelansätzen Arme und Beine.
2023: Therapeuten und Massage bringt keine Fortschritte bei den Muskelschmerzen. Start mit Fitnessstudio 2x/Wo., das bringt nach wie vor Erleichterung.
2024: Tage mit Schwindel gibt es inzwischen ca. 3x/Jahr, evtl. im Zusammenhang durch Belastung bei sportlichen Bergtouren (mehr als 1.000Hm im Aufstieg). Schwanken beim Tragen vom Rucksack.
05/2025: immer heftigere Nackenschmerzen, Druck im Kopf (speziell nach langen Bürotagen oder Autofahrten), Rauschen in den Ohren (Angst, dass ein beständiger Pfeifton daraus wird). Einmalig Erbrechen ohne erkennbarer Ursache. Einmalig heftig einfahrender Kopfschmerz. "Latente" Übelkeit. Taubheit auf der Zunge mit Geschmackseinschränkungen. Meine neue Hausärztin schickt mich zum CT, wodurch die Diagnose bekannt wird.
OP als Therapie:
07/2025: Vorstellung Neurochirurgie Neuromed Campus Linz, Gespräch mit Fr. OA Dr. Aufschnaiter. Das Gespräch hat einen guten Eindruck hinterlassen und hat mir Zuversicht gegeben, wenngleich die Risiken auch besprochen wurden. Eine Bestrahlung käme nicht in Frage, da der Tumor am Hirnstamm aufliegt. OP-Termin wurde für 01/2026 festgelegt.
Aktueller Status:
Die Zeit bis zur geplanten OP überbrücken. Ich gehe nach wie vor Vollzeit Arbeiten, wobei es immer anstrengender wird. Freizeitaktivitäten habe ich weitestgehend eingeschränkt. Autofahrten. Bergtouren. Geschlossene Räume mit hohem Lärmpegel. Schnell wechselnde Bilder auf einem Bildschirm. Alkohol. Kaffee. Das tut im Moment alles nicht gut und verstärkt das Gefühl der Überlastung. Das Arbeitspensum im Büro muss ich nun auch einschränken. Die OP ist für mich die Aussicht auf eine Zukunft, in der ich im Beruf leistungsfähig bin, Sport, die geliebten Bergtouren und Aktivitäten in größeren Gruppen wieder möglich sind.
Liebe Grüße!
Tessa71
Ich bin in Österreich zu Hause, in der Nähe von Linz. Wenn man hier lebt und jemand eine Klinik braucht die auf Neurochirurgie spezialisiert ist, kommt man schnell auf die Landes-Nervenklinik Wagner-Jauregg. Seit 2015 heißt die Klinik "Neuromed Campus" und gehört zum Kepler Universitätsklinikum in Linz.
Bei der Durchsicht der Beiträge habe ich viele wertvolle Informationen sammeln können. Ich bin sehr dankbar, dass es diese Form der Interessensgemeinschaft gibt! Viele meiner Fragen konnten dadurch geklärt werden. Beiträge über Erfahrungen in Österreich, im speziellen in Linz, habe ich nur wenige gefunden. Daher möchte ich hier über meine Erfahrungen berichten.
Feststellung der Diagnose:
CT des Schädels, 17.06.2025, Röntgenordination Dr. Rachinger, Linz: Kontrastmittelanreichernde Raumforderung im Bereich des Kleinhirnbückenwinkels rechts - DD.: Vestibularisschwannom, Meningeom - Weiterführende Abklärung mittels MRT empfehlenswert.
MRT, 02.07.2025, im Diagnostikum Linz: 19x16mm messende Formation am Kleinhirnbrückenwinkel re., partiell intrameatal gelegen, in erster Linie wie bei Akustikusneurinom. Kleinhirnbrückenwinkel li. unauffällig.
Ambulante Vorstellung Neuromed Campus, Neurochirurgie, 22.07.2025, Diagnose anhand des MRTs: Vestibularisschwannom re., Stadium T3b mit großflächigem Aufliegen am Hirnstamm und Kleinhirnstiel.
Verlauf bis zur Diagnosestellung:
2010: Nackenschmerzen, das linke Ohr (gesunde Seite) immer wieder verschlagen. Hobbymäßig war ich in einem Chor, das Singen hat keine Freude mehr gemacht, weil man sich selbst schlecht hört, wenn ein Ohr "zu" ist.
2012: Vorstellung HNO-Abteilung BHS Linz aufgrund plötzlich auftretendem "Hallen" in den Ohren.
2015: Vorstellung an der Neurologie BHB Linz aufgrund Schwindelattacken ca. 1x/Jahr ("alles dreht sich, speiübel").
Besuche diverser Therapeuten wegen Schmerzen in den Muskeln und bei Muskelansätzen Arme und Beine.
2023: Therapeuten und Massage bringt keine Fortschritte bei den Muskelschmerzen. Start mit Fitnessstudio 2x/Wo., das bringt nach wie vor Erleichterung.
2024: Tage mit Schwindel gibt es inzwischen ca. 3x/Jahr, evtl. im Zusammenhang durch Belastung bei sportlichen Bergtouren (mehr als 1.000Hm im Aufstieg). Schwanken beim Tragen vom Rucksack.
05/2025: immer heftigere Nackenschmerzen, Druck im Kopf (speziell nach langen Bürotagen oder Autofahrten), Rauschen in den Ohren (Angst, dass ein beständiger Pfeifton daraus wird). Einmalig Erbrechen ohne erkennbarer Ursache. Einmalig heftig einfahrender Kopfschmerz. "Latente" Übelkeit. Taubheit auf der Zunge mit Geschmackseinschränkungen. Meine neue Hausärztin schickt mich zum CT, wodurch die Diagnose bekannt wird.
OP als Therapie:
07/2025: Vorstellung Neurochirurgie Neuromed Campus Linz, Gespräch mit Fr. OA Dr. Aufschnaiter. Das Gespräch hat einen guten Eindruck hinterlassen und hat mir Zuversicht gegeben, wenngleich die Risiken auch besprochen wurden. Eine Bestrahlung käme nicht in Frage, da der Tumor am Hirnstamm aufliegt. OP-Termin wurde für 01/2026 festgelegt.
Aktueller Status:
Die Zeit bis zur geplanten OP überbrücken. Ich gehe nach wie vor Vollzeit Arbeiten, wobei es immer anstrengender wird. Freizeitaktivitäten habe ich weitestgehend eingeschränkt. Autofahrten. Bergtouren. Geschlossene Räume mit hohem Lärmpegel. Schnell wechselnde Bilder auf einem Bildschirm. Alkohol. Kaffee. Das tut im Moment alles nicht gut und verstärkt das Gefühl der Überlastung. Das Arbeitspensum im Büro muss ich nun auch einschränken. Die OP ist für mich die Aussicht auf eine Zukunft, in der ich im Beruf leistungsfähig bin, Sport, die geliebten Bergtouren und Aktivitäten in größeren Gruppen wieder möglich sind.
Liebe Grüße!
Tessa71