OP in St Gallen. Sehr zufrieden!
Verfasst: 20.03.2009, 17:43
Liebe ForumsBesucher!
Ich möchte hier meine Geschichte ebenfalls veröffentlichen…
Auf das AN wurde ich vor allem wegen einem zunehmenden Ohrgeräusch aufmerksam. Als ich im Oktober noch einen Hörsturz hatte, hat mir der HNO Arzt in Frauenfeld empfohlen ein MRI zu machen. Wir hatten vereinbart, dass er mir telefonisch mitteilen würde, dass „alles OK“ ist. Als ich einen Anruf erhielt ich müsse unbedingt noch einen Termin vereinbaren, wurde mir natürlich fast schwarz vor den Augen.
Es wurde ein AN von ca20mm gefunden.
Er hat mich umgehend an die UNI Klinik in Zürich verwiesen, dort wurden diesen Januar weitere Tests gemacht, aber es war ja eigentlich eh alles klar. Ich hatte eine Woche später eine Sprechstunde mit dem zuständigen HNO Arzt. Zu der Sprechstunde kam meine Frau mit. Der Arzt wirkte professionell und sicher auch absolut kompetent, doch konnte er uns die Angst vor der OP kaum nehmen, eher im Gegenteil! Vor allem meiner Frau ging es nach diesem Gespräch erst richtig schlecht.
Erschwerend kam dazu, dass mir just 10 min vor dem Gespräch bewusst wurde, dass ich nur im Wohnkanton (St. Gallen) versichert bin. Wir haben den Arzt auf diesen Umstand aufmerksam gemacht, und ihn direkt gefragt, was er von einer OP in ST. Gallen halten würde. Seine Antwort war sachlich korrekt: „Er sei in der falschen Position diese Frage zu beantworten und es sei abzuwägen wo die OP öfters durchgeführt werde…“ – für mich war klar, ich wollte die beste Medizin, und hätte den Aufpreis privat nachfinanziert…. Wie auch immer.
Zum Glück hatte meine Frau kurz danach ein Gespräch mit unserem Hausartzt. Er hat uns das Kantonspital St. Gallen wärmsten empfohlen, und ich solle mir doch dort eine Zweitmeinung holen. Bald hatte ich ein sehr gutes Gespräch mit dem Leitenden Arzt der Neurochirurgie Dr. Jean-Yves Fournier. Dieses Gespräch hat uns extrem geholfen. Die offene väterliche Art, wie dieser Chirurg uns die OP erklärte, hat uns die Angst komplett genommen! Ich bin sehr froh diesen Arzt gefunden zu haben. Er hat uns wirklich das Gefühl gegeben, dass er alles medizinisch möglich einsetzen wird, um meinen Gesichtsnerv und meinen Gehörnerv zu retten! Seine Aussage war klar, wenn es darum geht Nerven zu retten, spielt Zeit keine Rolle! Wenn er halt eine oder zwei Stunden länger operieren müsse um den Nerv zu retten, so werde das investiert. (Natürlich mit der Grenze meine Gesundheit dadurch nicht zu gefährden.)
Das Gespräch hat am 18.02.09 stattgefunden, der OP Termin wurde auf den 04.03.09 festgelegt.
In der Zwischenzeit wurde uns mehrfach bestätigt, dass St. Gallen die grösste und beste Neurochirurgie der Schweiz hat!
Die OP verlief sehr gut! Obschon der Tumor inzwischen eine Grösse von 23 mm aufwies ist sich der Operateur sicher, dass er den Gehörnerv intakt erhalten konnte. (Der Hörnerv lag ausserhalb des Tumors, und konnte gut sondiert werden) Ich glaube auch, dass ich noch höre allerdings ist mein Mittelohr noch voll Wasser, so dass ich jetzt noch nicht wirklich viel höre… Auch dank der Beratung von ANFux weiss ich, dass es ein sehr gutes Zeichen ist, dass ich es genau wie vorher höre, wenn ich mich am Schädel kratze.
4 Tage nach der OP habe ich schon einen kleinen Ausflug unternommen zum Bodensee… Am Tag danach wurde ich entlassen.
Leider hat sich eine Liqourfistel gebildet… Ich hatte die schon im Spital, habe aber das Tropfen aus der Nase einfach nicht ernst genommen und leider keinem Arzt was davon gesagt. Für mich war das zu ähnlich mit einer normalen Erkältung…
Die Liqourfistel wurde am 12.03.09 nachoperiert… Es ist jetzt immer noch eine gewisse Unsicherheit da, ob alles wirklich dicht ist… Die Zellen im Knochen sind ja noch voll Wasser und ich habe keine Ahnung wie lange noch was „Abtröpfeln“ darf…
Die Tropfen werden immer seltener und ich merke auch nichts mehr von den Unterdrucksymtomen.
Ist nun ein etwas dummes Abwarten… Wenn‘s weiter tropft muss ich ein drittes mal unters Messer, aber ich weiss ja dass ich in guten Händen bin!
Ich möchte hier meine Geschichte ebenfalls veröffentlichen…
Auf das AN wurde ich vor allem wegen einem zunehmenden Ohrgeräusch aufmerksam. Als ich im Oktober noch einen Hörsturz hatte, hat mir der HNO Arzt in Frauenfeld empfohlen ein MRI zu machen. Wir hatten vereinbart, dass er mir telefonisch mitteilen würde, dass „alles OK“ ist. Als ich einen Anruf erhielt ich müsse unbedingt noch einen Termin vereinbaren, wurde mir natürlich fast schwarz vor den Augen.
Es wurde ein AN von ca20mm gefunden.
Er hat mich umgehend an die UNI Klinik in Zürich verwiesen, dort wurden diesen Januar weitere Tests gemacht, aber es war ja eigentlich eh alles klar. Ich hatte eine Woche später eine Sprechstunde mit dem zuständigen HNO Arzt. Zu der Sprechstunde kam meine Frau mit. Der Arzt wirkte professionell und sicher auch absolut kompetent, doch konnte er uns die Angst vor der OP kaum nehmen, eher im Gegenteil! Vor allem meiner Frau ging es nach diesem Gespräch erst richtig schlecht.
Erschwerend kam dazu, dass mir just 10 min vor dem Gespräch bewusst wurde, dass ich nur im Wohnkanton (St. Gallen) versichert bin. Wir haben den Arzt auf diesen Umstand aufmerksam gemacht, und ihn direkt gefragt, was er von einer OP in ST. Gallen halten würde. Seine Antwort war sachlich korrekt: „Er sei in der falschen Position diese Frage zu beantworten und es sei abzuwägen wo die OP öfters durchgeführt werde…“ – für mich war klar, ich wollte die beste Medizin, und hätte den Aufpreis privat nachfinanziert…. Wie auch immer.
Zum Glück hatte meine Frau kurz danach ein Gespräch mit unserem Hausartzt. Er hat uns das Kantonspital St. Gallen wärmsten empfohlen, und ich solle mir doch dort eine Zweitmeinung holen. Bald hatte ich ein sehr gutes Gespräch mit dem Leitenden Arzt der Neurochirurgie Dr. Jean-Yves Fournier. Dieses Gespräch hat uns extrem geholfen. Die offene väterliche Art, wie dieser Chirurg uns die OP erklärte, hat uns die Angst komplett genommen! Ich bin sehr froh diesen Arzt gefunden zu haben. Er hat uns wirklich das Gefühl gegeben, dass er alles medizinisch möglich einsetzen wird, um meinen Gesichtsnerv und meinen Gehörnerv zu retten! Seine Aussage war klar, wenn es darum geht Nerven zu retten, spielt Zeit keine Rolle! Wenn er halt eine oder zwei Stunden länger operieren müsse um den Nerv zu retten, so werde das investiert. (Natürlich mit der Grenze meine Gesundheit dadurch nicht zu gefährden.)
Das Gespräch hat am 18.02.09 stattgefunden, der OP Termin wurde auf den 04.03.09 festgelegt.
In der Zwischenzeit wurde uns mehrfach bestätigt, dass St. Gallen die grösste und beste Neurochirurgie der Schweiz hat!
Die OP verlief sehr gut! Obschon der Tumor inzwischen eine Grösse von 23 mm aufwies ist sich der Operateur sicher, dass er den Gehörnerv intakt erhalten konnte. (Der Hörnerv lag ausserhalb des Tumors, und konnte gut sondiert werden) Ich glaube auch, dass ich noch höre allerdings ist mein Mittelohr noch voll Wasser, so dass ich jetzt noch nicht wirklich viel höre… Auch dank der Beratung von ANFux weiss ich, dass es ein sehr gutes Zeichen ist, dass ich es genau wie vorher höre, wenn ich mich am Schädel kratze.
4 Tage nach der OP habe ich schon einen kleinen Ausflug unternommen zum Bodensee… Am Tag danach wurde ich entlassen.
Leider hat sich eine Liqourfistel gebildet… Ich hatte die schon im Spital, habe aber das Tropfen aus der Nase einfach nicht ernst genommen und leider keinem Arzt was davon gesagt. Für mich war das zu ähnlich mit einer normalen Erkältung…
Die Liqourfistel wurde am 12.03.09 nachoperiert… Es ist jetzt immer noch eine gewisse Unsicherheit da, ob alles wirklich dicht ist… Die Zellen im Knochen sind ja noch voll Wasser und ich habe keine Ahnung wie lange noch was „Abtröpfeln“ darf…
Die Tropfen werden immer seltener und ich merke auch nichts mehr von den Unterdrucksymtomen.
Ist nun ein etwas dummes Abwarten… Wenn‘s weiter tropft muss ich ein drittes mal unters Messer, aber ich weiss ja dass ich in guten Händen bin!