Verunsicherung nach AN-Diagnose
Verfasst: 16.08.2024, 12:58
Hi zusammen,
ich freu mich, dass ich nicht allein mit dieser überfordernden Situation bin.
Ich habe vererbte Epilepsie und MRTs stehen bei mir alle 1-2 Jahre an. Als ich vor einigen Jahren Schwindel hat, der im Stehen, Liegen und Sitzen auftrat, wurde ein MRT vom HNO gemacht und dabei ein AN links entdeckt. Daraufhin ging ich zur Uniklinik Düsseldorf, die mir vollkommen unvorbereitet mitteilten, dass sie am besten asap operieren müssten und ich danach links 100% taub wäre. Das hat mich extrem geschockt. 1-2 Wochen später meldete sich das Krankenhaus, dass sie sich die anderen MRT Aufnahmen, hatte alle CDs bereits beim ersten Termin dabei, angeschaut hätten und nun doch nicht alles so schlimm wäre, da das AN seit etwa 8 Jahren schon da wäre und sie daher wait and see empfehlen würden.
Einiges an Zeit und Arztbesuchen sind seitdem vergangen und ich war zuletzt in der Uniklinik Münster, die mir von meiner HNO empfohlen wurde. Anfangs auch wait & see, dann Termin zur Beratung mit der Neurochirurgie, die mir zu einer OP rieten. vor wenigen Tagen erhielt ich den OP-Termin.
Nun bin ich überfordert mit der Situation und habe mehrere Fragen:
1. An wen muss ich mich zuerst wenden? Krankenkasse, SBV beim Arbeitgeber, deutsche Rentenversicherung (wegen Reha), möglicher Reha-Einrichtung, Vorgesetzter und Teamkollegen?
2. Ich habe im Forum leider keine Reha-Empfehlungen für Berlin und Brandenburg gefunden? Hat jemand Erfahrung mit der Reha in Berlin Humboldtmühle oder der Reha in Burg/Spreewald gemacht? Ich lebe zwar in Düsseldorf, mein Lebensgefährte pflegt allerdings seinen Vater (PS5) und ich möchte ihm meine Reha in der Nähe mit Besuchen nicht zumuten.
3. Fällt die Reha (oder ist das nach der OP dann eher eine AHB?) unter Krankschreibung und es gilt die Lohnfortzahlung bis 6 Wochen (inklusive OP mit anschließendem KKH-Aufenthalt für wenige Tage) und danach über die Krankenkasse? Oder wird die Reha anders eingestuft?
4. Die OP soll durch einen Schnitt hinter dem Ohr am unteren Haaransatz passieren. Ist das die beste Stelle um den Schaden am Hörnerv und Gesichtsnerv gering zu halten?
Ich freu mich über eure Empfehlungen.
liebe Grüße
Loki
ich freu mich, dass ich nicht allein mit dieser überfordernden Situation bin.
Ich habe vererbte Epilepsie und MRTs stehen bei mir alle 1-2 Jahre an. Als ich vor einigen Jahren Schwindel hat, der im Stehen, Liegen und Sitzen auftrat, wurde ein MRT vom HNO gemacht und dabei ein AN links entdeckt. Daraufhin ging ich zur Uniklinik Düsseldorf, die mir vollkommen unvorbereitet mitteilten, dass sie am besten asap operieren müssten und ich danach links 100% taub wäre. Das hat mich extrem geschockt. 1-2 Wochen später meldete sich das Krankenhaus, dass sie sich die anderen MRT Aufnahmen, hatte alle CDs bereits beim ersten Termin dabei, angeschaut hätten und nun doch nicht alles so schlimm wäre, da das AN seit etwa 8 Jahren schon da wäre und sie daher wait and see empfehlen würden.
Einiges an Zeit und Arztbesuchen sind seitdem vergangen und ich war zuletzt in der Uniklinik Münster, die mir von meiner HNO empfohlen wurde. Anfangs auch wait & see, dann Termin zur Beratung mit der Neurochirurgie, die mir zu einer OP rieten. vor wenigen Tagen erhielt ich den OP-Termin.
Nun bin ich überfordert mit der Situation und habe mehrere Fragen:
1. An wen muss ich mich zuerst wenden? Krankenkasse, SBV beim Arbeitgeber, deutsche Rentenversicherung (wegen Reha), möglicher Reha-Einrichtung, Vorgesetzter und Teamkollegen?
2. Ich habe im Forum leider keine Reha-Empfehlungen für Berlin und Brandenburg gefunden? Hat jemand Erfahrung mit der Reha in Berlin Humboldtmühle oder der Reha in Burg/Spreewald gemacht? Ich lebe zwar in Düsseldorf, mein Lebensgefährte pflegt allerdings seinen Vater (PS5) und ich möchte ihm meine Reha in der Nähe mit Besuchen nicht zumuten.
3. Fällt die Reha (oder ist das nach der OP dann eher eine AHB?) unter Krankschreibung und es gilt die Lohnfortzahlung bis 6 Wochen (inklusive OP mit anschließendem KKH-Aufenthalt für wenige Tage) und danach über die Krankenkasse? Oder wird die Reha anders eingestuft?
4. Die OP soll durch einen Schnitt hinter dem Ohr am unteren Haaransatz passieren. Ist das die beste Stelle um den Schaden am Hörnerv und Gesichtsnerv gering zu halten?
Ich freu mich über eure Empfehlungen.
liebe Grüße
Loki