fraktionierten Radiotherapie ja oder nein?

BSIK
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fraktionierten Radiotherapie ja oder nein?

Beitrag von BSIK » 21.06.2024, 10:13

Zur Entscheidungsfindung, beschäftige ich mich gerade mit dem medizinischen Für und wieder der fraktionierten Radiotherapie.
Leider finde ich da so gut wie nichts. Auf der Homepage der IGAN lese ich folgenden Text:
"Einige Studien zeigen jedoch erhöhte Raten von Gesichtsnervlähmungen sowie Trigeminusnervschädigungen bei der fraktionierten Radiotherapie."
Quelle https://vestibularisschwannom.de/ueber- ... /index.php (link geändert 24.06.2024 BSIK)

Ist das so richtig? Und kennt ihr Gründe die eben für die mehrmalige Bestrahlung sprechen?

LG

Blödsinn im Kopf (BSIK) Dirk
Zuletzt geändert von BSIK am 24.06.2024, 07:16, insgesamt 1-mal geändert.
snowdog
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Re: fraktionierten Radiotherapie ja oder nein?

Beitrag von snowdog » 22.06.2024, 15:20

Lieber BSIK,

Du hast auf den IGAN-Infoseiten bereits die richtige Rubrik gefunden, das Prinzip hinter der FSRT besagt, dass durch eine geringere Einzeldosis je Bestrahlung die Therapie insgesamt als schonender einzustufen ist (stärkere Wirkung auf das Tumorgewebe als auf gesundes Gewebe).
Im Forum weist die Suchanfrage "fraktionierte Bestrahlung" 91 Treffer aus (u.a. Erfahrungsberichte von anos55, Chrigu, ergänzende Beiträge von ANFux...), hier finden sich Hinweise für das Pro und Contra zur fraktionierten Bestrahlung.

Das Textzitat habe ich über die Linkangabe nicht finden können (?) , bitte nochmal prüfen.

Beste Grüße
snowdog
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Re: fraktionierten Radiotherapie ja oder nein?

Beitrag von BSIK » 24.06.2024, 07:14

Guten Morgen lieber Snowdog.

Hier der richige Link: https://vestibularisschwannom.de/ueber- ... /index.php
(Hab ihn im Anfangspost geändert, BSIK)
[quoteStudien zeigen, dass die Tumorkontrollraten, also die Fälle, in denen das Akustikusneurinom nicht weiter gewachsen ist, bei der fraktionierten Strahlentherapie und bei der Einzeitbestrahlung ähnlich sind. Einige Studien zeigen jedoch erhöhte Raten von Gesichtsnervlähmungen sowie Trigeminusnervschädigungen bei der fraktionierten Radiotherapie. ][/quote]


Vielen lieben Dank für den Hinweis auf die Boardeigene Suche. Sicherlich habe nicht 91 Beiträge gelesen, aber doch einige und zwar bevor ich die Frage gestellt habe. Beiträge die 10 Jahre oder älter sind halte ich für meine Entscheidungsfindung nicht relevant. Aber das ist meine Einstellung dazu, da sich Medizintechnik ja auch verändert.

Ich habe die Uni nochmal angschrieben und warte da auch auf Antwort, wäre natürlich erfreut auch hier ne Antwort zu bekommen. Zumal der Hinweis auf diese Studien ja von der Homepage selber stammt.

LG
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Re: fraktionierten Radiotherapie ja oder nein?

Beitrag von BSIK » 28.06.2024, 09:20

Die Frage, warum in meinem Fall die fraktionierten stereotaktischen Bestrahlung
(kleinere Dosis über mehrere Bestrahlungstage, bei mir 5) der Einzeitbestrahlung
(CyberKnife, GammaKnife, ZAP-X) zu bevorzugen ist,
liegt an der Größe und der bereits leichten Kompression am Hirnstamm des Tumors).

Vereinfacht gesagt, das Risiko ist geringer.
Wie komme ich darauf? Nun, ich habe einige Dissertationen/Publikationen dazu gelesen,
aber auch mit einer Ärztin der Radioonkologie gesprochen.
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Re: fraktionierten Radiotherapie ja oder nein?

Beitrag von Felipina » 26.03.2026, 06:00

Hallo BSIK,

da dieser Beitrag schon zwei Jahre alt ist, hoffe, ich, trotzdem noch jemanden zu erreichen. Darf ich nach Deinen Erfahrungen zur fraktionierten Bestrahlung fragen? Dazu finde ich kaum aktuelle Beiträge, und bei mir stellt sich nach einer solchen Behandlung nun die Frage, ob Wachstum da ist, und wie zu verfahren ist. Da dieses Verfahren heutzutage gegenüber der Einmalbestrahlung kaum genutzt wird, würde ich mich über Erfahrungen sehr freuen, vielleicht sind auch die ÄrztInnen damit heutzutage überfordert? (Ich hoffe nicht)

Danke,
Felipina
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Re: fraktionierten Radiotherapie ja oder nein?

Beitrag von BSIK » 26.03.2026, 07:56

Hallo Felipina,

Falls du Facebook nutzt, da hab ich damal ein Art "Tagebuch" geführt. https://www.facebook.com/profile.php?id=61556837082569
Da ich gerade gesehen habe, dass ich da mal dran arbeiten muss. Versuch ich hier mal kurgehalten zu antworten. Falls dass für dich dann zu kurz war oder du genauere Antworten gerne lesen möchtest, sei eingeladen mich ruhig weiter zu fragen.....

Seit der ersten Bestrahlung hab ich manchmal mit Ähmmm wie beschreibe ich das?... Mit einem kurzen leichten Benommenheitsgefühl zu tun. Dieser Zustand wenn du merkst dass du getrunkenen Alkohol leicht spürst. Nicht Schwindelig eher schwummrig, aber eben auch nicht so dass ich nicht funktionieren würde. Ist auch kein wirkliches Problem.
Ich war ja an der Uni Mainz. Die Radioonkologie ist funktionell und ok. Die Neurochirugie.....Da würde ich nicht mehr hingehen. Einzelne Ärzte sind gut, aber das GANZE eine Katastrophe. Denen waren meine "Probleme" erst mal egal. Da meine Hausärztin aber sehr bemüht ist und auch meine HNO Ärztin, kam es dazu, das eine * (siehe unten) weitere MRT Unterssuchung gemacht wurde. Diesmal aber bei einem Externen Anbieter. Der Radiologe dort erklärte mir das auf den Bilder ein vergrößerter Tumor zu sehen sei, dass das aber an der Aufnahme liegen kann, da es da schon Unterschiede gibt. Die Neurochirugie hat nicht mal auf das Schreiben meiner Hausärztin regagiert. Die Jährliche MRT Untersuchung lies ich dann wieder beim exteren Anbieten machen und das werde ich auch weiter tun um wirklichvergleichbare Bilder zu haben. Hier wurde sichtbar dass der Tumor im Gegesatz zu der vorherigen Aufnahme etwas kleiner geworden zu sein scheint. Sprich es ist ausser der weiteren MRTs keine weitere Behandlung nötig. Ich lasse also (sofern sich nixt ändert) jährlich ein MRT machen und fahre zur Besprechung an die Uni.
Sollte er doch wieder wachsen fahre ich sofort mit allen mit zugänglichen MRT Bilder und allen Untersuchungsberichten zu einer anderen Klinik.

Mein Gehörverlust ist gefühlt stärker geworden. Ich trage nun rechts (Tumorseite) ein Hörgerät. Desweiteren laufe ich sehr viel mit Anti Noise Canceling Kopfhörer rum. Der Gehörverlust ist für mich wie ein Brandbeschleuniger bei psychischen Problemen, die seit dem öfter zu tagen treten. Das ist aber ein Problem durch den Tumor und nicht durch die Behandlungsmethoden.

* der eigentliche Turnus bei der klinischen Nachuntersuchung wäre: MRT nach drei Monaten, dann nach 6 Monate und dann jährlich nach der Behandlung durch die Bestrahlung. Die nach 6 Monaten fand die Uni für unnötig, da die Uni ohnehin zuviele MRTs macht und damit zu den jährlichen Verlustzahlen der Uni ihren Beitrag leistet.....
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Re: fraktionierten Radiotherapie ja oder nein?

Beitrag von Felipina » 26.03.2026, 17:54

Hallo BSIK,

vielen Dank für Deine schnelle Antwort! Ein Grund, warum ich Dich kontaktiert habe, ist wie gesagt, dass ich im Gegensatz zu vielen im Forum fraktioniert über 6 Wochen bestrahlt wurde, als man bei mir nach der OP 2017 ein Rezidiv feststellte, die Bestrahlung war 2022. Und nun ist die Strahlentherapeutin unsicher angesichts des leicht wachsenden "Gebildes" gewesen, und drängte mich, mich in einem spezialisierten Zentrum beraten zu lassen. Daher schickte ich meine Bilder vor 6 Mon. nach HD, die zu einer weiteren Kontrolle, die jetzt stattfand, rieten. Und jetzt empfehlen sie plötzlich eine OP. Mein ursprünglicher Neurochirurg befürwortete aber vor 6 Mon. als Behandlung Cyberknife. Ich werde noch weitere Meinungen einholen, aber wollte die Erfahrung von Dir hören.
Würdest Du mir sagen, ob die Bestrahlung Deine "Erstbehandlung" des Akustikusneurinoms war, und wie groß Dein Tumor war, und in welcher Zeit er geschrumpft ist?

Vielen Dank nochmal, dass Du Dich schon gemeldet hast.

Mit freundlichen Grüßen,
Felipina
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Re: fraktionierten Radiotherapie ja oder nein?

Beitrag von Felipina » 26.03.2026, 18:03

Nochmal ich:
zu Deinen Beobachtungen, wie die einseitige Schwerhörigkeit Dich beeinträchtigt: das mit dem Verstärken von stressigen Situationen tut mir sehr leid, und kenne ich auch. Mir erscheint es, als ob die "Stresstoleranz" bei so einer veränderten Wahrnehmung leidet, vielleicht brauchen wir mehr Ruhe, da wir alles langsamer verarbeiten. Und der Alltag ist nun mal oft schnell, alles findet gleichzeitig statt, und so weiter. Ich erlebe, dass ich mich viel mehr nach Zeiten alleine sehne, und die mir auch nehme, wenn das geht. Wie wenn ich nur dann klare Gedanken fassen kann. Ich trage auch ein Hörgerät, habe aber auch eine Verschlechterung festgestellt, was mich sehr nachdenklich, ängstlich, depressiv, müde, resigniert macht. Mittlerweile bin ich so stark schwerhörig, dass kaum etwas messbar ist, ich aber seltsamerweise schon mit HG verstehe. Aber muss mir immer ein Gerät erkämpfen, da ?mir keiner glauben will, oder man behauptet, ich würde nur mit Knochenleitung zur Gegenseite hören.
Für alle einseitig ganz Tauben, spätestens nach meiner nächsten Behandlung, oder einfach durch das stattfindende Wachstum werde ich vielleicht auch bald ganz taub einseitig. Ist mies, aber hier im Forum trifft das ja leider viele.

Danke für Deine Antwort! Und ich hoffe, Du bekommst weiter problemlos Deine MRTs!

Es wäre schön, wenn Du die Größe und die zeitlichen Daten zur Behandlung und dem Schrumpfen nenne könntest.

Mit freundlichen Grüßen,
Felipina
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Re: fraktionierten Radiotherapie ja oder nein?

Beitrag von BSIK » 27.03.2026, 07:49

Felipina hat geschrieben: 26.03.2026, 17:54
Würdest Du mir sagen, ob die Bestrahlung Deine "Erstbehandlung" des Akustikusneurinoms war, und wie groß Dein Tumor war, und in welcher Zeit er geschrumpft ist?
Guten Morgen Felipina,

Ja die Bestrahlung im Juli 2024 war meine Erstbestrahlung. Ich wurde insg. 5 mal bestrahlt.

"Rechts im Kleinhirnbrückenwinkel bekannte tropfenförmige intra- und extrameatale Raumforderung mit
randständig verstärkter Kontrastmittelanreicherung." vom MRT Bericht 04/25

In Mainz hat man meinen Tumor mit 18x 8 mm gemessen. Der Zeitraum des Schrumpfens kann ich gar nicht genau bestimmen, da ich ja die MRT seit April? 25 gewechselt habe. Dort wurde im April folgendes gemessen: "Die Läsion misst im Längsdurchmesser ca. 18 mm, in
der Höhe ca. 13 mm und in der Breite knapp 12 mm (gemessen sind jeweils die Außenränder der
Kontrastmittelanreicherung)". Die Daten vom September kann ich dir vor Dienstag leider nicht mitteilen. Da ich frühestens am Montagabend an meine Unterlagen ran komme.
Felipina hat geschrieben: 26.03.2026, 18:03 Mir erscheint es, als ob die "Stresstoleranz" bei so einer veränderten Wahrnehmung leidet, vielleicht brauchen wir mehr Ruhe, da wir alles langsamer verarbeiten. Und der Alltag ist nun mal oft schnell, alles findet gleichzeitig statt, und so weiter. Ich erlebe, dass ich mich viel mehr nach Zeiten alleine sehne, und die mir auch nehme, wenn das geht. Wie wenn ich nur dann klare Gedanken fassen kann
Ja so ist das bei mir auch. Ich bin am Ende meines Arbeitstages oft total erschöpft und mag niemanden sehen. Mein "Glück" dass ich in der Woche über alleine lebe, da ich vom täglichen pendeln auf Wöchentliches pendeln umgestiegen bin, das aber schon vorher. Das ständige "nicht verstehen und nachfragen müssen" Nervt mich aber auch mein Umfeld. Da ich noch recht viel auf Musikveranstaltungen unterwegs bin (mit ANC Kopfhörer) bin ich da von jeglicher Kommunikation ausgeschlossen. Die anderen denken dann ich will nicht. Fakt ist, ich kann nicht. Ich geh da recht offen mit um. Aber am Ende des Tages ist es wie es ist. Man wird einsamer.

So richtig helfen kann ich dir da wohl eher nicht. Es macht mich schon betroffen dass dein Tumor wieder wächst. Klar weiß man um die Möglichkeit aber man hofft ja irgendwie doch immer.

Ich melde mich am Dienstag nochmal

LG
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Re: fraktionierten Radiotherapie ja oder nein?

Beitrag von snowdog » 27.03.2026, 13:48

Liebe Felipina, lieber BSIK, liebe Forenleser,

vielen Dank dafür, dass Ihr Eure Erfahrungen an dieser Stelle im Forum teilt.

Als "Nichtbestrahlter" aber Therapierter fühle ich mich im Thema als Außenstehender, d.h. es fehlen mir die persönlichen Erfahrungen mit der Bestrahlung.
Dennoch halte ich es für sehr wichtig, sich über die Gemeinsamkeiten bei Therapiefolgen auszutauschen.
Denn hier führt die persönliche Betroffenheit wieder zusammen -
Hörverlust, Resilienz, Leistungsfähigkeit, verbliebene/ erhaltene/zurückgewonneneLebensqualität - all das bestimmt das Leben danach und ist prägend.
Der Austausch unter Betroffenen ist nicht nur im konkreten Einzelfall wichtig, es sind die verbindenden Erfahrungen, die als Signale gesendet und empfangen werden und als Gemeinsamkeit empfunden werden.
Felipina: Mir erscheint es, als ob die "Stresstoleranz" bei so einer veränderten Wahrnehmung leidet, vielleicht brauchen wir mehr Ruhe, da wir alles langsamer verarbeiten. Und der Alltag ist nun mal oft schnell, alles findet gleichzeitig statt, und so weiter. Ich erlebe, dass ich mich viel mehr nach Zeiten alleine sehne, und die mir auch nehme, wenn das geht. Wie wenn ich nur dann klare Gedanken fassen kann …
BSIK: Ja so ist das bei mir auch. Ich bin am Ende meines Arbeitstages oft total erschöpft und mag niemanden sehen. Mein "Glück" dass ich in der Woche über alleine lebe, da ich vom täglichen pendeln auf Wöchentliches pendeln umgestiegen bin, das aber schon vorher. Das ständige "nicht verstehen und nachfragen müssen" Nervt mich aber auch mein Umfeld. Da ich noch recht viel auf Musikveranstaltungen unterwegs bin (mit ANC Kopfhörer) bin ich da von jeglicher Kommunikation ausgeschlossen. Die anderen denken dann ich will nicht. Fakt ist, ich kann nicht. Ich geh da recht offen mit um. Aber am Ende des Tages ist es wie es ist. Man wird einsamer.
Das sind keine banalen Dinge, das sind Feststellungen, die gemeinsame Beachtung einfordern.

Deshalb an dieser Stelle ein paar grundsätzliche Gedanken. Im Grunde ein eigenes Thema, aber für den Forenstöberer sicherlich auffindbar.

Die Phasen der Tumorerkrankung gilt es zu durchsteuern, jede für sich ist eine Herausforderung und wirkt nach, buchstäblich für das weitere Leben.

Phase 1:
Die Erkrankung selbst. Geprägt durch meist unerklärbare Symptome mit einem diffusen Beschwerdebild. Angst, Verunsicherung und Hilflosigkeit im Umgang mit der Feststellung, woran man eigentlich leidet. Sehr unterschiedlich langer Zeitraum.

Phase 2:
Die Diagnose AN. Mit der MRT-bestätigten Feststellung erfolgt der Eintritt in die persönliche Akutphase. Auf der einen Seite stellt die Verkündung der Nachricht ein extreme psychische Belastungsmoment dar, vergleichbar mit einer Unfallsituation,
Schreckmoment, Stress, Ohnmachtsgefühl, mitunter das Gefühl des Nebensichstehens bei der weiteren fachärztlichen Ausführung.
Auf der anderen Seite kann sich gleichzeitig (oder zeitnah) ein Gefühl der Erleichterung einstellen, endlich den Grund für die vielen Symptome zu kennen. Keine erfreuliche Nachricht, aber durch die Einordnung eine Positivwirkung: Das ist mit Dir los, es gibt einen Verursacher und es gibt eine Therapie.

Phase 3:
Information und Entscheidung. Diese sehr individuell geprägte Phase verläuft unterschiedlich. Vom Boden-unter-den-Füßen-weggezogen bis zum Sich-der-Situation-stellen vergeht nur etwas Zeit. Hilfe, Unterstützung und Mitbetroffenheit flankieren proaktiv die sich anschließende Phase der Orientierung. Wie verläuft die Krankheit ? Welche Behandlungsmethoden gibt es ?
Mit welchen Folgen/Einschränkungen habe ich zu rechnen ?
Arztgespräche, persönliche Recherche, Austausch mit Betroffenen bereiten den Entschluss zur Therapie vor. Die Diagnostik (wait-and-scan) grenzt den Zeitraum ein, je nach Ausgangslage (Tumorgröße, Symptomatik, persönliche Lebensumstände) liegen i.d.R. einige Monate bis zu
einem Jahr zwischen Diagnose und Therapieentscheidung.

Phase 4:
Therapie. Die Sondierung der Therapieformen führt zur persönlichen (und nicht übertragbaren) Entscheidung. Ein operativer Eingriff fällt in einen Zeitkorridor von ca. sechs Wochen (Klinikaufenthalt und Reha/AHB). Die Bestrahlung ist als Eingriff eine Angelegenheit eines oder weniger Tage.Bei allen
Verlaufsunterschieden ist die Therapiephase ein überschaubarer und abzugrenzender Zeitraum

Phase 5:
Frühe postoperative Phase, Strahlenreaktion.
Die erste Erholungs- und Heilphase ist mitentscheidend für den späteren Verlauf, sie ist nicht verschieb- oder wiederholbar (Entscheidung, ob Reha oder nicht !). Neben Akutfolgen
bei der OP (mögliche Liquorhoe, Schwindel, Kopfschmerzen) und einem unterschiedlich ausgeprägten "Strahlenkater" fällt dies mit der nächsten psychischen Stressbelastung zusammen.
War es das jetzt ? Bleibt das für immer so ? Mit welchen Einschränkungen muss ich mich arrangieren ? Zeitverlauf, Schonung, Erholung sind hier wichtige Parameter, Beginn der
Verlaufskontrolle per MRT.

Phase neu:
Das Leben nach dem entfernten/behandelten AN. Die Folgen einer OP sind gegenüber einer Bestrahlung zunächst spürbarer. Nach der Heilphase (OP-Narbe verheilt) beginnt die Gewöhnung an erworbene/verbliebene Einschränkungen. Gehirn und Körper ermitteln das neue "Normal" und passen sich an. Dieser Prozess ist dauerhaft und hält das Leben lang an.
Veränderungen sind z.T. nur noch marginal, die Symptome selbst entwickeln einen individuellen Belastungsgrad. Das Gefühl "ich habe es überstanden" definiert jeder für sich und bewertet es
auch.

Die Unterscheidung in Phasen soll helfen, eine belastende Situation überschaubarer zu machen. Mancher unterteilt diese Situation auch nur in vorher und nachher, d.h. die Betrachtung des Lebens vor der Therapie und die Zeit nach der Tumorbehandlung. Meistens wird dabei verdrängt, dass die mitunter lange Phase vor Entdeckung des AN bereits mit Einschränkungen der Lebensqualität verbunden war. Die Folge Hörverlust/einseitige Taubheit nach der Therapie als gravierende und finale Einschränkung wird häufig als schwerwiegendste Belastung empfunden. Wie der Tumor sich ganz ohne Therapie
weiterentwickelt, welche Symptome er entwickelt und getriggert hätte, bleibt eine nicht zielführende Fragestellung.

Dazu gehört auch, mit der persönlichen Vorstellung von "geheilt sein" zu hadern. Das sprichwörtliche "Leben geht weiter" hält viele halbvolle/halbleere Gläser bereit. Lebensqualität lässt sich erhalten oder zurückgewinnen, auch wenn das "normale" Leben
so nicht zurückzubekommen ist. Für die seelische Stabilität und Erlangung einer Resilienz ist es wichtig, eine Akzeptanz mit der Veränderung zu erreichen. Dies kann bedeuten, tatsächlich sein Leben neu einzurichten. Berufliche Umorientierung, Umstellung von Lebensgewohnheiten, positives Denken. Kämpfer sind hier genauso betroffen wie stille Leider - die kostbaren Ressourcen
gilt es neu zu verteilen und ein "positiver Egoismus" kann dabei helfen.

Die allermeisten hier im Forum haben für sich einen Nutzen in einer schweren Lebensphase ziehen können, haben den Austausch mit Betroffenen als eine konkrete und sehr gute Hilfestellung erfahren. Es liegt in der Natur der Sache, dass der Aufenthalt als zeitlich limitiert beabsichtigt ist - wenn das Schwierigste überstanden ist, möchte man das Kapitel abschließen. Will das nicht gelingen, bleibt die so wichtige gute Absicht. Und eine in vielerlei Hinsicht wertvolle Zeit auf Gegenseitigkeit.

Herzliche Grüße
snowdog
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Re: fraktionierten Radiotherapie ja oder nein?

Beitrag von Felipina » 27.03.2026, 23:07

Lieber BSIK,
danke für Deine Antwort, die mir als Betroffener mit erhöhter Müdigkeit einfach gut tut. Und auch, wenn ich mit einem Rezidiv auf Ärzte zugehen muss, um medizinische Hilfe zu bekommen, helfen mir Deine Angaben, und einfach, dass Du mir geantwortet hast.
Vielen, vielen herzlichen Dank!
Ich bin zuversichtlich, dass ich am besten nach mehreren Arztbesuchen eine Lösung finden werde, eben Zweitbestrahlung (mein Favorit), oder OP. Wegen dem veränderten Hören, und den für Außenstehende schwer zu erklärenden Leistungsknicks, da danke ich Dir für Deine Beschreibung, dass schon alltägliches Arbeiten in normalen Geräuschkulissen stärker erschöpft. Dass andere, wie Du schreibst, Noise-cancelling-Kopfhörer persönlich nehmen, (weil sie Desinteresse vermuten) kenne ich, und es tut mir sehr leid, dass Du da abgelehnt wirst. Entweder befürchtest Du das, oder andere werfen Dir ausdrücklich Rückzug vor, jedenfalls spürst Du Unverständnis, und musst Dich dafür entschuldigen, obwohl Du Dir nur Pausen gönnst, um dann voll für andere da sein zu können. Das kenne ich auch. Bei mir geht es wegen Erschöpfung so weit, dass ich Termine und Treffen so gut auswähle, dass ich mich stärker isoliere als andere, und ich weniger Kontakte pflegen kann. Ich wünsche mir auch mehr Verständnis dafür.
Jedenfalls finde ich Deine Tipps mit den noise-cancelling Kopfhörern sehr hilfreich. Und falls Du auch die verheerende Erfahrung von kurzangebundenen, schweigenden und unerfahrenen Ärzten kennst, verstehst Du sicher meine Dankbarkeit für Deine Tipps und Erfahrungen.
Ich hoffe, Du kannst auch den Frühling genießen.
Ich freue mich immer über Austausch.

Mit freundlichen Grüßen,
Felipina
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Re: fraktionierten Radiotherapie ja oder nein?

Beitrag von BSIK » 31.03.2026, 09:22

Guten Morgen Felipina,

Erstmal das Sachliche:

MRT Extern April 25 = Länge ca. 18 mm, Höhe ca. 13 m , Breite 12 mm
MRT Extern Sept 25 = Länge ca. 17 mm, Höhe ca. 11 m , Breite 10 mm

Auch wenn das erstmal beachtlich aussieht, warne ich vor falschen Rückschlüssen. Der Befund kann nur lauten: "es sieht so aus als ob"
Zu beachten ist hier, dass auch noch mehr wie 6 Monate bis hin zu einem Jahr, der AN durch die Bestrahlung angeschwollen sein kann. UND dass das MRT Extern anders aufgenommen wurde wie die MRT in der Uni. Wenn ich im August, Sept, wieder ein Kontroll MRT habe, dann wird es deutlicher. Vorher nicht.

Auch mir tut es gut zu sehen, dass ich nicht alleine mit meinen Problemen bin, gerade was Geräusch Empfindlichkeit und Stress angeht.
Als ich mit dem Neurochirurgen darüber sprach (Psyschiche Probleme), sagte er mir dass der Teil des Gehirns in das mein Tumo reindrück, nicht dafür verantworlich sei. Als ich dann erwiederte dass mir das bewusst ist, aber es eben auf Secundäre Ursachen, wie die Auswirkung des schlechteren Hörens seien, wurde er nachdenklich und gab mir recht.

Ich habe lange überlegt ob ich dir davon erzählen soll oder nicht. Aber da Ärzte ja oft auch nicht wirklich sagen was los ist, möchte ich dir doch gerne von dem Gespräch von mir und dem guten Chirurgen erzählen.
Ich hatte mich gut vorbereitet auch das Gespräch und auch Studien etc. gelesen. Also fragte ich den Chirugen bei dem Gespräch ob ich mich Bestrahlen lassen sollte oder OP (Das Tumorboard war vom eigentlichen operien auf Bestrahlen umgeschwenkt, nur tage vor der eigentlichen OP).
"Was ist wenn der Tumor erst bestrahlt wurde und es dann doch zu einer OP kommt, ist die OP dann doch noch so "Einfach"? Er schaute mich an und antwortete "Nein, der Tumor klebt dann wie eine Rosine an den Nerven und ist schwieriger zu entfernen"
Bitte versteh das nicht als Entscheidungshilfe, sondern nimm es vielleicht mit in deine Fragen auf, die du bei den Gesprächen sicherlich haben wirst.

Ich bin auch eher der sachliche Typ und weniger derr Hoffnugsmacher.
Ich drücke dich mal und wenn du weitere Fragen oder gar einfach Gespräche führen willst, melde dich.

Ach kure Berichtigung: Ich habe keine Problme wegen dem Kopfhörer, meine Bubble ist sehr tolerant, die Probleme entstehen eher durch meine Soziale Abwesenheit wärend der Veranstaltungen. Und da ich die Leute oft nur da sehe, entsteht halt gerne das Bild ich wolle nicht reden. Aber ich kann halt einfach nicht


LG
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Re: fraktionierten Radiotherapie ja oder nein?

Beitrag von Felipina » 01.04.2026, 07:12

Guten Morgen BSIK,

vielen Dank, dass Du geantwortet hast, und für Dein Gesprächsangebot, das ich gern annehme. Ich merke einfach, dass sich mein Leben seit der OP verändert hat, mit der schnelleren Erschöpfung, und meinem Bedürfnis nach Ruhe, und vielen anderen Symptomen wie Nackenverspannungen, Tinnitus (nur selten störend), die viele hier auch beschreiben, dass ich hier gerne nach Verständnis suche. Irgendwie scheinen Nichtbetroffene, oder von anderem Stress oder Krankheiten Geplagte manche unsichtbare Hörprobleme nur schwer zu verstehen.
Ich bereite mich ja tatsächlich auf Arztkonsultationen vor, und frage mich, wo Du Studien als Informationsquelle gefunden hast, falls Du das hier öffentlich machen willst (wenn nicht, verstehe ich das). Die Vorstellung, mich nochmal "unter's Messer" legen zu müssen macht mich ängstlicher als ich es erwartet hatte, immerhin habe ich bereits eine erfolgreiche OP hinter mir... Ich durchforste bisher dieses Forum, und danke allen, die hier ihre Daten / Erfahrungen angeben. Das hilft mir sehr, da ich von ärztlicher Seite nur spärliche Antworten bekomme. Wie die Neurochirurgen, die ich aufsuche eine evtl. nötige Folge-OP nach einer Bestrahlung als Problem einstufen (Verklebung), werde ich ansprechen.
Dass Dein Tumor so geschrumpft ist sieht ja fantastisch aus! Ich wünsche Dir, dass das so bleibt. Ich fand bisher keine Studien, aber die KI schreibt, dass Bestrahlung meist sehr gut wirkt, daher hast Du allen Grund zur Zuversicht, denke ich!

Eine stressarme "Vor-Oster-Woche" wünsche ich Dir,
mit freundlichen Grüßen,
von Felipina
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Re: fraktionierten Radiotherapie ja oder nein?

Beitrag von BSIK » 01.04.2026, 09:15

Hallo Filipina,

Ich versuch mal darauf zu antworten
wo Du Studien als Informationsquelle gefunden hast....
Also ich kann dir da leider keine direkten Quellen nennen, da ich sie gelesen aber nicht archiviert habe.
Daher hier nur mal Suchhilfe für Internetsuchmaschinen

vestibularisschwannom dissertation vestibularisschwannom Studie Bestrahlung vestibularisschwannom fraktionierte bestrahlung studie

Aber auch hier immer eine gewisse Skepsis an den Tag legen.

KI Lässt mich immer aufhorchen
Suchergbenisse KI

Bitte und das meine ich ganz allgemein. Bitte vertraut nicht der KI. Die KI kann RICHTIG und FALSCH nicht unterscheiden. Gerade die GoogleSuchmaschine KI bastelt sich oft eine Zusammenfassung zusammen, das ist unglaublich. Die KI liest einfach die Seiten, egal welche und unterscheidet auch nicht nach guter oder nach fragwürdiger Quelle.
Nutz sie wenn er ihr wollt aber dann schaut Euch die Seiten an, die die KI als Quelle angibt und lest diese!

Ich nehme mal ein Beispiel: Ich habe nach einem Fundbericht für ein bronzeleitliches Grab bei einer gewissen Ortschaft gesucht.
Die KI schrieb, das Grab sei in einer Tongrube in dem Ort gefunden worden.
Ich habe dann die Quelle, in dem Fall ein langes PDF gelesen, ein Rechnungsbericht der Archäologie in der Gegend. Die KI hat von einem bronzezeitlichen Grab (Ganz wo anders) und von einem geologischen Fundort in der Tongrube gelesen. Und dann behauptet das Grab sei in der Tongrube gefunden worden.
Und das ist nur ein Beispiel von vielen, die mich davon abhalten die KI zu befragen.

Ich habe bisher drei medizinisch für mich relevaten Themen gehabt, zweimal ich persönlich, einmal als Angehöriger, die mich lehrten mich selber schlau zu machen. Schwierig genug.
2019 hatte ich eine Magenbypass OP, davor und danach war ich in einer Selbsthilfegruppe. Ich kann dir nur raten nach einer solchen zu suchen. Das hilft ungemein, da hörst du alles, nicht nur das schöne. Und du kannst dich direkt mit Betroffenen auseinander setzten. Keine Sorge, dass ist kein Stuhlkreis wo jemand auf dem heissen Stuhl geröstet wird.
Das Forum hier hilft auch schon mal im kleinen.

Falls du die Gelegenheit hast mit einem Psyschotherapeut zu reden, nimm sie war. Oder kümmere dich um einen Termin. Ich habe alleine fast ein Jahr auf ein Erstgespräch gewartet, mit dem Ergebniss, das er mir gar keine weiteren Termine anbieten konnte.

Danke und dir auch mal ein paar Ruhetage, gönn dir wirklich auch mal ne Denkauszeit und mach was, was dir Spaß macht.

LG
BSIK
Zuletzt geändert von BSIK am 02.04.2026, 06:24, insgesamt 1-mal geändert.
Felipina
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Re: fraktionierten Radiotherapie ja oder nein?

Beitrag von Felipina » 01.04.2026, 22:11

Guten Abend BSIK,

danke für Deine Rückmeldung. Ich sehe es genauso, dass es wertvoll ist, sich selbst über Behandlungsoptionen zu informieren. Und leider kann das mit reduzierter Energie bei manchen Krankheiten schwierig sein. Ich habe heute eine weitere Klinik angeschrieben, die bestrahlen könnte, und warte jetzt deren Einschätzung ab. Ich hoffe doch sehr, dass die ihre Entscheidung begründen wollen, das ist wohl das Minimum, oder? HD rät zur OP, aber weigert sich, diese Entscheidung zu begründen, für Gespräche sei eine Vorstellung in der Klinik erwünscht. Das ist schon etwas menschenunwürdig, finde ich.
Danke für Deine Hinweise, ich werde mich weiter informieren, und warte eben ab.
Der Rat, mich mit "Nettem" abzulenken, ist auch sehr gut.

Ich hoffe, Dir geht es gut, und wünsche Dir weiterhin schöne Osterfeiertage.

Mit freundlichen Grüßen,
Felipina
AN 2x1,5, OP Prof. Dr. Hopf OP 8/17, evtl Restgehör, leichte Synkinesien, Nackenschmerzen, Tinnitus
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