3,5 Jahre nach 2. OP

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xholgerx
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3,5 Jahre nach 2. OP

Beitrag von xholgerx » 27.10.2019, 09:47

Hallo zusammen,

in 04/2016 bin ich in Tübingen von Prof.Tatagiba operiert worden (nach einer ersten OP in Bochum in 09/2013), Die OP war gut verlaufen, das Neurinom konnte aber nicht komplett entfernt werden, da es sich um einen Gesichtsnerv entwickelt hatte und der bei einer vollständigen Entfernung wohl beschädigt worden wäre. Bei weiteren MRT-Kontrollen wurde festgestellt, dass sich dieser Resttumor langsam weiter verkleinert hatte, so dass die Kontrollintervalle auf 1,5 Jahre erweitert werden konnten. Soweit also alles gut, mir geht es auch gut, das einzige Problem ist mein linkes Auge. Offensichtlich klappt die Regulierung der Tränenflüssigkeit nicht, so dass ich manchmal kaum noch was erkennen kann, manchmal ist alles gut. ich habe auch morgens nach dem Aufwachen Probleme und massiere mit der E-Zahnbürste die Stirn sowie um das Auge herum (habe das in der Reha so gelernt).
Kann mir zu diesem Problem jemand mit eigenene Erfahrungen helfen.

Im Voraus herzlichen Dank
Holger
OP in Bochum bei 3,0 x 2,7 cm, nach einem halben Jahr bereits wieder 1,7 x 2,5 cm; nach einem weiteren halben Jahr auf Empfehlung der OP-Klinik Cyber-Knife in Soest mitgemacht, jetzt in 11/2015 wieder 2,7 cm
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Re: 3,5 Jahre nach 2. OP

Beitrag von Jacmary » 27.10.2019, 10:06

Hallo xHolgerx,

Zusatzfragen:Bist du links operiert worden? Trat eine Facialislähmung auf? Und v.a.: meinst du mit „Regulationsstörung“ der Tränendrüse dass das Auge trocken ist oder dass es übermäßig tränt?

Gruß,
Jacmary.
1961, w., AN T2, 18 Mon. "wait and scan", suboccipitale OP 10/2018 in Tübingen (Prof. Tatagiba), post op hochgradige Schwerhörigkeit rechts, kein Tinnitus, Facialisschwäche nach wenigen Tagen zurückgebildet. AHB in Bad Krozingen.
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Re: 3,5 Jahre nach 2. OP

Beitrag von xholgerx » 27.10.2019, 11:10

Hallo Jacmary
Danke für die schnelle Antwort.

Zu Deinen Zusatzfragen:
-Ja, ich bin links operiert worden
- Facialislähmung: mein Mund stand erst schief, das hat sich aber großteils wieder gegeben
- Regulationsstörung: morgens ist das linke Auge sehr trocken, neben der Reizung mit der E-Zahnbürste "klatsche" ich mir kräftig Wasser ins Gesicht, tagsüber ist es unregelmäßig: mal ist es i.O., dann wieder "schwimmt" mein Auge in Tränenflüssigkeit, so dass ich alles nur sehr verschwommen sehe. Zwischendurch brennt das Auge auch etwas, dagegen nehme ich Systane, ein Augengel, was das Brennen lindert.

Gruß
Holger
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Re: 3,5 Jahre nach 2. OP

Beitrag von Jacmary » 27.10.2019, 11:46

Hallo xholgerx,

Ich habe keine eigene Erfahrung damit.
Weiß aber dass es manchmal nach der Heilung einer Lähmung des Gesichtsnervs zur vermehrten Tränensekretion beim Essen - v.a. salzig oder sauer - kommt - wohl weil Fasern des Gesichtsnervs bei der Heilung statt in die Speicheldrüse in die Tränendrüse einwachsen. Dies kann angeblich schon beim Anblick von Essen passieren. Achte mal darauf, ob es bei dir da einen Zusammenhang gibt. Man kann dann durch Injektion von Botulinumtoxin in die Tränendrüse eine gezielte Verminderung der Tränenproduktion erreichen. Am besten in einer großen HNO-Abteilung z.B. Uniklinik mal fragen.

Was nicht so recht dazu passt ist aber die Trockenheit des Auges beim Aufwachen. Kannst du das Auge komplett schließen oder ist da noch eine Restlähmung?

Jacmary.
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Re: 3,5 Jahre nach 2. OP

Beitrag von xholgerx » 27.10.2019, 23:32

Hallo jacmary

nein, ich meine schon, das ich das Auge komplett schließen kann (bzgl. der Trockenheit nach dem Schlaf).

Gruß
Holger
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