Akustikusneurinom - Hirntumor AN und Interessengemeinschaft IGAN

......im Fokus der Interessengemeinschaft Akustikusneurinom IGAN.
Informationen, Beratung, Erfahrungsaustausch, Hilfe zur Selbsthilfe..

Forum Akustikusneurinom

Aktuelle Zeit: 21.10.2018, 19:42




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BeitragVerfasst: 15.05.2018, 19:44 
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Hallo liebe Foranten,

nun hat es mich leidlich auch erwischt. Nach einem leichten Hörsturz '15 kam Ende '17 ein recht heftiger (unter 100db), der sich auch als therapieresistent erwies. Bin da immer noch im Bereich 30-50db. Deshalb dann ins MRT und als Befund bekam ich vor anderthalb Wochen ein großes Vestibularisschwannon li. zurück. (intra- und extrametal 20*32*20). Meine HNO-Ärztin konnte mir nicht wirklich erklären was das ist ("Geschwulst") also erwischte mich die Diagnose erst richtig zuhause. HNO-ärztin hätte erst wenige Fälle gehabt und kenne sich da nicht aus, also wurde ich mit einer Überweisung ins Uniklinikum Dresden nach Hause geschickt.
Schwindel habe ich keinen, aber heftiger werdender Ohrenschmerzen (bislang hies es, dass liegt dann eher am Hörsturz und wurde eher ignoriert). Nachgehakt hat ich nach der Diagnose da aber auch nicht weiter.

Nun stehe ich da etwas alleine da, da der Termin in Dresden erst in gut 2 Wochen ist. Fühle mich dahingehend recht fertig und kann mich auf Arbeit kaum konzentrieren.
Was mich nun eigentlich am meisten interessiert ist wie man sich auf das Gespräch da am besten vorbereitet und wohin die Reise wohl geht..

Mich interessiert vor allem wie es mit dem Beruf aussieht bei den versch. Therapiemöglichkeiten. Wenn denn überhaupt noch was groß übrig bleibt bei der Größe? (Am Telefon wurde mir von der Schwester erstmal gesagt das bei den meisten eher gewartet und beobachtet wird...).

Also blinken bei mir mehrere große Fragezeichen....

Ist es wirklich sinnvoll bei der Größe auf irgendetwas abzuwarten (mit welchem Ziel)? Kommt was anderes als Op eigentlich überhaupt noch in Frage?

Wie geht man das am besten bzgl. der Arbeit an? Bei einer OP setzt man ja denke eine Weile aus. Wie ist es in der Zeit bis zur Op ( hab da etwas Bammel)? Mich stört da, wenn man von dem psychischen absieht, vor allem die Ohrenschmerzen, die grade Arbeiten am Rechner theoretischer Natur recht stören. Richtig belastbar fühle ich mich nach der Diagnose auch nicht... kann man sich da krank schreiben lassen (oder sollte) um sich zu ordnen?

Wie ist es bei einer Bestrahlung? Wenn ich lese das kurz danach das Schwannon anschwellen kann und Beschwerden wie Schwindel auslösen kann frage ich mich wie es mit dem Beruf aussehen soll. Wenn da immer steht das man fast sofort wieder arbeiten gehen kann (was wohl eher heißen sollte: muss). Wo ich bzgl. beidem auch wirklich nicht durchsehe ist das bzgl dem Thema Autofahren. In versch. Beiträgen wird gerne darauf verwiesen das man wohl offiziell eher 3 Monate sich davon verabschieden darf (egal ob Bestrahlung oder OP). Bei einer Fahrtstrecke von gut über 50 km zur Arbeit, wird man dann für die Zeit krankgeschrieben? Wie bringt sich das mit der Aussage zusammen das bei Bestrahlung sofort weitergemacht werden kann (oder geht der Ärger erst dann los, wenn man das Auto an den Baum gesetzt hat und die Versicherung nicht zahlt?)



Mit freundlichen Grüßen
Harald


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BeitragVerfasst: 15.05.2018, 22:12 
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Harald87 hat geschrieben:
...großes Vestibularisschwannon li. zurück. (intra- und extrametal 20*32*20).


Willkommen im Club Harald!

Bei der Größe wird wohl nicht mehr bestrahlt.
Dennoch würde ich bei Bestrahlern nachfragen.
Grund:
Damit man sich selbst hinterher nicht vorwerfen muss, etwas unterlassen zu haben.

Das ist wichtig, auch für die Psychohygiene.

Abwarten halte ich NICHT für das richtige Verhalten.
Was soll sich durch Warten bessern?

Von meiner Seite:
Ich drücke die Daumen!

_________________
1944,m, AN 21 x16 x 13mm, T3,
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MRT Nov.2016: therapieinduzierte Schwellung des AN, regressive Veränderungen,
MRT 01.06.2017: Weiter geschrumpft ...
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BeitragVerfasst: 15.05.2018, 22:35 
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Lieber Harald87,

die meisten hier können deine Gedanken nachvollziehen, die Situation nach
Erhalt der Diagnose ist fordernd. Fragen, Unsicherheit, Ängste, Ungewißheit –
wo fängt man an und wie geht man vor. Und wo bekomme ich Hilfe ?

Das oberste Gebot lautet: zur Ruhe kommen, sacken lassen und Licht
in die Sache bringen. Dein Beitrag zeigt, dass Du über die erste Stufe
bereits gegangen bist.

Davon ausgehend, dass für gewöhnlich der Registrierung im Forum
eine Phase der Orientierung (Stöbern) vorausgeht, darf ich unterstellen,
dass Du Dich bereits auf den Info-Seiten und in den verschiedenen
Forenbereichen umgesehen hast.

Falls nicht, wäre dies eine hilfreiche Beschäftigung zur Vorbereitung
auf anstehende Arztgespräche. Also bitte Zeit einplanen und in Ruhe
umschauen, querlesen, recherchieren und/oder die Suchfunktion
im Forum nutzen. Der Suchbegriff „Klinik Dresden“ weist 45 Treffer aus,
Forenmitglieder Flowers7( "Schwindel als alleiniges
Symptom"), Zitrone ("Erfolgreiche AN-OP in Uniklinik Dresden")
und Erfahrungsberichte von jabba90 sind beispielhaft genannt...

Zitat:
Ist es wirklich sinnvoll bei der Größe auf irgendetwas abzuwarten (mit welchem Ziel)? Kommt was anderes als Op eigentlich überhaupt noch in Frage?


Die Größenangaben zum Akustikusneurinom und die Lage
(intra- und extrameatal) könnten die Therapiewahl bereits auf eine OP
beschränken, dies wird ein erfahrener Spezialist nach den MRT-Aufnahmen
beurteilen. „Wait and scan“ ist keine Option, da der Tumor bei einer
Größenveränderung die Therapiechancen nicht begünstigt.

An dieser Stelle eine wichtige Anmerkung –
die gute Nachricht bei der Diagnose Akustikusneurinom: es ist ein gutartiger
Hirntumor und er ist therapierbar, d.h. die Prognose für eine Gesundung
und Erhalt/Erlangung einer guten Lebensqualität ist günstig.
Die Erfahrung Betroffener zeigt dabei, dass es ganz ohne eine Neubewertung
von Prioritäten nicht gehen wird. An erster Stelle tritt die Gesundheit,
die letztlich Folgen für Beruf und Alltag bedingt. Die "blinkenden Fragezeichen"
sind völlig normale Reaktionen, nicht alle lassen sich auf Anhieb abschalten.

Die bestehenden Beschwerden und Symptome können das Leistungsvermögen
einschränken und zu einer Krankschreibung auch vor der OP führen – dies ist
unabhängig von der Diagnose zu sehen. Es gibt aber durchaus Gründe, im
Vorfeld einer getroffenen Entscheidung zur OP den Alltag so gut es geht
beizubehalten. Ablenkung statt Zuwarten und ein gewohntes Umfeld können
stabilisierend wirken.

Die Fragen nach der Fahrtüchtigkeit und voraussichtlichen Arbeitsfähigkeit
beschäftigen verständlicherweise, zwischen 6 Wochen und 3 Monaten sind
realistische Zeiträume, die man einplanen sollte. Dies als Kriterium für die
Therapieoption zu priorisieren sollte man überdenken... ;)

Ich wünsche Dir einen guten Verlauf und Kraft für eine gute Entscheidung.

Beste Grüße
snowdog

_________________
snowdog (Moderator seit 4.12) Jg.62,m,verh.,2 Söhne,
AN re.5x8 mm,n-c. suboccipital AN-OP in Offenbach 4.08,
postoperativ Liquorfistel,keine Fazialisparese, einseitig taub,chron.Kopfschmerzen,jährl.Kontroll-MRT f.d.ersten 5 J.


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BeitragVerfasst: 16.05.2018, 08:15 
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Hallo,

da ich die Diagnose seit 2 Wochen habe, habe ich mich dahingehend schon etwas eingelesen. Es ist aber schon frustrierend, auf ein ärztliche Bewertung erstmal 4 Wochen warten zu können und Rätsel raten zu können wohin es geht. Das bestimmt gut gemeinte "meist wird abgewartet" der Schwester (sie kennt ja auch den Befund nicht) hilft dann nicht, wenn es in Diskrepanz zu allem was man lesen kann, steht.

Was ich mich halte frage ist immer, wie weit man die Ärzteschaft letztendlich zum Jagen tragen muss. Ohne "tragen" ständ ich ja auch noch ohne MRT da und müste halt "aktzeptieren", dass das linke Ohr Probleme macht und man schlechter hört. Dahingehend mach ich mir grade Stichpunkte was ich zum Termin Dresden fragen möchte und, da dann der Grund für meinen Post hier, sollte. M.E. steht an sich eine Op an. Das heißt Auszeit längerer Art. Wie geht es organisatorisch vor einer Therapie zu, wie nachher? Reha? Wiedereinstieg in den Beruf? Was sollte man selber anleiern, was der Sozialtante überlassen? Ob die Therapie gut geht kann einem sicherlich niemand vorher garantieren, wie man mit dem drumrum umgeht aber hoffentlich schon. Oder ist das bereits zu weit vorgegriffen?

Am Ende ja dann doch: Neben der Gesundheit die Verträglichkeit mit dem Beruf, vor und nach der Therapie. Bis dato arbeiten gehen und es dahingehend ruhig angehen, mit dem Risiko, das die Kollegen das nicht nachvollziehen können (denen man auch nicht alles auf die Nase binden möchte)? Bisweilen warte ich erstmal den Termin da ab. Es wird ja wahrscheinlich auch nicht Holterdipolter losgehen, aber die Sorgen bis dahin eher mehr als weniger werden.
Da taucht dann schon z.B. das Thema Autofahren nach der Therapie auf. In den Beiträgen zum Thema findet man immer wieder gerne "nach 6 Wochen wieder gefahren, ging schon irgendwie", bzw. wie du sagst, zw. 6 Wochen bis 3 Monate Auszeit, selbst wenn alles gut geht. Bei Bestrahlung sogar laut den Infoseiten gar kein Arbeitsausfall. Obwohl es per Gesetz eigentlich forbidden ist (mit allem was da dahinter steht) durch die Gegend zu hoppeln. Arbeitsfähig zu sein aber nicht auf Arbeit zu kommen ist m.E. auch nicht besonders gut, wenn man wie ich drauf angewiesen ist. Oder sich, wenn es denn eine Option ist, nach einer Bestrahlung sich mit diffusen Symptomen herumzuplagen. Eine Op ist in der Beziehung ja noch relativ sauber, jeder versteht die Auszeit und die
Reha und gewisse Probleme danach (und wenn nicht, naja)... oder bekommt man tatsächlich die Erlaubnis nach Therapieende (auch nachvollziehbar gegenübr Versicherung etc.)? Oder rennt man dem hinterher?

Ob Dresden das richtige ist kann ich denke erst entscheiden nach dem Gespräch mit dem Arzt dort. Den Erfahrungsberichte konnte ich erstmal nichts generell negatives entnehmen. Wobei ich aus Gründen der Nähe für alles drum und dran Dresden bevorzugen würde (dahingehend, dass ich keine Ferndiagnose geben kann ob mir ein Arzt zusagt oder nicht). Ausser es kennt jemand ein Spezialistenzentrum rund um Sachsen, was ich beim recherchieren übersehen hätte, wo man noch direkt nachfragen könnte. Die im Forum weiter genannten "guten" Zentren sind dann doch eher Weltreisen.

Mit freundlichen Grüßen
Harald


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BeitragVerfasst: 16.05.2018, 10:02 
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Harald87 hat geschrieben:
... frustrierend, auf ein ärztliche Bewertung erstmal 4 Wochen warten...
wenn es in Diskrepanz zu allem was man lesen kann...
Ärzteschaft letztendlich zum Jagen tragen...

Das IST ein Problem, welches tatsächlich bundesweit besteht.
Hätte ich nicht -als Kollege!- handfest auf das MRT bestanden, dann wäre bis heute nix passiert.
Mein Freund und Kollege hat in seiner Praxis in den letzten 4 Jahrzehnten halt erst zwei AKNs gesehen. Es ist nun mal keine Grippe, kein Infarkt...
Das ist eines der Probleme aller Betroffenen, wenn sie plötzlich vor der Diagnose stehen.

In meinem Falle habe ich diese Situation an die Ärztekammer weitergegeben und ich hoffe, dass sich die Situation bessern wird.
Zitat:
Vermutlich wird es den meisten Betroffenen ähnlich ergangen sein.

Ja, für mich kann ich das bestätigen. Diese Hilflosigkeit ist furchtbar.


Zitat:
Am Ende ja dann doch: Neben der Gesundheit die Verträglichkeit mit dem Beruf, vor und nach der Bisweilen warte ich erstmal den Termin da ab. Es wird ja wahrscheinlich auch nicht Holterdipolter losgehen, aber die Sorgen bis dahin eher mehr als weniger werden.

So wird es kommen.
Die psychische Belastung war bei mir und bei den meisten Foristen sehr hoch.
Zitat:
Bei Bestrahlung sogar laut den Infoseiten gar kein Arbeitsausfall.

So ist es meist. Das ist aber individuell verschieden. In meinem Fall kam es zu keinem Ausfall.

Zitat:
...nach einer Bestrahlung sich mit diffusen Symptomen herumzuplagen.

Du wirst Dich auch nach einer OP mit diffusen Symptomen herumplagen.
"Es gibt keine Flucht"

Zitat:
Die im Forum weiter genannten "guten" Zentren sind dann doch eher Weltreisen.

DAS ist KEIN Argument.
Du kommst um solche Beschwernisse nicht herum. Was sind da ein paar Stunden Fahrt/Flug?

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BeitragVerfasst: 17.05.2018, 13:40 
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Hello Harald!

Harald87 hat geschrieben:
da ich die Diagnose seit 2 Wochen habe, habe ich mich dahingehend schon etwas eingelesen. Es ist aber schon frustrierend, auf ein ärztliche Bewertung erstmal 4 Wochen warten zu können und Rätsel raten zu können wohin es geht. Das bestimmt gut gemeinte "meist wird abgewartet" der Schwester (sie kennt ja auch den Befund nicht) hilft dann nicht, wenn es in Diskrepanz zu allem was man lesen kann, steht.


Das Problem kennen wir alle nur allzugut. Bei mir hieß es nach dem MRT "Sie haben keinen Krebs, aber melden Sie sich umgehend bei einem Neurochirurgen". :-)

Zitat:
Was ich mich halte frage ist immer, wie weit man die Ärzteschaft letztendlich zum Jagen tragen muss.


Es ist deine Gesundheit! Es lohnt sich, dafür zu kämpfen!!

Zitat:
Reha? Wiedereinstieg in den Beruf?


Wir sind in ähnlichem Alter. Mir wurde aus Altersgrunden von Reha abgeraten. Fand ich im Nachhinein auch richtig, aber das kann bei dir auch anders aussehen.
Ich war 6 Wochen zu Hause, geplant waren 8 Wochen, danach bin ich unter dem Hamburger Modell wieder eingestiegen. Acht Wochen mit einer konstanten Arbeitssteigerung: 2 Stunden, 4 Stunden, 6 Stunden, 8 Stunden... Das war im Nachhinein schon sehr kurz, denn in den freien Stunden standen Logopädie, Neurologie, Kontroll-MRT, Physio, HNO, Hausarzt... an. Auch das ist ganz schon anstrengend nach so einer OP!

Gehe auf jeden Fall davon aus, dass eine Kopf-OP mit Vollnarkose drei Wochen lang spuren hinterlässt. Alles andere käme quasi obendrauf.

Zitat:
Am Ende ja dann doch: Neben der Gesundheit die Verträglichkeit mit dem Beruf, vor und nach der Therapie.


Mein Beruf ist still, aber sehr intensiv und anstrengend. Meine Kollegen haben es ganz verstanden, aber sie haben ja auch meinen "Absturz" mitbekommen. Ich habe einfach die Karten auf den Tisch gelegt.

Zitat:
Da taucht dann schon z.B. das Thema Autofahren nach der Therapie auf.


Wenn ich's richtig erinnere ist die Frist standard nach einer Gehirn-OP. Da geht's eher darum, dass in der Zeit noch Komplikationen auftreten können. Theoretisch bist du also eine Gefahr im Verkehr. Ich bin jedenfalls nach 4 Wochen wieder aufs Rad gestiegen. Das ging zuerst mühsam, aber Übung machte den Meister!

Zitat:
Ob Dresden das richtige ist kann ich denke erst entscheiden nach dem Gespräch mit dem Arzt dort. Den Erfahrungsberichte konnte ich erstmal nichts generell negatives entnehmen.


Ich war bei Prof. Rosahl in Erfurt. Könnte ggf auch nicht allzu weit von dir sein. Rosahl find ich klasse, würde ich weiterempfehlen.

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BeitragVerfasst: 17.05.2018, 13:56 
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Hallo Elf,

bei Kosten von ~500 Euro für das Schädel-MRT (bzw. waren es 127 Euro bei gesetzlich Versicherten die das KKH abrechnen kann) ist das einigermaßen klar, das gerne gespart wird. M.E. rechnet sich das aber letztendlich überhaupt nicht, wenn man mal bedenkt, was die ganzen Hörsturzeskapaden da am Ende kosten (sei es von einem selbst, von der Arbeit oder von der Kasse). Ich war bei beiden Hörstürzen gut einen Monat krankgeschrieben. Infusionen und Medis kosteten auch, Arbeitsausfall, Hörhilfen die da irgendwann kommen. Das es so selten sein soll wage ich am Ende auch zu bezweifeln: Wenn man niemanden zum MRT schickt, wird auch nichts diagnostiziert. Am Ende wären beim ersten Hörsturz und ordentlicher Diagnose noch das volle Hören da und etwaig andere Therapiewege offen. Ich will mir gar nicht vorstellen wie es weitergegangen wäre ohne MRT, wenn ich meine jetzigen Ohrenschmerzen betrachte.

Das mit den diffusen Symptomen meine ich eigentlich so wie geschrieben: Ich habe keinerlei Verständniss, wie man die Leute so kurz nach Bestrahlung auf die Menschheit loslassen kann, bei der bewussten Annahme das der Tumor dadurch anschwillt und Probleme bereiten wird. Du schreibst es doch in deinem Bericht selbst, Hörminderung schnell auf der Seite bis zur Taubheit. Sich einstellender Gangschwindel. Das bei keinem Arbeitsausfall (sic). :shock: Das stelle ich mir eigentlich schrecklich vor bei einem vollen Arbeitstag. Wenn es wie bei dir eine Option (oder sowieso bald ansteht) wäre sich zur Ruhe zu setzen und dadurch keinen Arbeitsstress mehr hat: Geschenkt.
Für mich wird es wohl sowieso kaum eine Alternative sein, aber irgendwie sagt mir der Weg auch nicht zu. Mich wundert das da keiner einspringt bzgl. der Hörminderung: Ohne das AKN als Hintergrund wäre das ein typischer Hörsturz mit durchblutungsfördernden Maßnahmen und Krankschreibung bis zur Erholung. Was selbst bei den undiagnostizierten AKN ja eine gewisse Heilungschance des Gehörs ergibt. Warum nimmt dies jeder als gegeben hin nach einer Bestrahlung?


@ Kudelka:
Wer veranlasst oder entscheidet das mit dem Wiedereinstieg? Muss man vorher bereits tätig werden?
Erfurt wäre möglich. Ja. Ansonsten: Ich präferiere Dresden, wenn da die Op eine Option ist. Warte erstmal das Gespräch ab und informiere mich noch eine Weile.
Mit dem Rad zur Arbeit geht bei mir nicht. Da müsste ich anderweitig eine Lösung finden.

Mit freundlichen Grüßen
Harald


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BeitragVerfasst: 17.05.2018, 14:33 
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Harald87 hat geschrieben:
Das es so selten sein soll wage ich am Ende auch zu bezweifeln: Wenn man niemanden zum MRT schickt, wird auch nichts diagnostiziert.

Genau DAS ! meine ich auch.
Man denkt als Arzt eher an das, was jeden Tag in der Praxis passiert.
Und passagere Hörminderungen und passagere Schwindelattacken sind halt häufiger.
Ich glaube auch nicht, dass die Statistik stimmt und -natürlich ist es so wie bei Schwangerschaft: Als Schwangere sieht man ÜBERALL Schwangere- als Betroffener sehe ich wesentlich mehr Patienten mit Verdacht auf AKN.
Abklären?
Wie?
Routinemäßig bei jeder Schwindel-oder-Hör-Attacke ein MRT machen?
Das wird zu teuer.

Zitat:
Ich habe keinerlei Verständniss, wie man die Leute so kurz nach Bestrahlung auf die Menschheit loslassen kann...

Das Anschwellen kommt ja erst später...oder gar nicht.
Bei mir kam es zu keinem Zeitpunkt zu Fahrunfähigkeit, ich bin sogar nach wenigen Wochen wieder mit Geräten getaucht.
Das muss individuell beurteilt werden, insofern:
Ich habe Verständnis für das "Loslassen auf die Menschheit".
Zitat:
Du schreibst es doch in deinem Bericht selbst, Hörminderung schnell auf der Seite bis zur Taubheit. Sich einstellender Gangschwindel.

Ja. Das ging aber schon VOR der Diagnose los.
Beim Autofahren muss ich nicht gehen, beim Tauchen auch nicht.
Und das Hören: Es veränderte sich schon VOR der Diagnose.
Daher kam ja meine Verdachtsdiagnose.

Zitat:
Für mich wird es wohl sowieso kaum eine Alternative sein, aber irgendwie sagt mir der Weg auch nicht zu.

Du meinst: Die Bestrahlung?
Wenn so: Ich meine ja auch, dass Dein AKN zu groß ist.
Aber:
Du wirst auch nach einer OP an allen möglichen Einschränkungen, Schmerzen, Depris und anderen Phänomenen leiden...und Dich dann fragen:
"Warum habe ich mich nicht bestrahlen lassen?"
Also:
Lieber VOR dem gesamten Procedere auch bei Bestrahlern rumfragen, damit man sich nicht solchen zerstörerischen Selbstzweifeln aussetzt.

Zitat:
Mich wundert das da keiner einspringt bzgl. der Hörminderung

Ich habe ja oben versucht, das zu erklären.
Den Ärzten habe ich 2016 auch Vorwürfe gemacht, dass sie nicht daran geglaubt haben, obwohl ich drauf gedrängelt habe.
Hochachtung habe ich allerdings vor dem uralten HNO-Kollegen, der schon vor etlichen Jahren bei einer Schwindel-Attacke den Verdacht geäußert hatte.
Der Verdacht wurde damals zerstreut, weil....man glaubt es kaum:
Das falsche Kontrastmittel für das MRT genommen wurde und das AKN unsichtbar blieb.
So habe ich jahrelang damit gelebt, dass ich KEIN AKN habe, bis dann 2016 die Verschlechterung kam.

Bleib dran!
Verschiebe nichts!

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BeitragVerfasst: 17.05.2018, 14:52 
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Harald87 hat geschrieben:
Wer veranlasst oder entscheidet das mit dem Wiedereinstieg? Muss man vorher bereits tätig werden?


Die Dauer des Hamburger Modells hängt im Prinzip vom Arzt ab. Ich sage im Prinzip, weil mein Hausarzt mir ein Modell aufgestellt hatte über 3 Monaten, und ich das am Ende um einen Monat gekürzt habe, weil ich mich gesund gefühlt habe. Hausarzt war damit einverstanden!

Verständige dich mit deinem Arzt. Meinem habe ich klar gemacht: Ohne Arbeit fühle ich mich auch Scheiße. :-)

Ansonsten muss man es natürlich auch auf der Arbeit besprechen. Bei mir war das so, dass sie sich natürlich zuerst wünschten, dass ich rasch wieder gesund wurde - und ich habe immer wieder wiederholt, dass ich lieber früher wieder zurückkommen will. Das hat Goodwill gezeigt.

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BeitragVerfasst: 17.05.2018, 17:46 
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Hallo elf,

elf hat geschrieben:
Das Anschwellen kommt ja erst später...oder gar nicht.
Bei mir kam es zu keinem Zeitpunkt zu Fahrunfähigkeit, ich bin sogar nach wenigen Wochen wieder mit Geräten getaucht.
Das muss individuell beurteilt werden, insofern:
Ich habe Verständnis für das "Loslassen auf die Menschheit".
Ja. Das ging aber schon VOR der Diagnose los.
Beim Autofahren muss ich nicht gehen, beim Tauchen auch nicht.


Wer beurteilt dies und wann (das ist eine meiner ersten Fragen oben)? Du selbst? Dein Neurologe? Was ist, wenn man sich nicht so fühlt?

Das Gesetz gibt relativ eindeutig vor, das nach Hirnoperationen und –verletzungen (einschl. Bestrahlung jeglicher Art), eine dreimonatige Pause eingelegt werden muss, ausser ein Neurologe springt ein. Selbst nach den drei Monaten müsste die Fahrtauglichkeit medizinisch beurteilt werden.

Wie wird dies gehandhabt?

Mit freundlichen Grüßen
Harald


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BeitragVerfasst: 17.05.2018, 17:52 
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Harald87 hat geschrieben:
Hallo elf,
Das Gesetz gibt relativ eindeutig vor, das nach Hirnoperationen und –verletzungen (einschl. Bestrahlung jeglicher Art), eine dreimonatige Pause eingelegt werden muss


Das Hirn selbst ist doch nicht betroffen.
Jedenfalls nicht bei sauber eingestellter Bestrahlung.
Angeblich sind die genau im Submillimeterbereich.
Da wird das Gehirn nicht tangiert.

Bei OPs: Kann ich nix dazu schreiben.
Vielleicht weiß ein Operierter mehr.

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BeitragVerfasst: 17.05.2018, 18:29 
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Hiho,

mehre Seiten sprechen von absoluten Fahrverboten bei Bestrahlung im Kopfbereich. Ob das auch für Gamma-Knife gilt finde ich keinerlei Info. Op ist das denke eindeutig. Aber auch Müdigkeit, Abgeschlagenheit etc führen doch bei einem Unfall zum Erlischen des Versicherungsschutzes.

Leitsätze
Wer eine Schädelhirnverletzung erlitt oder eine Hirnoperation durchmachte, die zu einer Substanzschädigung des Gehirns führte, ist im Allgemeinen für die Dauer von 3 Monaten nicht in der Lage, den gestellten Anforderungen zum Führen von Kraftfahrzeugen beider Gruppen gerecht zu werden. Eine Ausnahme gilt für Schädelhirnverlet-
zungen, wenn durch eine nervenärztliche/neurologische Untersuchung
der Nachweiserbracht wird, dass hirnorganische Leistungsstörungen im Sinne des Kapitels 3.12.2


Manche schließen da eindeutig die Bestrahlung mit ein! Zwar steht wenn Berufsfahrer das Problem haben immer das dann eine Krankschreibung kein Problem ist. Wie steht es bei normalen Menschen die ein Auto zum Beruf brauchen. Ich fände die Info sehr wertvoll. Einige berichten das die Fahrtauglichkeit im Rahmen der Reha geprüft worden ist? Eindeutig ein Punkt auf meinem Fragekatalog.


Viele Grüße


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BeitragVerfasst: 17.05.2018, 19:46 
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Harald87 hat geschrieben:
...mehre Seiten sprechen von absoluten Fahrverboten bei Bestrahlung im Kopfbereich....


Dann musst Du Dich wohl darauf einstellen.

Kopf ist nicht Gehirn,
Gammaknife ist nicht Cyberknife
Vestibularisnerv ist nicht Hirn.

Ich drücke die Daumen.

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BeitragVerfasst: 19.05.2018, 08:03 
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Hallo Harald, zur Frage mit dem Autofahren: ich war nach meiner Gamma Knife Bestrahlung eine Woche im Krankenstand. Dann bin ich wieder arbeiten gegangen,wobei ich seinerzeit „nur“ 20 Std. Anstellung hatte. Und genauso war es mit dem Fahren, nach einer Woche ohne Probleme. Dazu muss ich aber sagen, dass mich niemand je daran gehindert hätte oder ein eventuelles Fahrverbot erwähnt.(aber das ist Österreich)

Ich habe in der Arbeit ausgemacht, dass ich zb. Heimgehen kann, wenn ich zu müde bin oder so, aber das musste ich zum Glück nur einmal in Anspruch nehmen.

Mir hat seinerzeit der vorgesehene (befreundete) Neurochirurg die Entscheidung quasi aus der Hand genommen und mich anstatt in seinen OP zur Bestrahlung geschickt. Anders als die meisten hier musste ich nicht ewig warten, bis etwas weitergeht, war definitiv kaum informiert über die verschiedenen Möglichkeiten, andererseits merke ich jetzt und hier, wie wohltuend Unwissenheit mitunter sein kann.
Diesmal warte ich insgesamt 8 Wochen zwischen Kontroll MR und Termin im AKH. Und auch, wenn ich jetzt auf hohem Niveau jammere, das ist ein Albtraum.

Insgesamt wäre meine Empfehlung, alles an Möglichkeiten abzuklären und in Ruhe eine Entscheidung treffen. Es gibt vermutlich kein allgemeines Richtig oder Falsch, es muss wohl individuell passen.

Was ich aus dem Beitrag jedenfalls ganz deutlich herausgelesen habe, ist, dass sich das System Krankenkassen bzw. Krankenstand in Österreich massiv zum deutschen unterscheidet.

Bei mir geht es Mitte Juni weiter, bis dahin werde ich täglich Yoga machen oder meditieren, um Ruhe zu bewahren... alles Gute so far

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Do1973;w;geb.1973
AN Diagnose + Gamma Knife 2010 im Wiener AKH, 1,7cm
Großteils Beschwerdefrei bis vor kurzem


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BeitragVerfasst: 21.05.2018, 19:40 
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Hiho,
wenn, nach erstem Befund und mangelhafter Bewertung dessen, nicht 4 Wochen vergehen würden, wäre ich auch auf der Seite lieber nix wissen... das funktioniert nur nicht wenn man vieeeelll Zeit hat. Ich will an sich jetzt nur abwarten was das Gespräch ergibt....
Bis dahin Urlaub, noch etwas Arbeiten.... entspannt ist aber etwas anderes. Bzgl allem anderen wie z.b Autofahren, gibt es wenig die sich dafür interessiert haben. Vlt. sollte man auch abwarten wie es nach der Op einem geht. Ungelegte Eier sind am ende auch nicht gut.

Mfg
Harald


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