Neu hier - nach MRT AN entdeckt. Was tun ?
Verfasst: 08.04.2018, 21:05
Hallo
Bin der Neue.
45 Jahre und warte aktuell auf meine zweite MRT-Untersuchung.
Auslöser für HNO-Besuch war ein linksseitiger Tinnitus, der die letzten Monate lauter und permanent geworden ist. Selten kommt das zweite Ohr dazu.
Die Monate/Jahre davor war ich öfter beim Hausarzt, weil mein linkes Ohr sich innen "seltsam" angefühlt hat. Also keine Schmerzen, eher Druck. Mehrmals ohne Befund, irgendwann dann Besuch beim HNO, der auch meinte: eigentlich alles OK, ich soll zur MRT, da wird auch eher nichts gefunden werden, aber zur Sicherheit,...
Der Röntgen-Arzt erkennt darauf ein AKN, intrameatal gelegen, 4mm Durchmesser. Mein HNO ist noch nicht überzeugt.
Jetzt also noch 3 Monate warten. Bin dabei mich zu informieren, was wäre wenn. Ich gehe von einer OP aus. Klingt nach einer sauberen Entscheidung: Wenns gut geht, bin ich das Thema los. Bestrahlung scheint mir doch unsicher zu sein und die Chancen bei einer eventuellen späteren OP zu beeinträchtigen und ich hab ja im besten Fall noch mehrere Jahrzehnte Chance auf weitere Verschlechterung.
Im Grossen und Ganzen bin ich dabei meine Sachen zu regeln für den Fall der Fälle. Wobei mich das (noch) nicht allzusehr stresst, zumindest nicht für mich selber. Meine Frau ist im Panik-Mode.
Was mir Sorgen macht:
[*] Chance einseitig taub zu werden
Vom räumlichen Hören kann ich mich dann ja wohl verabschieden. Wie lebt es sich ohne?
[*] Fallzahlen zu Einzel-OPs sind nicht so leicht zu finden und die Kategorie Hirntumor ist ja zu gross.
Habe eigentlich Vertrauen in "meine" Klinik, aber keine Ahnung, ob die das Gesamtpaket auch können und nicht nur gern operieren täten, um KnowHow aufzubauen. Die Neurologie ist eigentlich Spitze, aber das heisst ja nichts für die spezielle OP. Nachdem meine Diagnose noch aussteht kriegt man ohne Ansprech in der Klinik auch wenig Information.
[*] Sollte MRT nicht eigentlich eindeutig sein?
Naja
Etwas Zeit hab ich ja noch. AKN ist ja noch klein und eventuell ja eh nur Fehlalarm, wobei ich befürchte dass der Röntgen-Arzt mehr Erfahrung mit AKN bzw Tumoren hat, der macht ja die Fälle für viele HNOs.
Bin der Neue.
Auslöser für HNO-Besuch war ein linksseitiger Tinnitus, der die letzten Monate lauter und permanent geworden ist. Selten kommt das zweite Ohr dazu.
Die Monate/Jahre davor war ich öfter beim Hausarzt, weil mein linkes Ohr sich innen "seltsam" angefühlt hat. Also keine Schmerzen, eher Druck. Mehrmals ohne Befund, irgendwann dann Besuch beim HNO, der auch meinte: eigentlich alles OK, ich soll zur MRT, da wird auch eher nichts gefunden werden, aber zur Sicherheit,...
Der Röntgen-Arzt erkennt darauf ein AKN, intrameatal gelegen, 4mm Durchmesser. Mein HNO ist noch nicht überzeugt.
Jetzt also noch 3 Monate warten. Bin dabei mich zu informieren, was wäre wenn. Ich gehe von einer OP aus. Klingt nach einer sauberen Entscheidung: Wenns gut geht, bin ich das Thema los. Bestrahlung scheint mir doch unsicher zu sein und die Chancen bei einer eventuellen späteren OP zu beeinträchtigen und ich hab ja im besten Fall noch mehrere Jahrzehnte Chance auf weitere Verschlechterung.
Im Grossen und Ganzen bin ich dabei meine Sachen zu regeln für den Fall der Fälle. Wobei mich das (noch) nicht allzusehr stresst, zumindest nicht für mich selber. Meine Frau ist im Panik-Mode.
Was mir Sorgen macht:
[*] Chance einseitig taub zu werden
Vom räumlichen Hören kann ich mich dann ja wohl verabschieden. Wie lebt es sich ohne?
[*] Fallzahlen zu Einzel-OPs sind nicht so leicht zu finden und die Kategorie Hirntumor ist ja zu gross.
Habe eigentlich Vertrauen in "meine" Klinik, aber keine Ahnung, ob die das Gesamtpaket auch können und nicht nur gern operieren täten, um KnowHow aufzubauen. Die Neurologie ist eigentlich Spitze, aber das heisst ja nichts für die spezielle OP. Nachdem meine Diagnose noch aussteht kriegt man ohne Ansprech in der Klinik auch wenig Information.
[*] Sollte MRT nicht eigentlich eindeutig sein?
Naja
Etwas Zeit hab ich ja noch. AKN ist ja noch klein und eventuell ja eh nur Fehlalarm, wobei ich befürchte dass der Röntgen-Arzt mehr Erfahrung mit AKN bzw Tumoren hat, der macht ja die Fälle für viele HNOs.