Verlauf AKN / OP
Verfasst: 16.03.2018, 12:32
Hallo zusammen,
ich wollte hier mal über mein AKN Verlauf berichten.
Im Zusammenhang mit akuten untypischen Schwindelsymptomen wurde im Dezember 2016 ein AN links mit der Größe von 1,6x1,0x0,8cm mit kräftigen extra- und intramentalen Anteilen im MRT festgestellt.
Es folgten dann Vorstellungen bei den Neurochirurgen und der Strahlentherapie.
Der eine wollte schnellstens operieren, der andere ebenso schnell bestrahlen.
Ich habe mich dann mit meinen HNO zum Abwarten und regelmäßigem MRT entschieden.
Der nächste MRT Termin war dann im Mai 2017. Ich hatte das AN dabei bereits vergessen, da es keinerlei Beschwerden verursachte. Der Befund erfreute mich jedoch trotzdem, da es nicht gewachsen war.
Also nächsten Termin im Dezember 2017 vereinbart. Dieses Ergebnis war dann nicht mehr positiv.
Es war um mehr als 50% gewachsen und grenzt nun dicht an Stammhirn und Kleinhirn an.
Gespürt davon habe ich immer noch nichts.
Nun musste was passieren.
Ich habe wieder überlegt ob OP oder Bestrahlung. Vor einer OP hatte ich richtig Angst, besonders wegen der Gefahr eine Parese des Gesichtsnervs.
Wegen der extrem nahen Lage zum Hirnstamm und Kleinhirn habe ich mich jedoch trotzdem für eine OP entschieden, die am 5.3.2018 in einer Münchner Klinik durchgeführt wurde.
Die 4 stündige OP lief soweit optimal. Keine Fazialisparese und auch die anderen Nerven scheinen OK. Da ich seit frühester Kindheit auf diesem Ohr taub bin merke ich einen defekten Hörnerv natürlich nicht.
Die Schmerzen waren erträglich und nach 5 Tagen brauchte ich keine Schmerzmittel mehr.
Die Klinik habe durfte ich bereits am 4ten Tag wieder verlassen.
Von der OP habe ich noch Nackenprobleme, leichten Schwindel, eine leichte Gangunsicherheit und Konzentrationsprobleme. Auch das Schreiben fällt mir noch schwer.
Die Beschwerden sind nicht stark ausgeprägt, jedoch vorhanden und lästig. Der Doc meint jedoch, dass die zügig verschwinden.
Am Nacken arbeitet bereits eine Physiotherapeutin.
Da ich Sportlich sehr aktiv bin habe ich auch bereits nach einigen Tagen wieder mit leichtem Training begonnen und es tut mir richtig gut.
Ein Fahrverbot wurde mir nicht auferlegt. Dies war wichtig für meinen JOB (Aussendienst)
Angesichts des guten Verlaufes bin ich froh, mich für die OP entschieden zu haben und hoffe, dass sich beim nächsten Kontroll-MRT keine böse Überraschung zeigt.
Grüße aus dem Raum München
Duca
ich wollte hier mal über mein AKN Verlauf berichten.
Im Zusammenhang mit akuten untypischen Schwindelsymptomen wurde im Dezember 2016 ein AN links mit der Größe von 1,6x1,0x0,8cm mit kräftigen extra- und intramentalen Anteilen im MRT festgestellt.
Es folgten dann Vorstellungen bei den Neurochirurgen und der Strahlentherapie.
Der eine wollte schnellstens operieren, der andere ebenso schnell bestrahlen.
Ich habe mich dann mit meinen HNO zum Abwarten und regelmäßigem MRT entschieden.
Der nächste MRT Termin war dann im Mai 2017. Ich hatte das AN dabei bereits vergessen, da es keinerlei Beschwerden verursachte. Der Befund erfreute mich jedoch trotzdem, da es nicht gewachsen war.
Also nächsten Termin im Dezember 2017 vereinbart. Dieses Ergebnis war dann nicht mehr positiv.
Es war um mehr als 50% gewachsen und grenzt nun dicht an Stammhirn und Kleinhirn an.
Gespürt davon habe ich immer noch nichts.
Nun musste was passieren.
Ich habe wieder überlegt ob OP oder Bestrahlung. Vor einer OP hatte ich richtig Angst, besonders wegen der Gefahr eine Parese des Gesichtsnervs.
Wegen der extrem nahen Lage zum Hirnstamm und Kleinhirn habe ich mich jedoch trotzdem für eine OP entschieden, die am 5.3.2018 in einer Münchner Klinik durchgeführt wurde.
Die 4 stündige OP lief soweit optimal. Keine Fazialisparese und auch die anderen Nerven scheinen OK. Da ich seit frühester Kindheit auf diesem Ohr taub bin merke ich einen defekten Hörnerv natürlich nicht.
Die Schmerzen waren erträglich und nach 5 Tagen brauchte ich keine Schmerzmittel mehr.
Die Klinik habe durfte ich bereits am 4ten Tag wieder verlassen.
Von der OP habe ich noch Nackenprobleme, leichten Schwindel, eine leichte Gangunsicherheit und Konzentrationsprobleme. Auch das Schreiben fällt mir noch schwer.
Die Beschwerden sind nicht stark ausgeprägt, jedoch vorhanden und lästig. Der Doc meint jedoch, dass die zügig verschwinden.
Am Nacken arbeitet bereits eine Physiotherapeutin.
Da ich Sportlich sehr aktiv bin habe ich auch bereits nach einigen Tagen wieder mit leichtem Training begonnen und es tut mir richtig gut.
Ein Fahrverbot wurde mir nicht auferlegt. Dies war wichtig für meinen JOB (Aussendienst)
Angesichts des guten Verlaufes bin ich froh, mich für die OP entschieden zu haben und hoffe, dass sich beim nächsten Kontroll-MRT keine böse Überraschung zeigt.
Grüße aus dem Raum München
Duca