OP Totalentfernung um jeden Preis
Verfasst: 23.07.2017, 13:00
Guten Tag zusammen,
da ich hier neu bin möchte ich mich kurz vorstellen:
Ich bin 48 Jahre, weiblich, habe einen 8 jährigen Sohn und bin alleinerziehend.
Leider wurde bei mir am 27.06.2017 im MRT ein ca. 2,5 cm großes AKN links festgestellt.
Seit ca. 15 Jahren begleitete mich immer mal wieder ein Schwankschwindel, der aber von mir und den aufgesuchten Ärzten als Stressreaktion gewertet wurde. Bis heute höre ich auf der Seite des AKN sehr gut. Mit der Zeit habe ich immer mehr Symptome dazu bekommen. 2013 und 2014 Schluckstörungen, seit einem halben Jahr habe ich zu dem Schwankschwindel (dieser tritt seit einiger Zeit tagsüber als kurze Episode mit einem Schwächegefühl auf) habe ich im dunklen einen Drehschwindel. Als letztes ist eine Trigeminusneuralgie mit intermittierendem Taubheitsgefühl an der Unterlippe und am Kinn links dazugekommen. Daraufhin habe ich mich bei einer Neurologin vorgestellt, welche mich zum MRT geschickt hat. Die Diagnose war ein richtiger Schock für mich. Seit einigen Tagen ist jetzt auch ein Tinnitus auf der Seite dazugekommen.
Ich habe mich relativ zügig in Essen an der Uniklinik vorgestellt und es wurde mir eine OP empfohlen, mir aber gesagt das mein Gehör höchstwahrscheinlich nicht erhalten werden kann, da das AKN schon ziemlich weit in den Gehörgang gewachsen ist. Die OÄ war sehr freundlich und hat sich viel Zeit genommen um mit mir die Bilder zu besprechen. Sie hat mir auch von dem Gamma Knife Zentrum in Krefeld und Prof. Samii in Hannover erzählt und mir geraten mich auch dort vorzustellen. Ich war letzte Woche in Krefeld und Dr. Horstmann hat mir erklärt, das mein AKN zu groß sei und eine Bestrahlung jetzt nicht möglich sei. Er hat mir empfohlen eine funktionserhaltende OP und danach eine ergänzende Bestrahlung durchführen zu lassen. Er hat mir Prof. Tatagiba in Tübingen empfohlen. Einen Tag später habe ich mich im INI vorgestellt und Prof. Samii Senior und Junior haben sich meine Bilder angeschaut. Beide halten nichts von dem Vorschlag von Dr. Horstmann. Beide meinten auch das ich nur eine geringe Chance habe nach der OP weiter auf dem Ohr zu hören. Jetzt bin ich verunsichert, bei Prof. Tatagiba würde ich erst Anfang September einen Vorstellungstermin bekommen. Ich würde eigentlich gerne noch in den Ferien (NRW) operiert werden. Für die OP im INI muss ich auch erst den Kostenvoranschlag zu meiner KV schicken und auf eine Kostenzusage warten. Im Internet bin ich auf dieses Forum gestoßen und habe schon viele Beiträge gelesen und wertvolle Informationen erhalten.
Nur macht sich bei mir gerade so eine Unsicherheit breit, obwohl ich Prof. Samii Senior als sehr kompetenten und begnadeten Operateur wahrgenommen habe, steht immer noch die Empfehlung von Herrn Dr. Horstmann im Raum. Da ich zur Zeit auch ziemlich erschöpft bin und der Termin bei Prof. Tatagiba noch so weit weg ist verunsichert mich das warten.
Vielen Dank fürs Lesen und VG
Kafer
da ich hier neu bin möchte ich mich kurz vorstellen:
Ich bin 48 Jahre, weiblich, habe einen 8 jährigen Sohn und bin alleinerziehend.
Leider wurde bei mir am 27.06.2017 im MRT ein ca. 2,5 cm großes AKN links festgestellt.
Seit ca. 15 Jahren begleitete mich immer mal wieder ein Schwankschwindel, der aber von mir und den aufgesuchten Ärzten als Stressreaktion gewertet wurde. Bis heute höre ich auf der Seite des AKN sehr gut. Mit der Zeit habe ich immer mehr Symptome dazu bekommen. 2013 und 2014 Schluckstörungen, seit einem halben Jahr habe ich zu dem Schwankschwindel (dieser tritt seit einiger Zeit tagsüber als kurze Episode mit einem Schwächegefühl auf) habe ich im dunklen einen Drehschwindel. Als letztes ist eine Trigeminusneuralgie mit intermittierendem Taubheitsgefühl an der Unterlippe und am Kinn links dazugekommen. Daraufhin habe ich mich bei einer Neurologin vorgestellt, welche mich zum MRT geschickt hat. Die Diagnose war ein richtiger Schock für mich. Seit einigen Tagen ist jetzt auch ein Tinnitus auf der Seite dazugekommen.
Ich habe mich relativ zügig in Essen an der Uniklinik vorgestellt und es wurde mir eine OP empfohlen, mir aber gesagt das mein Gehör höchstwahrscheinlich nicht erhalten werden kann, da das AKN schon ziemlich weit in den Gehörgang gewachsen ist. Die OÄ war sehr freundlich und hat sich viel Zeit genommen um mit mir die Bilder zu besprechen. Sie hat mir auch von dem Gamma Knife Zentrum in Krefeld und Prof. Samii in Hannover erzählt und mir geraten mich auch dort vorzustellen. Ich war letzte Woche in Krefeld und Dr. Horstmann hat mir erklärt, das mein AKN zu groß sei und eine Bestrahlung jetzt nicht möglich sei. Er hat mir empfohlen eine funktionserhaltende OP und danach eine ergänzende Bestrahlung durchführen zu lassen. Er hat mir Prof. Tatagiba in Tübingen empfohlen. Einen Tag später habe ich mich im INI vorgestellt und Prof. Samii Senior und Junior haben sich meine Bilder angeschaut. Beide halten nichts von dem Vorschlag von Dr. Horstmann. Beide meinten auch das ich nur eine geringe Chance habe nach der OP weiter auf dem Ohr zu hören. Jetzt bin ich verunsichert, bei Prof. Tatagiba würde ich erst Anfang September einen Vorstellungstermin bekommen. Ich würde eigentlich gerne noch in den Ferien (NRW) operiert werden. Für die OP im INI muss ich auch erst den Kostenvoranschlag zu meiner KV schicken und auf eine Kostenzusage warten. Im Internet bin ich auf dieses Forum gestoßen und habe schon viele Beiträge gelesen und wertvolle Informationen erhalten.
Nur macht sich bei mir gerade so eine Unsicherheit breit, obwohl ich Prof. Samii Senior als sehr kompetenten und begnadeten Operateur wahrgenommen habe, steht immer noch die Empfehlung von Herrn Dr. Horstmann im Raum. Da ich zur Zeit auch ziemlich erschöpft bin und der Termin bei Prof. Tatagiba noch so weit weg ist verunsichert mich das warten.
Vielen Dank fürs Lesen und VG
Kafer