Köln oder Tübingen
Verfasst: 31.03.2016, 19:24
Liebe Leidensgenossen,
Ende Januar wurde bei mir ein Akustikusneurinom diagnostiziert. Es hat die Maße 2,0 x 1,6 x 1,3cm, sodass es - trotz meines relativ jungen Alters - wohl schon eine ganze Weile sein Unwesen in meinem Kopf treibt.
Ich habe von etwaigen Symptomen ehrlich gesagt lange, lange nicht viel gespürt. Auf dem linken Ohr habe ich seit 4-5 Jahren einen Tinnitus (stört mich nicht mehr). Außerdem höre ich seit geraumer Zeit (grob geschätzt seit mindestens einem Jahr) etwas schlechter, habe das jedoch eher auf ausgiebige Partynächte geschoben. Ich würde das Hörvermögen noch auf etwa 70% beziffern, telefonieren klappt z.B. noch.
Erst im Dezember letzten Jahres hatte ich dann häufiger Kopfschmerzen. Also auf zum Doc und nach diversen Untersuchungen ergab sich der Zufallsbefund: Akustikusneurinom. Kurioserweise konnten 3 von 3 Ärzten, die ich konsultiert habe, keine Gründe für meine Kopfschmerzen entdecken.
Da ich wie gesagt kaum Symptome gespürt habe, habe ich mir keinen Stress gemacht. Ich war Anfang Februar zum Gespräch bei Dr. Goldbrunner in der Kölner Uni-Klinik. Auch er meinte, ich könnte mir guten Gewissens einige Wochen nehmen, um mich zwischen Bestrahlung und OP zu entscheiden.
Meine Tendenz geht inzwischen klar zur OP, allerdings stecke ich nun ein wenig im Dilemma. Ich habe einerseits Mitte April einen Gesprächstermin bei Prof. Tatagiba in Tübingen. Andererseits merke ich aber, wie die Symptome meines AKNs zunehmen. Als da wären:
- mein Tinnitus wird lauter
- verstärkter Druck auf meinem linken Ohr (knackt z.B. ziemlich laut, wenn ich schlucke)
- eine gewisse Taubheit meiner linken Gesichtshälfte (Gänsehaut spüre ich meist nur rechts; außerdem sammelt sich manchmal Speichel in meinem linken Mundwinkel)
Nach Aussage von Dr. Goldbrunner könnte ich in Köln wohl innerhalb der nächsten beiden Wochen auf dem OP-Tisch liegen.
Daher nun die Frage an euch: Wie schätzt ihr mein AKN ein? Besser nicht zu lange zögern (sprich: Köln), oder den Termin in Tübingen ruhig wahrnehmen?
Liebe Grüße,
Robin
Ende Januar wurde bei mir ein Akustikusneurinom diagnostiziert. Es hat die Maße 2,0 x 1,6 x 1,3cm, sodass es - trotz meines relativ jungen Alters - wohl schon eine ganze Weile sein Unwesen in meinem Kopf treibt.
Ich habe von etwaigen Symptomen ehrlich gesagt lange, lange nicht viel gespürt. Auf dem linken Ohr habe ich seit 4-5 Jahren einen Tinnitus (stört mich nicht mehr). Außerdem höre ich seit geraumer Zeit (grob geschätzt seit mindestens einem Jahr) etwas schlechter, habe das jedoch eher auf ausgiebige Partynächte geschoben. Ich würde das Hörvermögen noch auf etwa 70% beziffern, telefonieren klappt z.B. noch.
Erst im Dezember letzten Jahres hatte ich dann häufiger Kopfschmerzen. Also auf zum Doc und nach diversen Untersuchungen ergab sich der Zufallsbefund: Akustikusneurinom. Kurioserweise konnten 3 von 3 Ärzten, die ich konsultiert habe, keine Gründe für meine Kopfschmerzen entdecken.
Da ich wie gesagt kaum Symptome gespürt habe, habe ich mir keinen Stress gemacht. Ich war Anfang Februar zum Gespräch bei Dr. Goldbrunner in der Kölner Uni-Klinik. Auch er meinte, ich könnte mir guten Gewissens einige Wochen nehmen, um mich zwischen Bestrahlung und OP zu entscheiden.
Meine Tendenz geht inzwischen klar zur OP, allerdings stecke ich nun ein wenig im Dilemma. Ich habe einerseits Mitte April einen Gesprächstermin bei Prof. Tatagiba in Tübingen. Andererseits merke ich aber, wie die Symptome meines AKNs zunehmen. Als da wären:
- mein Tinnitus wird lauter
- verstärkter Druck auf meinem linken Ohr (knackt z.B. ziemlich laut, wenn ich schlucke)
- eine gewisse Taubheit meiner linken Gesichtshälfte (Gänsehaut spüre ich meist nur rechts; außerdem sammelt sich manchmal Speichel in meinem linken Mundwinkel)
Nach Aussage von Dr. Goldbrunner könnte ich in Köln wohl innerhalb der nächsten beiden Wochen auf dem OP-Tisch liegen.
Daher nun die Frage an euch: Wie schätzt ihr mein AKN ein? Besser nicht zu lange zögern (sprich: Köln), oder den Termin in Tübingen ruhig wahrnehmen?
Liebe Grüße,
Robin