MRT Ergebnis AN widersprüchlich - Verdacht oder Befund ?
Verfasst: 07.03.2016, 10:21
Hallo liebe Forummitglieder,
ich bin neu hier und habe schon viele Beiträge gelesen. Einige haben mir noch mehr Angst gemacht und mich verwirrt. Andere haben mich beruhigt. Ich stehe vor der Entscheidung OP oder Gamma Knife Bestrahlung. Erst einmal zu meiner Geschichte: Ich bin 27 Jahre und mein Freund und ich wollten nach unserem Sommerurlaub in diesem Sommer unsere Familiegründen. Unser Traum das erste Baby. Im Sommer 2015 hatte ich immer mehr Schwierigkeiten mit meinem rechten Ohr zu telefonieren. Ich schob das schlechte Hören zunächst auf die Geräte, dann auf meine Erkältungen und ständigen Mittelohrentzündungen. Einige Monate später bekam ich schreckliche Ohrgeräusche. Im Oktober 2015 besuchte ich dann einen HNO-Arzt dierser machte nur einen Test von dem Druck meines Trommelfells. Er schien mich nicht ernst zunehmen. Sagte, ich hätte einen minimalen Hörsturz. Ich versuchte ihn immer wieder zu erklären, dass ich kaum etwas hörte auf meinem rechten Ohr und das meine Ohrgeräusche schrecklich sein. Ich bekam eine Sauerstofftherapie(die mir nicht half) und Krankengymnstik. Zusätzlich musste ich ihn überreden mir ein Rezept für die Behandlung bei einem Ostopathen auszustellen (Dieser schafft es meine Ohrgeräusche zu vermindern und meine Verspannungen zu lösen).
Anfang 2016 wechselte ich den HNO-Arzt. Dieser stellte bei verschiedenen Hörtesten fest, das ich rechts kaum noch etwas höre. Er diagnostizierte einen Hörsturz. Ich bekam Ginkotabletten verschrieben und sollte Stress vermeiden. Zusätzlich schickte er mich zu einem MRT um einen Tumor auf dem Hörnerv auszuschließen. Er sagte, ich solle mir keine Sorgen machen. Er müsse dies nur ausschließen, um mich adäquat behandeln zu können. Mittlerweile verspürte ich enormen Druck auf meinen Ohren. Ja, im linken Ohr verspüre ich auch einen starken Druck auf dem Trommelfell. Mittlerweile habe ich auch Schwindel und das Gefühl ich könne manchmal nur verschwommen sehen. Die Diagnose des MRTs Akustikusneurinom (16mm)(0,428cmX1,501). Mir wurde buchstäblich der Boden unter den Füßen weggerissen. Panik stieg in mir auf. Ich bin noch jung, was ist mit meinem Kinderwunsch, usw....
Mein HNO-Arzt erklärte mir die 3 Möglichkeiten zur Behandlung des Akustikusneurinom:
1. Abwarten (Er ist aber der Meinung, dass dies nicht die sinnvollste Lösung ist. Wächst der Tumor, zieht er mehr Folgeschäden mit sich ein).
2. Op (Viele Riskiken, langer Rehaprozess, Schmerzen)
3. Gamma-Knife-Bestrahlung. Diese habe kaum Nebenwirkungen und es sei kein größerer Krasnkheitsausfall zu erwarten.
Zu Hause informiete ich mich genau über die verschieden Möglichkeiten und merkte schnell, dass Gamma-Knife bei vielen Patienten doch starke Nebenwirkungen hervorrief. Ich stellte mich in der Uniklink Essen vor. Hier besprechen die Ärzte sich, ob eine Bestrahlung oder Op in Frage kommen. Ich erhielt aber auch die Info, dass ich mir für eine OP einen Arzt suchen solle, der mehrmal die Woche ein Akustikusneurinom operiert. Glücklicherweise wurde ich auf dieses Forum aufmerksam gemacht. Letzten Mittwoch war ich im Gamma-Kife-Zentrum-Krefeld. Dr. Horstmann beriet mich. Ich fühlte mich wohl und Dr. Horstmann nahm sich viel Zeit und erklärte mir alles genau. Ich sprach in auf die gelesenen Nebenwirkungen und Riskien an. Er sagte mir, dass nach der Bestrahlung keinerlei Übelkeit, Schwindel auftreten könne. Auch könne ich direkt schwanger werden, da ich kein Cortison einnehmen müsse. Der Tumor würde nicht so Anschwellen, dass eine Einnhame von Cortison notwendig sei. Auch wäre es kein Problem den bestrahlten Tumor zu operieren, falls er in 10 Jahren doch noch wächst. Mich machen diese Aussagen stutzig. Viele Erfahrungsberichten von Gamma-Knife Patienten beschreiben Nebenwirkungen. Warum spielt Herr Hortsmann diese runter. Ist Gamma-Knife wirklich so ungefährlich? Gibt es hier in diesem Forum ein Mitglied, welches sich vor meheren Jahren bestrahlen lassen hat. Wie geht es euch jetzt?
Am 15.3. habe ich einen Termin in Tübingen. Danke, liebe Forummitglieder. Durch euch konnte ich vertrauen zu dieser Klinik bekommen. Ich habe den Termin bei Dr. Roder. Prof. Tatagiba hatte erst am 29.4. einen Termin frei. Ich kann nicht so lange warten, die Panik macht mich sonst noch wahnsinnig. Zusätzlich habe ich meine Unterlagen an Prof. Samii geschickt. Ich hoffe, er antwortet schnell.
Ich weiß, dass jeder seine Entscheidung selber treffen muss. Habt ihr einen Rat für mich? Ich habe hier schon oft gelesen, dass junge Leute sich besser operieren lassen sollten. Ich habe starke Ängste vor den Nachwirkungen. Meine größte Angst ist mein Pferd nicht mehr reiten zu können und das mein Gesichtsnerv geschädigt wird. Oder dass ich mich durch die OP veränder.
Eigentlich bin ich kein ängstlicher Mensch. Ich bin glücklich, ausgeglichen und liebe mein Leben. Aber diese Ängste rauben mir die Nerven. Auch die Angst, dass doch etwas mit meinem linken Ohr sein könnte und ich dann nicht mehr hören kann.
Ich hoffe, mein Text ist nicht ganz so wirr.
Liebe Grüße Picco88
ich bin neu hier und habe schon viele Beiträge gelesen. Einige haben mir noch mehr Angst gemacht und mich verwirrt. Andere haben mich beruhigt. Ich stehe vor der Entscheidung OP oder Gamma Knife Bestrahlung. Erst einmal zu meiner Geschichte: Ich bin 27 Jahre und mein Freund und ich wollten nach unserem Sommerurlaub in diesem Sommer unsere Familiegründen. Unser Traum das erste Baby. Im Sommer 2015 hatte ich immer mehr Schwierigkeiten mit meinem rechten Ohr zu telefonieren. Ich schob das schlechte Hören zunächst auf die Geräte, dann auf meine Erkältungen und ständigen Mittelohrentzündungen. Einige Monate später bekam ich schreckliche Ohrgeräusche. Im Oktober 2015 besuchte ich dann einen HNO-Arzt dierser machte nur einen Test von dem Druck meines Trommelfells. Er schien mich nicht ernst zunehmen. Sagte, ich hätte einen minimalen Hörsturz. Ich versuchte ihn immer wieder zu erklären, dass ich kaum etwas hörte auf meinem rechten Ohr und das meine Ohrgeräusche schrecklich sein. Ich bekam eine Sauerstofftherapie(die mir nicht half) und Krankengymnstik. Zusätzlich musste ich ihn überreden mir ein Rezept für die Behandlung bei einem Ostopathen auszustellen (Dieser schafft es meine Ohrgeräusche zu vermindern und meine Verspannungen zu lösen).
Anfang 2016 wechselte ich den HNO-Arzt. Dieser stellte bei verschiedenen Hörtesten fest, das ich rechts kaum noch etwas höre. Er diagnostizierte einen Hörsturz. Ich bekam Ginkotabletten verschrieben und sollte Stress vermeiden. Zusätzlich schickte er mich zu einem MRT um einen Tumor auf dem Hörnerv auszuschließen. Er sagte, ich solle mir keine Sorgen machen. Er müsse dies nur ausschließen, um mich adäquat behandeln zu können. Mittlerweile verspürte ich enormen Druck auf meinen Ohren. Ja, im linken Ohr verspüre ich auch einen starken Druck auf dem Trommelfell. Mittlerweile habe ich auch Schwindel und das Gefühl ich könne manchmal nur verschwommen sehen. Die Diagnose des MRTs Akustikusneurinom (16mm)(0,428cmX1,501). Mir wurde buchstäblich der Boden unter den Füßen weggerissen. Panik stieg in mir auf. Ich bin noch jung, was ist mit meinem Kinderwunsch, usw....
Mein HNO-Arzt erklärte mir die 3 Möglichkeiten zur Behandlung des Akustikusneurinom:
1. Abwarten (Er ist aber der Meinung, dass dies nicht die sinnvollste Lösung ist. Wächst der Tumor, zieht er mehr Folgeschäden mit sich ein).
2. Op (Viele Riskiken, langer Rehaprozess, Schmerzen)
3. Gamma-Knife-Bestrahlung. Diese habe kaum Nebenwirkungen und es sei kein größerer Krasnkheitsausfall zu erwarten.
Zu Hause informiete ich mich genau über die verschieden Möglichkeiten und merkte schnell, dass Gamma-Knife bei vielen Patienten doch starke Nebenwirkungen hervorrief. Ich stellte mich in der Uniklink Essen vor. Hier besprechen die Ärzte sich, ob eine Bestrahlung oder Op in Frage kommen. Ich erhielt aber auch die Info, dass ich mir für eine OP einen Arzt suchen solle, der mehrmal die Woche ein Akustikusneurinom operiert. Glücklicherweise wurde ich auf dieses Forum aufmerksam gemacht. Letzten Mittwoch war ich im Gamma-Kife-Zentrum-Krefeld. Dr. Horstmann beriet mich. Ich fühlte mich wohl und Dr. Horstmann nahm sich viel Zeit und erklärte mir alles genau. Ich sprach in auf die gelesenen Nebenwirkungen und Riskien an. Er sagte mir, dass nach der Bestrahlung keinerlei Übelkeit, Schwindel auftreten könne. Auch könne ich direkt schwanger werden, da ich kein Cortison einnehmen müsse. Der Tumor würde nicht so Anschwellen, dass eine Einnhame von Cortison notwendig sei. Auch wäre es kein Problem den bestrahlten Tumor zu operieren, falls er in 10 Jahren doch noch wächst. Mich machen diese Aussagen stutzig. Viele Erfahrungsberichten von Gamma-Knife Patienten beschreiben Nebenwirkungen. Warum spielt Herr Hortsmann diese runter. Ist Gamma-Knife wirklich so ungefährlich? Gibt es hier in diesem Forum ein Mitglied, welches sich vor meheren Jahren bestrahlen lassen hat. Wie geht es euch jetzt?
Am 15.3. habe ich einen Termin in Tübingen. Danke, liebe Forummitglieder. Durch euch konnte ich vertrauen zu dieser Klinik bekommen. Ich habe den Termin bei Dr. Roder. Prof. Tatagiba hatte erst am 29.4. einen Termin frei. Ich kann nicht so lange warten, die Panik macht mich sonst noch wahnsinnig. Zusätzlich habe ich meine Unterlagen an Prof. Samii geschickt. Ich hoffe, er antwortet schnell.
Ich weiß, dass jeder seine Entscheidung selber treffen muss. Habt ihr einen Rat für mich? Ich habe hier schon oft gelesen, dass junge Leute sich besser operieren lassen sollten. Ich habe starke Ängste vor den Nachwirkungen. Meine größte Angst ist mein Pferd nicht mehr reiten zu können und das mein Gesichtsnerv geschädigt wird. Oder dass ich mich durch die OP veränder.
Eigentlich bin ich kein ängstlicher Mensch. Ich bin glücklich, ausgeglichen und liebe mein Leben. Aber diese Ängste rauben mir die Nerven. Auch die Angst, dass doch etwas mit meinem linken Ohr sein könnte und ich dann nicht mehr hören kann.
Ich hoffe, mein Text ist nicht ganz so wirr.
Liebe Grüße Picco88