Frage nach dem Leben "danach"
Verfasst: 14.12.2015, 22:27
Liebes Forum,
ich bin ganz neu hier.
Habe Anfang November einen schweren Hörsturz erlitten und nach dem üblichen Prozedere mit Cortison und Hörtests und MRT wurde beim MRT tatsächlich etwas gefunden. Darüber bin ich so gesehen auch froh, denn nun kenne ich den Übeltäter beim Namen!!
Das AN ist zur Zeit 9x5 mm groß (bzw. klein), meine Nebenwirkungen sind im Moment "nur" ein starker Tinnitus (den ich aber auch schon seit gut 10 Jahren mitschleppe - da allerdings in etwas abgeschwächter Form) und manchmal ein leicht wattiges Gefühl im Ohr. Hören kann ich noch relativ gut, wobei der Hörtest nach wie vor einen ordentlichen Ausschlag nach unten verzeichnet.
Nun bin ich relativ schnell und nüchtern an die Sache herangegangen... Abwarten kommt für mich eigentlich nicht in Frage, da ich mit 38 noch relativ jung bin und in der nächsten Hälfte meines Lebens mit Sicherheit irgendeine Art von Wachstum und damit Beeinträchtigung zu erwarten ist.
Bestrahlen würde ja nur das weitere Wachstum verhindern - das wäre mir zu wenig!
Also bleibt die OP - was weg ist, ist weg (in den meisten Fällen).
Soweit so gut... was will ich Euch jetzt eigentlich fragen, wenn alles auf der Hand liegt?
Meine Lebenssituation ist ziemlich "vollgepackt".
Ich bin Mutter von zwei wunderschönen dreieinhalb jährigen Burschen.
Ich arbeite selbstständig als Buchhalterin, habe also quasi alle 14 Tage Abgabefrist für meine Arbeiten (einmal die Buchhaltung zum 10. des Monats und dann die Löhne zum 25. des Monats).
Ich betreue über 30 Firmen, die alle auf mich setzen und die ich kaum hängen lassen kann.
Ich bin die Alleinverdienerin in der Familie, mein Mann arbeitet bei mir mit - würde allerdings bei einem längeren Ausfall von mir das ganze nicht gewuppt bekommen.
Ist es vermessen und überkandidelt, darauf zu hoffen, dass man einen OP-Termin hat, alles rausgeschnippelt wird und dann in maximal 4 Wochen wieder am Schreibtisch sitzen kann, um die liegengebliebenen Sachen abzuarbeiten?
Oder muss ich VOR dem OP-Termin mein Leben komplett ändern - Selbstständigkeit runterfahren, auf einen Lotto-Gewinn hoffen und dann entspannt die OP machen und 6 Wochen zur Kur fahren?
Ihr seht - ich bin gerade in ein großes Loch gefallen, als ich einige Erfahrungsberichte hier angeklickt habe und rufe Euch jetzt aus diesem Loch um Hilfe, dass Ihr mir zumindest ein "bischen" Hoffnung macht, dass solch eine von mir gewünschte schnelle Heilung überhaupt möglich ist...
Vielen Dank schon mal für Euer Feedback!
ich bin ganz neu hier.
Habe Anfang November einen schweren Hörsturz erlitten und nach dem üblichen Prozedere mit Cortison und Hörtests und MRT wurde beim MRT tatsächlich etwas gefunden. Darüber bin ich so gesehen auch froh, denn nun kenne ich den Übeltäter beim Namen!!
Das AN ist zur Zeit 9x5 mm groß (bzw. klein), meine Nebenwirkungen sind im Moment "nur" ein starker Tinnitus (den ich aber auch schon seit gut 10 Jahren mitschleppe - da allerdings in etwas abgeschwächter Form) und manchmal ein leicht wattiges Gefühl im Ohr. Hören kann ich noch relativ gut, wobei der Hörtest nach wie vor einen ordentlichen Ausschlag nach unten verzeichnet.
Nun bin ich relativ schnell und nüchtern an die Sache herangegangen... Abwarten kommt für mich eigentlich nicht in Frage, da ich mit 38 noch relativ jung bin und in der nächsten Hälfte meines Lebens mit Sicherheit irgendeine Art von Wachstum und damit Beeinträchtigung zu erwarten ist.
Bestrahlen würde ja nur das weitere Wachstum verhindern - das wäre mir zu wenig!
Also bleibt die OP - was weg ist, ist weg (in den meisten Fällen).
Soweit so gut... was will ich Euch jetzt eigentlich fragen, wenn alles auf der Hand liegt?
Meine Lebenssituation ist ziemlich "vollgepackt".
Ich bin Mutter von zwei wunderschönen dreieinhalb jährigen Burschen.
Ich arbeite selbstständig als Buchhalterin, habe also quasi alle 14 Tage Abgabefrist für meine Arbeiten (einmal die Buchhaltung zum 10. des Monats und dann die Löhne zum 25. des Monats).
Ich betreue über 30 Firmen, die alle auf mich setzen und die ich kaum hängen lassen kann.
Ich bin die Alleinverdienerin in der Familie, mein Mann arbeitet bei mir mit - würde allerdings bei einem längeren Ausfall von mir das ganze nicht gewuppt bekommen.
Ist es vermessen und überkandidelt, darauf zu hoffen, dass man einen OP-Termin hat, alles rausgeschnippelt wird und dann in maximal 4 Wochen wieder am Schreibtisch sitzen kann, um die liegengebliebenen Sachen abzuarbeiten?
Oder muss ich VOR dem OP-Termin mein Leben komplett ändern - Selbstständigkeit runterfahren, auf einen Lotto-Gewinn hoffen und dann entspannt die OP machen und 6 Wochen zur Kur fahren?
Ihr seht - ich bin gerade in ein großes Loch gefallen, als ich einige Erfahrungsberichte hier angeklickt habe und rufe Euch jetzt aus diesem Loch um Hilfe, dass Ihr mir zumindest ein "bischen" Hoffnung macht, dass solch eine von mir gewünschte schnelle Heilung überhaupt möglich ist...
Vielen Dank schon mal für Euer Feedback!