Zufallsbefund Akustikusneurinom
Verfasst: 20.09.2015, 17:57
Hallo zusammen,
ab und zu stöbere ich mal auf dieser Seite und möchte mich nun einfach mal mitteilen und austauchen.
Am 08.07. d. J. wurde bei mir ein AN diagnostiziert. Und das auch nur, weil ich seit Anfang d. J. einen neuen und kompetenten Hausarzt habe.
Meine Beschwerden - Schwindel, Gangunsicherheit, Tinnitus, Hörsturz, Nackenbeschwerden, Übelkeit mit Erbrechen….. bestehen (eigentlich) schon seit Jahren, die aber immer wieder von unkompetenten Ärzten abgetan wurden. Irgendwann habe ich aufgegeben und mich damit abgefunden
Dann, wie gesagt, habe ich endlich meinen neuen Hausarzt gefunden, dem ich dann so einiges über mich erzählt habe, u. a. kam dann noch Drehschwindel dazu, den ich erst ein paar Wochen zuvor bekommen hatte.
Er wollte mich dann eigentlich direkt zum Neurochirurgen überweisen, führte aber erst einmal den Romberg-Test bei mir durch und stellte fest, dass ich eine Neigung nach rechts zeige. Daraufhin schickte er mich gleich zum MRT. Dort stellte man dann ein AN rechts, 5mm, fest.
Erst einmal war ich geschockt! Und meine erste Reaktion war, dass ich da etwas in meinem Kopf, was da nicht hingehört und habe mir gesagt, dass ich das nicht haben möchte und es auch wieder raus muss!
Ganz anderer Meinung war da allerdings eine junge Neurochirurgin an der Lübecker Uni-Klinik, bei der ich dann wenig später später vorstellig wurde.
Ich ging mit der Vorstellung dahin, dass wir über eine anstehende OP sprechen und sofort einen Termin machen. Irgendwie war ich nicht darauf gefasst, dass sie mir dann lapidar mitteilte, ich solle einfach abwarten. Sie verabschiedete mich dann auch noch mit den Worten: Hoffentlich finden sie niemanden, der sie operiert!!!???
Ich bin normalerweise nicht auf den Mund gefallen. Aber ich habe weder was zu ihren Ausführungen gesagt, noch habe ich nachgefragt und bin dann erstmal nach Hause gefahren.
Zu meiner Person: Ich bin 56 Jahre, wohne alleine und arbeite ganztags in einer forensischen Klinik.
Zu Hause habe ich eine Weile gebraucht, um das alles zu verstehen oder auch nicht zu verstehen und fühlte mich jetzt erst recht allein gelassen und total verunsichert.
Dann habe ich eine Zeit gebraucht, um das ganze sacken zu lassen und mich zu fragen, was ich jetzt machen soll. Wie schon erwähnt, lebe ich alleine und habe keinen direkten Ansprechpartner, der mich irgendwie versteht und unterstützt.
Meine 4 erwachsenen Kinder wohnen weit weg und ich möchte sie damit auch nicht belasten.
Den einen oder anderen, dem ich das erzählt habe…na ja, die verstehen mich nicht wirklich und antworten meistens, dass es ja gut ist, weil es nichts Bösartiges ist. Nur macht es das alles für mich auch nicht leichter. Also habe ich mich erstmal dazu entschieden abzuwarten.
Aber je länger ich warte, umso schizophrener werde ich. Ich kann es manchmal nicht mehr einordnen, ob meine Beschwerden wirklich schlimmer werden, oder ob ich einfach nur mehr darauf achte und ich sie deshalb viel mehr wahrnehme oder beides oder.....
Ich versuche, mich abzulenken, doch irgendwie schaffe ich das nicht.
Nun habe ich mich dazu entschlossen, noch eine zweite Meinung und falls nötig, auch noch eine dritte einzuholen.
Nun lese ich auch hier immer wieder: worauf warten? Und das frage ich mich auch immer öfter!
Mich beinträchtigen die Symptome und es wird ja wahrscheinlich nicht besser?!
Und es ist ja auch nicht so, dass das AN zufällig bei einem MRT gefunden wurde, sondern aufgrund meiner jahrelangen Beschwerden. Ich weiß nicht, was ich machen soll. Wenn nun die zweite Meinung auch meint, ich soll abwarten….soll ich dann trotzdem auf eine OP bestehen, oder warten???
Ich wohne an der Ostsee in der Nähe von Lübeck. Meine Optionen waren jetzt noch die Uni in Kiel oder Hamburg. Hat jemand Erfahrung mit den Kliniken oder kann mir eine andere gute Adresse nennen, wo ich gut aufgehoben bin und Vertrauen haben kann??
Vielen Dank und sonnige Grüsse von der Ostsee
Gabi59
ab und zu stöbere ich mal auf dieser Seite und möchte mich nun einfach mal mitteilen und austauchen.
Am 08.07. d. J. wurde bei mir ein AN diagnostiziert. Und das auch nur, weil ich seit Anfang d. J. einen neuen und kompetenten Hausarzt habe.
Meine Beschwerden - Schwindel, Gangunsicherheit, Tinnitus, Hörsturz, Nackenbeschwerden, Übelkeit mit Erbrechen….. bestehen (eigentlich) schon seit Jahren, die aber immer wieder von unkompetenten Ärzten abgetan wurden. Irgendwann habe ich aufgegeben und mich damit abgefunden
Dann, wie gesagt, habe ich endlich meinen neuen Hausarzt gefunden, dem ich dann so einiges über mich erzählt habe, u. a. kam dann noch Drehschwindel dazu, den ich erst ein paar Wochen zuvor bekommen hatte.
Er wollte mich dann eigentlich direkt zum Neurochirurgen überweisen, führte aber erst einmal den Romberg-Test bei mir durch und stellte fest, dass ich eine Neigung nach rechts zeige. Daraufhin schickte er mich gleich zum MRT. Dort stellte man dann ein AN rechts, 5mm, fest.
Erst einmal war ich geschockt! Und meine erste Reaktion war, dass ich da etwas in meinem Kopf, was da nicht hingehört und habe mir gesagt, dass ich das nicht haben möchte und es auch wieder raus muss!
Ganz anderer Meinung war da allerdings eine junge Neurochirurgin an der Lübecker Uni-Klinik, bei der ich dann wenig später später vorstellig wurde.
Ich ging mit der Vorstellung dahin, dass wir über eine anstehende OP sprechen und sofort einen Termin machen. Irgendwie war ich nicht darauf gefasst, dass sie mir dann lapidar mitteilte, ich solle einfach abwarten. Sie verabschiedete mich dann auch noch mit den Worten: Hoffentlich finden sie niemanden, der sie operiert!!!???
Ich bin normalerweise nicht auf den Mund gefallen. Aber ich habe weder was zu ihren Ausführungen gesagt, noch habe ich nachgefragt und bin dann erstmal nach Hause gefahren.
Zu meiner Person: Ich bin 56 Jahre, wohne alleine und arbeite ganztags in einer forensischen Klinik.
Zu Hause habe ich eine Weile gebraucht, um das alles zu verstehen oder auch nicht zu verstehen und fühlte mich jetzt erst recht allein gelassen und total verunsichert.
Dann habe ich eine Zeit gebraucht, um das ganze sacken zu lassen und mich zu fragen, was ich jetzt machen soll. Wie schon erwähnt, lebe ich alleine und habe keinen direkten Ansprechpartner, der mich irgendwie versteht und unterstützt.
Meine 4 erwachsenen Kinder wohnen weit weg und ich möchte sie damit auch nicht belasten.
Den einen oder anderen, dem ich das erzählt habe…na ja, die verstehen mich nicht wirklich und antworten meistens, dass es ja gut ist, weil es nichts Bösartiges ist. Nur macht es das alles für mich auch nicht leichter. Also habe ich mich erstmal dazu entschieden abzuwarten.
Aber je länger ich warte, umso schizophrener werde ich. Ich kann es manchmal nicht mehr einordnen, ob meine Beschwerden wirklich schlimmer werden, oder ob ich einfach nur mehr darauf achte und ich sie deshalb viel mehr wahrnehme oder beides oder.....
Ich versuche, mich abzulenken, doch irgendwie schaffe ich das nicht.
Nun habe ich mich dazu entschlossen, noch eine zweite Meinung und falls nötig, auch noch eine dritte einzuholen.
Nun lese ich auch hier immer wieder: worauf warten? Und das frage ich mich auch immer öfter!
Mich beinträchtigen die Symptome und es wird ja wahrscheinlich nicht besser?!
Und es ist ja auch nicht so, dass das AN zufällig bei einem MRT gefunden wurde, sondern aufgrund meiner jahrelangen Beschwerden. Ich weiß nicht, was ich machen soll. Wenn nun die zweite Meinung auch meint, ich soll abwarten….soll ich dann trotzdem auf eine OP bestehen, oder warten???
Ich wohne an der Ostsee in der Nähe von Lübeck. Meine Optionen waren jetzt noch die Uni in Kiel oder Hamburg. Hat jemand Erfahrung mit den Kliniken oder kann mir eine andere gute Adresse nennen, wo ich gut aufgehoben bin und Vertrauen haben kann??
Vielen Dank und sonnige Grüsse von der Ostsee
Gabi59