Erfahrung mit Prof. Sudhoff in Bielefeld
Verfasst: 31.05.2015, 22:50
Hallo zusammen,
vor längerer Zeit habe ich hier bereits geschrieben, dass ich mein AKN von Prof. Sudhoff in Bielefeld entfernen lassen wollte. Nach der Voruntersuchung meinte er, aufgrund der Größe dürfte es kein gößeres Problem sein.
Um es vorweg zu nehmen: Statt nach 7 - 10 Tagen die Fäden ziehen zu lassen habe ich fast zehn Wochen Krankenhaus und Reha hinter mir. Die reinste Katastrophe!!!!
Die OP dauerte 6,5 Stunden, weil anfangs kein AKN gefunden wurde. Könnte auch nicht, denn es gab keins. Es war ein Blutgefäß das auf den Hörnerv drückte, dieses wurde dann entfernt.
Prof. Sudhoff meinte nach der OP, wenn er das vorher gewußt hätte, dann hätte er nicht operiert.
Fakt ist, das ich seitdem links taub bin, im Kopf wechselnde Nebengeräusche habe und es phaßenweise so extrem rauscht das ich selbst recht kaum hören kann, seit der OP habe ich Schmerzen in den Füßen und extreme Wasserablagerungen und meinKopf tut mir nach nunmehr 12 Wochen nach der OP immer noch weh, wo er fixiert wurde.
Die Behandlung in Bielefeld war die reinste Hölle. Aufgrund der Schmerzen würde ich so mit Medikamenten abgeschossen, dass ich mich an die ersten zwei Wochen nach der OP keine Erinnerungen habe und von Erzählungen weiß, dass ich immer wieder km Gespräch weggesackt bin, halluziniert habe und Selbstmordgedanken hatte. Auch die Hygiene war extrem schlecht. Es hatte wohl niemand Lust dazu. Da ich nach der OP anfangs kaum sprechen und nicht schlucken konnte, bekam ich anfangs eine Nasensonde und später operativ eine Magensonde.
Nach viereinhalb Wochen würde ich dann per Liegendtransport in eine Rehaklinik verlegt. Das war ein einem Freitag. Am Montag wurde ich dann sofort wieder in ein anderes Krankenhaus gebracht, weil der Schlauch von der Magensonde abgegangen war - ein Materialehler und ich bekam eine Neue. Dabei wurde festgestellt, dass ich den MRSA-Keim hatte. Ich kam dennoch in die Reha zurück, doch sechs Tage später wieder ins Krankenhaus nach Bielefeld, weil sich auch die OP-Narbe mit dem Keim infiziert hatte und das in Bielefeld behandelt werden sollte.
Nach allem hin und her habe ich mit zwei Unterbrechungen eine dreiwöchige Reha gemacht und auf eine Verlängerung verzichtet, denn nach fast zehn Wochen wollte ich unbedingt wieder nach Hause. Mit den Ohrgeräuschen kämpfe ich leider immer noch, meine Gesichtsähmung wird ebenfalls ambulant behandelt.
Enttäuscht bin ich vom "Im-Stich-lassen" durch den Operateur und sein Team. Noch immer rennen wir den Befunden, MRT Bildern etc. nach und bekommen auch keinerlei Auskunft. Während meines Aufenthaltes wurden angezeigte Anrufe meiner Frau ignoriert, bei unterdrückter Nummer rangegangen. Die Stationsärztin wurde durch Prof. Sudhoff während meines Aufenthaltes einfach mal getauscht.
Also im Ernst - Ich würde dort nicht wieder hin gehen, wir kämpfen noch immer ums rechtliche, ggf. um Schmerzensgeld und gegen das, was dort passiert ist. Ich hin noch immer arbeitsunfähig und ein Ende ist nicht in Sicht.
Viele Grüße, Michael
vor längerer Zeit habe ich hier bereits geschrieben, dass ich mein AKN von Prof. Sudhoff in Bielefeld entfernen lassen wollte. Nach der Voruntersuchung meinte er, aufgrund der Größe dürfte es kein gößeres Problem sein.
Um es vorweg zu nehmen: Statt nach 7 - 10 Tagen die Fäden ziehen zu lassen habe ich fast zehn Wochen Krankenhaus und Reha hinter mir. Die reinste Katastrophe!!!!
Die OP dauerte 6,5 Stunden, weil anfangs kein AKN gefunden wurde. Könnte auch nicht, denn es gab keins. Es war ein Blutgefäß das auf den Hörnerv drückte, dieses wurde dann entfernt.
Prof. Sudhoff meinte nach der OP, wenn er das vorher gewußt hätte, dann hätte er nicht operiert.
Fakt ist, das ich seitdem links taub bin, im Kopf wechselnde Nebengeräusche habe und es phaßenweise so extrem rauscht das ich selbst recht kaum hören kann, seit der OP habe ich Schmerzen in den Füßen und extreme Wasserablagerungen und meinKopf tut mir nach nunmehr 12 Wochen nach der OP immer noch weh, wo er fixiert wurde.
Die Behandlung in Bielefeld war die reinste Hölle. Aufgrund der Schmerzen würde ich so mit Medikamenten abgeschossen, dass ich mich an die ersten zwei Wochen nach der OP keine Erinnerungen habe und von Erzählungen weiß, dass ich immer wieder km Gespräch weggesackt bin, halluziniert habe und Selbstmordgedanken hatte. Auch die Hygiene war extrem schlecht. Es hatte wohl niemand Lust dazu. Da ich nach der OP anfangs kaum sprechen und nicht schlucken konnte, bekam ich anfangs eine Nasensonde und später operativ eine Magensonde.
Nach viereinhalb Wochen würde ich dann per Liegendtransport in eine Rehaklinik verlegt. Das war ein einem Freitag. Am Montag wurde ich dann sofort wieder in ein anderes Krankenhaus gebracht, weil der Schlauch von der Magensonde abgegangen war - ein Materialehler und ich bekam eine Neue. Dabei wurde festgestellt, dass ich den MRSA-Keim hatte. Ich kam dennoch in die Reha zurück, doch sechs Tage später wieder ins Krankenhaus nach Bielefeld, weil sich auch die OP-Narbe mit dem Keim infiziert hatte und das in Bielefeld behandelt werden sollte.
Nach allem hin und her habe ich mit zwei Unterbrechungen eine dreiwöchige Reha gemacht und auf eine Verlängerung verzichtet, denn nach fast zehn Wochen wollte ich unbedingt wieder nach Hause. Mit den Ohrgeräuschen kämpfe ich leider immer noch, meine Gesichtsähmung wird ebenfalls ambulant behandelt.
Enttäuscht bin ich vom "Im-Stich-lassen" durch den Operateur und sein Team. Noch immer rennen wir den Befunden, MRT Bildern etc. nach und bekommen auch keinerlei Auskunft. Während meines Aufenthaltes wurden angezeigte Anrufe meiner Frau ignoriert, bei unterdrückter Nummer rangegangen. Die Stationsärztin wurde durch Prof. Sudhoff während meines Aufenthaltes einfach mal getauscht.
Also im Ernst - Ich würde dort nicht wieder hin gehen, wir kämpfen noch immer ums rechtliche, ggf. um Schmerzensgeld und gegen das, was dort passiert ist. Ich hin noch immer arbeitsunfähig und ein Ende ist nicht in Sicht.
Viele Grüße, Michael