Bevorstehende OP Entscheidungsprobleme
Verfasst: 20.05.2015, 17:38
Hallo liebe Forenmitglieder,
ich bin neu hier und bin wirklich sehr froh das es dieses Forum gibt.
Ich konnte hier schon viele wichtige Informationen für mich entnehmen.
Vor 3 Wochen habe ich erfahren das ich ein AN im Kopf habe, das schon sehr groß ist.43x30x28mm mit massiver Kompression des Hinstammes.
Eigentlich bin ich nur zum Ohrenarzt gegangen, weil mir aufgefallen ist, das ich auf der rechten Seite schlechter höre. Ansonsten habe ich im Januar einen starken Drehwschwindel gehabt, der seitdem sehr viel besser geworden ist. Jetzt ist mir nur noch schwindelig, wenn ich im Bett liege und mich drehe. Das habe ich dort auch angesprochen und mein HNO hat richtig reagiert und ein MRT verordnet. Alles lief sehr schnell und noch am selben Tag hatte ich die Diagnose AN.
Ich bin erst einmal sehr froh das ich bei dem richtigen Ohrenarzt gelandet bin der die richtigen Schlüsse gezogen hat, denn ansonsten sind meine Symptome wirklich sehr gering.
In letzter Zeit sind noch eine Pelzigkeit der linken Mundseite und Nackenschmerzen hinzu gekommen.
Nach der Diagnose habe ich mich im Internet schlau gemacht und habe mir die Spezialisten auf diesem Gebiet rausgesucht. Ich war in den letzten 2 Wochen bei Prof. Sudhoff in Bielefeld der mir von meiner HNO Klinik empfohlen wurde. Bei Prof. Sepehrnia in Luzern, Prof. Tatagiba in Tübingen und Prof. Strauss in Halle.
Prof. Sudhoff wirkte auf mich so, als wenn er mit einem solch großen Tumor wenig Erfahrung hat, allerdings ist er ja auch HNO CHiroug.
Prof. Strauss in Halle ist sehr nett und kompetent und hat sich sehr viel Zeit genommen mir alles genau zu erklären.
Aufgrund der Größe meines Tumors habe ich mich aber dazu entschieden die OP entweder bei Prof. Sepehrnia oder Prof. Tatagiba machen zu lassen.
Nun fällt es mir sehr schwer mich zu entscheiden.
Die OP sollte schnell gemacht werden, das ist bei beiden möglich.
Prof. Sepehrnia möchte den kompletten Tumor entfernen und versuchen den Gesichtsnerven zu erhalten (Wahrscheinlichkeit ca. 70% bei dieser Größe und Lage). Wenn dies nicht gelingt möchte er eine Rekonstruktion des Nervens machen. Aber sein Hauptziel scheint die Radiaklresektion zu sein.
Er sagt das er vielleicht meinen Gehörnerven erhalten kann.
Grundsätzlich sind die Ergebnisse einer solchen Rekonstruktion nicht so gut wie der erhaltene Gesichtsnerv, wenn er sich wieder erholt. Es wäre natürlich schön alles raus zu haben.
Prof. Tatagiba möchte nur eine dünne Schicht des Tumors am Gesichtsnerven stehen lassen, um diesen zu schonen. Das Gehör kann er nicht erhalten. Vielleicht kann man dann den Resttumor bestrahlen.
Weiß hier vielleicht jemant ob in Tübingen bei dieser OP ein intraoperatives MRT benutzt wird? Das habe ich beim Gespräch vergessen zu fragen, aber das werde ich natürlich bei der nächsten Gelegenheit nachholen.
Grundsätzlich bin ich sehr gegen eine Bestrahlung.
Aber seine Herangehensweise, den Gesichtsnerven zu schonen fiinde ich erstmal besser.
Jetzt habe ich hier allerdings sehr viel über Rezidive gelesen.
Da scheinen die Meinungen sehr auseinander zu gehen. Bei Prof. Sepehrina klang es so, das wenn man einen Resttumor drin lässt dieser mir hoher Wahescheinlichkeit wieder wächst. Tatagiba hat eher gesagt das die Wahrscheinlichkeit nicht hoch ist.
Ich bin gerade etwas überfordert und verwirrt.
ich bin neu hier und bin wirklich sehr froh das es dieses Forum gibt.
Ich konnte hier schon viele wichtige Informationen für mich entnehmen.
Vor 3 Wochen habe ich erfahren das ich ein AN im Kopf habe, das schon sehr groß ist.43x30x28mm mit massiver Kompression des Hinstammes.
Eigentlich bin ich nur zum Ohrenarzt gegangen, weil mir aufgefallen ist, das ich auf der rechten Seite schlechter höre. Ansonsten habe ich im Januar einen starken Drehwschwindel gehabt, der seitdem sehr viel besser geworden ist. Jetzt ist mir nur noch schwindelig, wenn ich im Bett liege und mich drehe. Das habe ich dort auch angesprochen und mein HNO hat richtig reagiert und ein MRT verordnet. Alles lief sehr schnell und noch am selben Tag hatte ich die Diagnose AN.
Ich bin erst einmal sehr froh das ich bei dem richtigen Ohrenarzt gelandet bin der die richtigen Schlüsse gezogen hat, denn ansonsten sind meine Symptome wirklich sehr gering.
In letzter Zeit sind noch eine Pelzigkeit der linken Mundseite und Nackenschmerzen hinzu gekommen.
Nach der Diagnose habe ich mich im Internet schlau gemacht und habe mir die Spezialisten auf diesem Gebiet rausgesucht. Ich war in den letzten 2 Wochen bei Prof. Sudhoff in Bielefeld der mir von meiner HNO Klinik empfohlen wurde. Bei Prof. Sepehrnia in Luzern, Prof. Tatagiba in Tübingen und Prof. Strauss in Halle.
Prof. Sudhoff wirkte auf mich so, als wenn er mit einem solch großen Tumor wenig Erfahrung hat, allerdings ist er ja auch HNO CHiroug.
Prof. Strauss in Halle ist sehr nett und kompetent und hat sich sehr viel Zeit genommen mir alles genau zu erklären.
Aufgrund der Größe meines Tumors habe ich mich aber dazu entschieden die OP entweder bei Prof. Sepehrnia oder Prof. Tatagiba machen zu lassen.
Nun fällt es mir sehr schwer mich zu entscheiden.
Die OP sollte schnell gemacht werden, das ist bei beiden möglich.
Prof. Sepehrnia möchte den kompletten Tumor entfernen und versuchen den Gesichtsnerven zu erhalten (Wahrscheinlichkeit ca. 70% bei dieser Größe und Lage). Wenn dies nicht gelingt möchte er eine Rekonstruktion des Nervens machen. Aber sein Hauptziel scheint die Radiaklresektion zu sein.
Er sagt das er vielleicht meinen Gehörnerven erhalten kann.
Grundsätzlich sind die Ergebnisse einer solchen Rekonstruktion nicht so gut wie der erhaltene Gesichtsnerv, wenn er sich wieder erholt. Es wäre natürlich schön alles raus zu haben.
Prof. Tatagiba möchte nur eine dünne Schicht des Tumors am Gesichtsnerven stehen lassen, um diesen zu schonen. Das Gehör kann er nicht erhalten. Vielleicht kann man dann den Resttumor bestrahlen.
Weiß hier vielleicht jemant ob in Tübingen bei dieser OP ein intraoperatives MRT benutzt wird? Das habe ich beim Gespräch vergessen zu fragen, aber das werde ich natürlich bei der nächsten Gelegenheit nachholen.
Grundsätzlich bin ich sehr gegen eine Bestrahlung.
Aber seine Herangehensweise, den Gesichtsnerven zu schonen fiinde ich erstmal besser.
Jetzt habe ich hier allerdings sehr viel über Rezidive gelesen.
Da scheinen die Meinungen sehr auseinander zu gehen. Bei Prof. Sepehrina klang es so, das wenn man einen Resttumor drin lässt dieser mir hoher Wahescheinlichkeit wieder wächst. Tatagiba hat eher gesagt das die Wahrscheinlichkeit nicht hoch ist.
Ich bin gerade etwas überfordert und verwirrt.