Ist es Zeit, sich mit der FP abzufinden?
Verfasst: 25.12.2014, 21:17
Hallo, ich bin neu und stelle mich mal kurz vor:
xMein Name ist Lumi, ich bin 27 und hatte ein AN 46x47x48mm linksseitig, OP war am 29.8.2013. Ein Tomorrest ist am Fazialis verblieben. Beschwerden vorher: Gefühlsminderung Gesicht links, Hörminderung links, minimaler Tremor linke Hand, Gleichgewichtsprobleme (kein Schwindel): OP verlief an sich gut, 11h. AN konnte gut aus Kleinhirn und Hirnstamm entfernt werden. Trigeminus konnte frei präpariert werden, Fazialis war über Neuro-Monitoring nicht mehr eindeutig zu orten, daher Tumorrest. Einzig meine Atmung kam etwas schwer in Gang, ich konnte erst 24h nach OP-Beginn wieder extubiert werden. Sonst lief eigentlich alles glatt, ich denke, mein Neurochirurg hatte sehr gute Arbeit geleistet. Ich habe jetzt schon Leute kennen gelernt, die hatten kleinere AN und sind wesentlich schlechter weggekommen.
Der Chirurg meinte, viel Zeit und Geduld, das wird wieder...
Nun, so geht's wieder. Das Gleichgewicht ist halt miserabel (kein Schwindel), Gehör ist weg (komme aber mit nur rechtem Gehör gut klar, bis auf Gruppenunterhaltungen), Gefühl links ist immer noch mittelprächtig beeinträchtigt (da hat sich fast nichts gebessert), Fazialis tut sich nix wesentliches.
Lidspalt postoperativ 5-6mm, nun 3-4mm. Mundwinkel/Breitzug tot, Stirn tot etc.
Was meint ihr? Dem ganzen noch etwas Zeit geben bis man über eine kosmetische/rekonstruktive OP nachdenkt? Ich hab nur höllisch Schiss vor Synkinesien. Ich fürchte, da bahnt sich eine an (Kiefer, Kauen - Breitzug).
Sonst schöpfe ich derzeit alles aus. Logopädie, Ergotherapie, Physio. Akupunktur hatte ich schon. Osteopathie auch. Momentan kämpfe ich um noch eine Reha, werde wohl aber erstmal Erwerbsminderungsrente beantragen...
Viele liebe Grüße
Lumi
xMein Name ist Lumi, ich bin 27 und hatte ein AN 46x47x48mm linksseitig, OP war am 29.8.2013. Ein Tomorrest ist am Fazialis verblieben. Beschwerden vorher: Gefühlsminderung Gesicht links, Hörminderung links, minimaler Tremor linke Hand, Gleichgewichtsprobleme (kein Schwindel): OP verlief an sich gut, 11h. AN konnte gut aus Kleinhirn und Hirnstamm entfernt werden. Trigeminus konnte frei präpariert werden, Fazialis war über Neuro-Monitoring nicht mehr eindeutig zu orten, daher Tumorrest. Einzig meine Atmung kam etwas schwer in Gang, ich konnte erst 24h nach OP-Beginn wieder extubiert werden. Sonst lief eigentlich alles glatt, ich denke, mein Neurochirurg hatte sehr gute Arbeit geleistet. Ich habe jetzt schon Leute kennen gelernt, die hatten kleinere AN und sind wesentlich schlechter weggekommen.
Der Chirurg meinte, viel Zeit und Geduld, das wird wieder...
Nun, so geht's wieder. Das Gleichgewicht ist halt miserabel (kein Schwindel), Gehör ist weg (komme aber mit nur rechtem Gehör gut klar, bis auf Gruppenunterhaltungen), Gefühl links ist immer noch mittelprächtig beeinträchtigt (da hat sich fast nichts gebessert), Fazialis tut sich nix wesentliches.
Lidspalt postoperativ 5-6mm, nun 3-4mm. Mundwinkel/Breitzug tot, Stirn tot etc.
Was meint ihr? Dem ganzen noch etwas Zeit geben bis man über eine kosmetische/rekonstruktive OP nachdenkt? Ich hab nur höllisch Schiss vor Synkinesien. Ich fürchte, da bahnt sich eine an (Kiefer, Kauen - Breitzug).
Sonst schöpfe ich derzeit alles aus. Logopädie, Ergotherapie, Physio. Akupunktur hatte ich schon. Osteopathie auch. Momentan kämpfe ich um noch eine Reha, werde wohl aber erstmal Erwerbsminderungsrente beantragen...
Viele liebe Grüße
Lumi