Suizidgedanken..... Lebensmut , was ist das ?
Verfasst: 05.07.2014, 11:03
Ja, das mit der Gesundheit ist so eine Sache...
Abgesehen von dem "Rest" der Facialisparese ist ja auf den ersten Blick nichts zu sehen....
Wenn man einen gebrochenen Arm hat sieht das jeder, aber wenn du Probleme hast die mit deinem
Kopf zu tun haben wird das schon schwieriger....
Es sind die geistigen Einschränkungen die die Probleme bereiten, kann mir nichts merken, vergesse viel ( z.B. Termine , Herd abstellen etc), kann so gut wie garnicht mehr rechnen ( könnt Ihr Euch vorstellen was das für ein Gefühl ist an der Supermarktkasse zu stehen und du nicht in der Lage bist die richtige Summe herauszusuchen geschweige denn das Wechselgeld zu kontrollieren?), zusätzlich ist meine Rechschreibung seit der OP sehr mangelhaft. (ich bitte dieses hier im Forum zu verzeihen)
Manchesmal, wenn ich alleine draußen bin ( mach ich nur wenn es sich nicht vermeiden lässt) vergesse ich wo ich denn bin, hinwollte oder wieder nach hause komme....
Wenn mein geregelter Tagesablauf durcheinander kommt, beginne ich zu stottern und zu Zittern
(hauptsächlich rechter Arm/Hand)..... und zu Glück sehr selten bekomme ich "Krampfanfälle" (ähnlich Epilepsie), welche sich aber glücklicher Weise innerhalb von wenigen Minuten wieder erledigt haben.
Ok, ich hab eine Pflegekraft die mir vieles abnimmt....einkaufen, kochen
mit mir hinausgeht und mit mir zusammen verschiedene Dinge macht (Kino , Theater , Freizeitpark)
Welches zu Glück alles über das Pflegegeld (Pflegestufe "0" / geistige Behinderung/Demenz etc) sowie einen Etat zur Teilnahme am kulturellem Leben finanziert wird, denn von meiner Mini-Rente so wie Aufstockung durch Grundsicherung (sprich ergänzende Sozialhilfe) könnte ich das nicht finanzieren.
Damit klarzukommen, damit zu leben, das zu akzeptieren fällt mir sehr schwer.
Ich mach die ganze Zeit so eine "Gradwanderung" , wo jede Kleinigkeit der "obligatorische Tropfen" sein kann.
Als ich im Mai bei einer ambulanten Therapie (Ergo/Hirnleistungstraining) war, hab ich mich wohl anders benommen als sonst.... ,
auf jeden Fall hat dann im laufe des Tages die Therapeutin bei der Polizei angerufen und die gebeten bei mit zuhause mal nachzuschauen weil sie so ein "Bauchgefühl" hatte....
Die haben dann meine Wohnung geöffnet und mich gefunden.......
Nach der Krankenhausentlassung hat mein Arzt beim DRV-Bund eine Reha zur Suizidvorbeugung beantragt ( AHG Waren/Müriz), auf diesen Termin warte ich seit 4 Wochen......
Was für einen Sinn hat es überhaupt noch...für wen....seit bekannt werden der körperlichen Probleme ist die Zahl der Freunde und Bekannten auf 3-4 geschrumpft...meine Ex hat sich sofort getrennt ( Zitat " wenn du nicht mehr arbeitest kannst du den/unseren Lebensstandart ja nicht mehr halten" ) - hatte das ja in meinem allerersten "Begrüßungs/Hallothread" geschrieben- ,
mein Hobby - mit dem 7er BMW zu einschlägigen Treffen / Stammtischen fahren - hat sich mangels nun nicht mehr vorhandenem Geld und nicht mehr vorhandenem Fahrkünsten auch erledigt.
Sitze tagelang alleine in meiner 1,5 Zimmer Wohnung und starre die Decke an...toll! Was für ein gigantisches leben..... Alle anderen (Gesunden) sagen, freu dich...du lebst, hast 2 Schlaganfälle sowie das AKN überstanden FUCK ! WAS FÜR EIN DUMMER SPRUCH VON JEMANDEN DER DAS NICHT NACHVOLLZIEHEN KANN!
Wenn das hier einer aus dem Forum schreibt, ok! Derjenige weis wovon ich Rede und kann sich wirklich in meine Gedanken hineinversetzen...aber die anderen...BLA BLA
Sehne mich danach wieder ein halbwegs normales leben zu führen, in den Arm genommen zu werden, einen Partner zu haben.....
Wie gesagt, Gesundheit,.....das ist so eine Sache,
denke oft, dass es besser gewesen währe nach der OP nicht mehr aufzuwachen....
Sorry...
aber ich musste mir das mal von der Seele schreiben....
Bernd
Abgesehen von dem "Rest" der Facialisparese ist ja auf den ersten Blick nichts zu sehen....
Wenn man einen gebrochenen Arm hat sieht das jeder, aber wenn du Probleme hast die mit deinem
Kopf zu tun haben wird das schon schwieriger....
Es sind die geistigen Einschränkungen die die Probleme bereiten, kann mir nichts merken, vergesse viel ( z.B. Termine , Herd abstellen etc), kann so gut wie garnicht mehr rechnen ( könnt Ihr Euch vorstellen was das für ein Gefühl ist an der Supermarktkasse zu stehen und du nicht in der Lage bist die richtige Summe herauszusuchen geschweige denn das Wechselgeld zu kontrollieren?), zusätzlich ist meine Rechschreibung seit der OP sehr mangelhaft. (ich bitte dieses hier im Forum zu verzeihen)
Manchesmal, wenn ich alleine draußen bin ( mach ich nur wenn es sich nicht vermeiden lässt) vergesse ich wo ich denn bin, hinwollte oder wieder nach hause komme....
Wenn mein geregelter Tagesablauf durcheinander kommt, beginne ich zu stottern und zu Zittern
(hauptsächlich rechter Arm/Hand)..... und zu Glück sehr selten bekomme ich "Krampfanfälle" (ähnlich Epilepsie), welche sich aber glücklicher Weise innerhalb von wenigen Minuten wieder erledigt haben.
Ok, ich hab eine Pflegekraft die mir vieles abnimmt....einkaufen, kochen
mit mir hinausgeht und mit mir zusammen verschiedene Dinge macht (Kino , Theater , Freizeitpark)
Welches zu Glück alles über das Pflegegeld (Pflegestufe "0" / geistige Behinderung/Demenz etc) sowie einen Etat zur Teilnahme am kulturellem Leben finanziert wird, denn von meiner Mini-Rente so wie Aufstockung durch Grundsicherung (sprich ergänzende Sozialhilfe) könnte ich das nicht finanzieren.
Damit klarzukommen, damit zu leben, das zu akzeptieren fällt mir sehr schwer.
Ich mach die ganze Zeit so eine "Gradwanderung" , wo jede Kleinigkeit der "obligatorische Tropfen" sein kann.
Als ich im Mai bei einer ambulanten Therapie (Ergo/Hirnleistungstraining) war, hab ich mich wohl anders benommen als sonst.... ,
auf jeden Fall hat dann im laufe des Tages die Therapeutin bei der Polizei angerufen und die gebeten bei mit zuhause mal nachzuschauen weil sie so ein "Bauchgefühl" hatte....
Die haben dann meine Wohnung geöffnet und mich gefunden.......
Nach der Krankenhausentlassung hat mein Arzt beim DRV-Bund eine Reha zur Suizidvorbeugung beantragt ( AHG Waren/Müriz), auf diesen Termin warte ich seit 4 Wochen......
Was für einen Sinn hat es überhaupt noch...für wen....seit bekannt werden der körperlichen Probleme ist die Zahl der Freunde und Bekannten auf 3-4 geschrumpft...meine Ex hat sich sofort getrennt ( Zitat " wenn du nicht mehr arbeitest kannst du den/unseren Lebensstandart ja nicht mehr halten" ) - hatte das ja in meinem allerersten "Begrüßungs/Hallothread" geschrieben- ,
mein Hobby - mit dem 7er BMW zu einschlägigen Treffen / Stammtischen fahren - hat sich mangels nun nicht mehr vorhandenem Geld und nicht mehr vorhandenem Fahrkünsten auch erledigt.
Sitze tagelang alleine in meiner 1,5 Zimmer Wohnung und starre die Decke an...toll! Was für ein gigantisches leben..... Alle anderen (Gesunden) sagen, freu dich...du lebst, hast 2 Schlaganfälle sowie das AKN überstanden FUCK ! WAS FÜR EIN DUMMER SPRUCH VON JEMANDEN DER DAS NICHT NACHVOLLZIEHEN KANN!
Wenn das hier einer aus dem Forum schreibt, ok! Derjenige weis wovon ich Rede und kann sich wirklich in meine Gedanken hineinversetzen...aber die anderen...BLA BLA
Sehne mich danach wieder ein halbwegs normales leben zu führen, in den Arm genommen zu werden, einen Partner zu haben.....
Wie gesagt, Gesundheit,.....das ist so eine Sache,
denke oft, dass es besser gewesen währe nach der OP nicht mehr aufzuwachen....
Sorry...
aber ich musste mir das mal von der Seele schreiben....
Bernd