ich hoffe das ich alles richtig mache beim schreiben liebe Moderatoren .Wenn nicht verzeiht mir bitte
Ich denke es ist an der Zeit für mich das ich meine Geschichte hier im Forum erzählen möchte.
Als erstes möchte ich mich bei allen anderen hier im Forum bedanken .Ich bin jetzt schon ein jahr fleißig hier am Lesen und in manch traurigem und panischen Moment habe ich durch viele Beiträge aus diesem Forum wieder halt gefunden.
Nun zu mir:
Mein Name ist Petra, ich bin Altenpflegerin in Vollzeit. Lebe in einer Beziehung. Kinder habe ich leider keine.
Im Sommer 2016 hatte ich meinen ersten Hörsturz mit Hör minderung und starkem Tinnitus.Nach Cortison gabe war soweit alles wieder in Ordnung. Im Dez.2016 hatte ich von jetzt auf gleich plötzlichen dreh und schwank Schwindel und war plötzlich Taub auf dem rechten Ohr. Zum glück war mein Partner zuhause denn ich wusste nicht wo oben und unten war. Der Hausarzt schickte mich zum HNO und der verpasste mir einen Cortison tropf mit der Aussage : Wenn es morgen nicht besser ist dann müssen sie ins Krankenhaus.Es wurde nicht besser .Mir war so elend und ich hörte nichts mehr und so wurde ich von meinem Mann nach Osnabrück ins Krankenhaus gefahren. Beim MRT wurde fest gestellt ,das ich ein Intrameatales AN in der größe von 6mm habe . Mein Gehör kam nicht wieder und auch mit dem Gleichgewicht hatte ich noch drei Monate zu kämpfen .Erst da bin ich wieder Auto gefahren und Fahrrad. Man sagte mir es wäre nichts schlimmes .Ein gutartiger Tumor der langsam wenn gar nicht wächst . MRT kontrolle ,alle drei Monate .Und so bin ich dann nach Hause .Taub , schreiender Tinnitus auf dem tauben Ohr und das Gleichgewicht kaputt. Ich wusste nicht mehr was los war und fühlte mich hilflos. Aber auch mein HNO Arzt sagte mir, es ist nichts schlimmes . Es ist noch nie jemand an einem AN gestorben. Na ,toll...ich hatte zeit und habe viel im Netz recherchiert und stelle fest wie Komplex das Thema AN doch ist. Das erstes MRT war ok. Kein Wachstum. Worauf mein HNO Arzt meinte das es reichen würde einmal im Jahr ins MRT zu gehen .Am 15 Januar 2018 war nun das kontroll MRT und es wurde festgestellt ,das das AN auf 9mm gewachsen ist. Mein Neurologe hat mir gesagt ,das es an der Zeit ist sich gedanken über Bestrahlung oder Op zu machen und er machte mir einen Termin für den 22.März 2018 in Würzburg.
Ich war doch geschockt und befasste mich noch intensiver mit dem Forum hier und hatte auch schon ein paar Telefonate mit Betroffenen . Dadurch wurde mir ein wenig die Angst genommen.Durch ein besonderes Gespräch kam ich dann auf Prof. Strauss in Halle.Und auch durch andere Gespräche in einer Facebook gruppe kam mir mehr und mehr der Gedanke auch dort einen Termin zu machen um mir eine zweit Meinung zu holen. Der Termin in Halle war schon am 13. Februar und ich war froh .Meine Güte freundin begleitete mich . Das Gespräch mit Prof. Strauss war sehr vertraulich und sehr angenehm.Ich fühlte mich von beginn an sehr gut aufgehoben und alles was er sagte führte dazu das ich innerlich ruhiger wurde und mir sagte,alles gut Petra . Bestrahlung kam für mich nicht in frage und schon während des Gesprächs wusste ich, wenn OP dann von diesem Mann.
Nach dem Gespräch sagte er mir,ich solle mir in ruhe Gedanken machen und alles sacken lassen. Aber das brauchte ich nicht. Für mich stand fest das Ding muss raus. Ich machte sofort einen OP Termin fest und werde nun am März 2018 in Halle operiert. Den Termin in Würzburg habe ich abgesagt obwohl auch dort sicherlich sehr gut behandelt wird .Meine entscheidung steht fest und ich bin froh darüber. In dieser Zeit des wartens gehen einem sehr viele Gedanken durch den Kopf .Ich habe oft geweint was aber ganz normal ist .Die Psyche spielt verrückt an manchen Tagen. Zum Glück hab ich eine gute Psychologin die mir sehr geholfen hat und auch das lesen hier im Forum .
Das ist meine Geschichte.Ich habe sicherlich das ein oder ander vergessen ,aber denoch bedanke ich mich schon einmal bei allen für die Aufmerksamkeit.
viele grüße von Petra
