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von Felipina » 11.09.2017, 23:35
Hallo, von mir nun auch ein Stand nach der OP,
wer noch eine OP vor sich hat: nur mit viel Familienunterstützung/Freunden anzuraten!
wer noch einen Operateur sucht:Professor Hopf, mittlerweile im Neurochirurgicum Stuttgart, vorher viel Erfahrung u. A. als Chefarzt, ist höchst zu loben (höchst erfahren, behandelt auch schwierigste Fälle, arbeitet endoskopisch, und: sehr menschlich: ganz wichtig:
ZWINGT EINEM KEINE OP AUF, sondern vertritt die Meinung, vorbestrahlte AN's sind gut operierbar bei entsprechender Erfahrung!!)
Mein Bericht ist hier, nur für die, die einen weiteren Bericht lesen wollen:
zur Voruntersuchung: (Krh. Karlsruhe), kein "ekliges" Schluckecho nötig, da Prof. Hopf in liegender Position operiert.
Nach OP: freute mich sehr, dass Prof. Hopf an mein Bett kam, und mich fragte, was ich merken würde. Ich hatte eine für mich kaum spürbare Veränderung richtung minimale Facialisparese, und fand es angenehm ruhiger. Er versicherte mich, dass alle Nerven erhalten wären, und, dass alle Reflexe erhalten wären. Das war so beruhigend!
Sonst auf Intensiv: freute ich mich über ein angebotenes Frühstück, leider gefolgt von Übelkeit, z.Glück war die Pflege beruhigend, und verwies mich darauf, dass ich ja über Infusionen versorgt bin. Trotzdem ist es sicher nicht verkehrt, wie sie auch anregten, einen Bissen wenigstens zu sich zu nehmen, wenn möglich.
Auf Station (Tag 1 bis 7): die Schwestern meist sehr beruhigend, brauchte Schmerz- und Antiübelkeitsmittel vor allem am Anfang eher oft, musste die ersten Tage nur drum bitten. Übelkeit und Erbrechen eher die ersten Tage. Es half, wie die Schwestern anwiesen, langsam nur das bissenweise zu sich zu nehmen, was eben mit der Übelkeit "vereinbar" war.
Hilfreich, dass die Schwestern liebevoll nachfragten, ob ich noch was essen wollte, anfangs brauchte ich viel Zeit, um nicht schnell Übelkeit zu entwickeln, selbst beim Drehen im Bett.
Mit der Zeit wurde z.T. in Abstimmung mit mir auf Schmerztabletten umgestellt. Aber sie fragten vorher nach. Toll im Nachhinein, wie auch zum mal an der Bettkante sitzen mit !Beinen nach unten ermutigt wurde, und mir evtl. angeboten wurde, auch mit Hilfe mal an's Waschbecken zu gehen.
Für mich war wichtig: ich brauchte unbedingt einen umfassenden so lange dauernden Krankenhausaufenthalt, wer es schneller schafft, ist für mich nur schwer vorstellbar, und: nehmt jedes angebotene (vor allem SchmerzMedikament), vielleicht bin ich schmerzempfindlich, aber man bekommt nur etwas, wenn die Ärzte es anordnen, und gerade eine Schwester Zeit hat. Und:
Ohne meinen unverzichtbaren Mann, oder meinen Besuch wäre ich evtl. noch dort.
Ich antworte gerne auf Fragen,
Lg,
Felipina
AN 2x1,5, OP Prof. Dr. Hopf OP 8/17, evtl Restgehör, leichte Synkinesien, Nackenschmerzen, Tinnitus,
Kontrollen Cyberknife Göppingen