ich melde mich nach meiner 2. erfolgreichen OP.
....aber von Anfang an.
Bei der Operation im April 2013 wurde ein Rest vom Tumor im Kopf belassen um den Facialis zu schonen, trotzdem hatte ich ein halbes Jahr lang eine komplette Lähmung auf der rechten Seite. Diese hat sich auch nicht vollständig zurück gebildet und es ist auch ein Spasmus (wenn ich grinse, geht das Auge zu) entstanden.
Nach der 1. Op und anfänglich jährlichen Kontrolluntersuchungen mit MRT sollte es ab Januar 2015 die nächste Kontrolle in 2 Jahren geben. Zur Info: Postoperativ bin ich im Herbst /Winter immer etwas Wetterfühlig (Schmerzen, Druckgefühl) am Kopf gewesen, was ich aber auch schon durch eine OP am Knöchel kannte. Diese Symptome wollten aber dieses Jahr so garnicht verschwinden. Ich also zu meinem HNO, und wir haben das Mrt (08.2016) vorgezogen. Schock !!! Ein Rezidiv 2,5 x 2 cm.
Nach dem Gespräch ( wenn man das so nennen kann
So war ich noch im Virchow-Klinikum bei Professor Vajkoczy, sehr nett und einfühlend.
Und bei Professor Rosahl in Erfurt. Das Gespräch dort war der Hammer, so menschlich und wie er auf die Patienten eingeht und alles erklärt, dort ist man nicht nur eine Nummer. Man merkt sofort, das Akustikusneurinom ist, wie er auch selbst sagt seine Leidenschaft.
So kam für mich nichts anderes in Frage als mich dort operieren zu lassen. Der OP-Termin war am 17.10. und wie er sagte, konnte er alles entfernen. Auf der NC-Station sind auch alle super lieb. Für jeden der einen Operateur sucht, kann ich Professor Rosahl in Erfurt nur empfehlen.
Nachdem es mir nach meiner 1. Op lange schlecht ging und ich somit auch Bammel vor der 2. hatte, besonders aus Angst vor einer weiteren Facialisparese, ging es mir jetzt schnell wieder gut.
Nun bin ich auf das Mrt im Januar 2017 gespannt.
Bis dahin, twoface
