Ich hoffe es bleibt kurz
Es begann alles kurz vor meiner Abschlussprüfung als Med. Fachangestellte.
Ich hatte mehrere Tage Kopfschmerzen hintereinander. Man wacht auf,
geht schlafen, steht auf und die sind immernoch da. So ging es manchmal
über 4 Tage. Dann fing es an, dass meine re. Gesichtshälfte dauerhaft
taub wurde. Hab meine damalige Chefin gefragt, sie meinte, dies würde alles
vom Stress kommen. Ok, hab mich damit abwimmeln lassen.
2 Monate nach der bestandenen Prüfung und neuem Arbeitgeber waren
die Symptome aber noch da. Dann bin ich zu meinem neuem Chef,
hab ihn gefragt. Er meinte, es könnte eine Trigeminusneuralgie sein und
hat mich dann weiter zum Neurologen überwiesen. Der Neurologe hat ein
EEG gemacht, konnte nichts feststellen und meinte nur, wir müssen dann
das MRT (am 06.08.) abwarten.
Der Schock: ein AN von der Größe von 3 cm.
So wurde dann zum HNO-Arzt überwiesen, der stellte fest, dass ich nur
noch re. 60% höre. Am 15 September wurde ich in Uniklinik Köln
von Prof. Dr. Med. Hampelt operiert. Die OP dauerte 13 Stunden
und ich wurde für 1 Tag ins künstliche Koma versetzt. Damit mein
Körper sich ausruhen kann. Der Dr. sagte, man konnte ca. 50% entfernen
der andere Teil wäre zu nah am Trigeminus-Nerv (sie wollten nicht, dass
meine Gesichtshälfte gelähmt/ hängt). Sie wollten abwarten, ob der
Resttumor innerhalb von 3 Monaten wächst (wo noch ein MRT gemacht wird),
falls ja, müsste er bestrahlt werden. Wie u.s.w wollt ich erstmal nicht wissen.
Am 17.09 wurde ich aufgeweckt, soweit so gut. Leichter Schwindel, Übelkeit
und Doppel-Bilder. Dies ging auch alles nach 2 Tagen weg.
Meine Zunge ist etwas vorne an der Spitze eingetrocknet, daher schmecke
ich nichts und Zeigefinger und Mittelfinger sind am dauerkribbeln.
Eine Reha ist vorgesehen vom Krankenhaus, mein Hausarzt denkt, es wäre
keine gute Idee und meint, nicht das die in der Reha mich zu belasten würden,
dass so Schäden bleiben die ich z.Zt habe.
Ich soll nochmal nächste Woche mit meinem Neurologen diesbezüglich besprechen,
was er von der Reha denkt. Ich bekomme Metamizol 1000mg 1-1-1-1;
Pantoprazol 40mg 0-0-1-0; Dexamethason 4mg 1-1-0-0.
Jetzt, wo die OP 1 Woche her ist (gestern wurde ich aus dem KH entlassen),
fängt meine re. Gesichtshälfte an zu schmerzen, als hätte ich mich geprügelt.
Ich hatte noch nie eine OP bzw. war unter Narkose, gehen die ganzen neuen
Symptome weg ? Hattet ihr ähnliche neue Symptome?
Vielen Dank fürs Lesen hoffe es ist nicht zu lang.
Lg Susa91
Hab noch 2 Bilder vom MRT hochgeladen wo das AN war:
http://up.picr.de/23192243hi.jpg
http://up.picr.de/23192245dw.jpg
