Ich wollte euch mal von meinen Erfahrungen mit dem Cross-Hörgerät erzählen.
Im Januar 2010 wurde mir das Akustikusneurinom entfernt und seit dem bin ich auf dem rechten Ohr taub. Ich habe mich dann Mitte 2010 mit einem Akustiker in Verbindung gesetzt und auch eine Art der Cross-Versorgung ausprobiert für einige Wochen.
Obwohl dem Akustiker nicht tief in der Thematik einer Cross-Versorung drin war, hat er sich doch sehr Mühe gegeben und mich auch ein bisschen als „Testobjekt“ genutzt.
Nachdem ich das Geärt getestet hatte, riet er mir, noch bis Januar 2011 zu warten, da würde ein neues Gerät rauskommen, das von der Preisklasse her dem getestetn ensprechen würde.
Man muss dazu sagen, es gibt wohl drei Kategorien dieser Cross-Versorgung. Grund Versorgung (das Billigste mit einem Kabel um den Kopf), das „normale“ mit Funk-Versorgung und noch eine teurere Kategorie, die sowieso nicht in Frage kam.
Ich habe das Gerät mit der Funk-Versorgung getestet.
Im Januar bekam ich dann also für einige Wochen das neue Gerät und war begeistert. Ich habe mir dann von meinem HNO eine Verordnung für die Krankenkasse geholt und die Dinge nahmen nun Ihren Lauf.
Es kam jetzt raus, das die Krankenkassen nur die Grund-Versorgung eines Cross-Gerätes übernehmen und das wäre das absolut Veraltete Gerät mit dem Kabel um den Kopf. Dies hat eine veraltete Technik und ist noch deutlich größer als die Funk-Geräte.
Man hat noch nichtmal die Möglichkeit zu sagen, man möchte den Betrag des „Grund-Versorgungs Gerätes“ haben und zahlt den Rest für das Bessere drauf.
Tja.. jetzt hat man die Wahl.... das veraltete Gerät oder 2600 Euro für das etwas bessere Gerät selbst zu zahlen - ohne Zuschuss...................
Ich habe das ganze jetzt erst einmal auf Eis gelegt. Leider.
Viele Grüße
Sonja
