ich bin 43 Jahre alt, bin verheiratet, habe 2 Kinder, bin Krankenschwester in Teilzeit als Nachtwache.
Bei mir wurde am 9.2.10 durch ein MRT ein AN re. Intrameatal festgestellt. Zu dem Zeitpunkt hatte ich eine leichte Hörminderung und einen Tinnitus.
Am 19.2 10 hatte ich mich dann im Nordstadtkrankenhaus in Hannover in der Neurochirurgie und im Mai in der MHH, HNO Bereich, zwecks 2. Meinung vorgestellt. Im Nordstadt hätte ich mir gleich einen Termin zur OP geben lassen können, ich wollte aber erst eine 2. Meinung hören. In der MHH stellte man mich vor die Wahl, wait and see oder OP. Da mein AN zu der Zeit 4 mm x 7 mm noch nicht so sehr groß war, entschied ich mich für wait and see.
Hätte ich da schon gewusst was da noch auf mich zu kommt, hätte ich mich anders entschieden.
Im Juni an einem Wochenende wachte ich morgens auf und konnte auf der rechte Seite so gut wie nichts mehr hören. Ich dachte na toll, jetzt haste auch noch einen Hörsturz. Bin dann gleich in die MHH aufgenommen worden und habe eine Infusionstherapie bekommen. Nach 5 Tagen war noch keine Besserung zu verzeichnen, so sagte man das AN wäre dafür verantwortlich. Und so schickte man mich am 5. Tag nach Hause, aber kaum zu Hause angekommen, fühlte ich mich total seltsam. Ich konnte nicht mehr ruhig gerade aus schauen alles drehte sich irgendwie. Zum Glück hatte ich mir schon einen Termin bei meinem Hausarzt geholt, ich konnte mich dort kaum noch auf den Beinen halten und mir war speiübel.
Mein HA wies mich gleich wieder in die MHH ein. 3 Tage habe ich nichts runter kriegen können. Sobald ich mit meinem Kopf hoch kam musste ich mich schon übergeben. Bekam wieder Infusionen und ein Zettel mit Gleichgewichtsübungen, denn mein Gleichgewichtsorgan auf der re. Seite hat den Geist aufgegeben. Nun übte ich fleißig und konnte dann nach 5 weiteren Tagen wieder nach Hause. Auto fahren durfte ich natürlich nicht vorerst.
War dann wieder bei meiner HNO Ärztin und zu einem weiteren Kontroll- MRT und mit diesem Befund im Juli wieder in der MHH.
Ich habe mich dann entschieden mich operieren zu lassen und so setzte man mich auf die Warteliste. Ich erkundigte mich, wer denn die OP durchführen würde, man sagte Prof. Dr. Lenarz hätte sich auf diese OP’s spezialisiert und der würde das dann machen.
Wegen des OP Termines würde man sich bei mir melden, so hieß es. Da ich aber bis Dezember keine Rückmeldung erhielt, rief ich die Chefsekretärin noch mal an und erkundigte mich. Sie gab mir einen Termin Ambulant am 28.2.11 mit neuem MRT- Befund, und merkte mich für die 12. KW also im März für die OP vor.
Laut des aktuellen MRT’s ist mein AN 1 mm seit letztem Jahr gewachsen. Meinen Schwindel merke ich kaum noch nur der Tinnitus ist furchtbar, es ist nicht nur ein ständiger Ton im höher frequenten Bereich sondern es kommen noch andere Töne der unterschiedlichsten Art hinzu. Mal ist es ein metallisches Klingeln mal langsam mal schnell, ein puckern ich weiß nicht wie ich es sonst erklären soll. Naja habe mich erst mal damit abgefunden und lasse mich davon auch nicht verückt machen.
Es grüßt euch erst mal alle aus Rehburg- Loccum
Ekieh
