War ich doch bis Ende 2008 privat versichert, so hatte ich stets das Gefühl, dass mich die Ärzte als Patient ernst nehmen. Nach Aufgabe der Selbständigkeit - eine 60, 70 Stunden Woche war einfach nicht mehr drin - bin ich nunmehr wieder als Angestellter unterwegs und somit auch wieder gesetzlich versichert. Damit fielen z. B. die MRT Untersuchungen in der Charité weg, die bei ambulanten Patienten nur noch für PKV Mitglieder angeboten werden. Hat man dann endlich sein aktuelles MRT wird man zwar weiterhin bei der NC - Ambulanz betreut, einen Oberarzt habe ich seitdem nicht mehr zu Gesicht bekommen.
Vor 3 Wochen die für mich erschreckende Diagnose: der Restturmor wächst wieder. Eine wirkliche Beratung erfolgte jedoch nicht, abwarten und Tee trinken und "mich nicht irre machen lassen", so das Fazit der Charité. Auch die Abstände der MRT Untersuchungen sollten nicht verkürzt werden.
Ich werde mir nunmehr eine Zweitmeinung einholen (Entfernungen sind mir mittlerweile egal), um entscheiden zu können, was ich nun machen will bzw. was nun wirklich Phase und somit erforderlich ist. Bestrahlung, 2. OP - ich weiss es einfach nicht. Und wo lässt man(n) sich behandeln?????
Wer hat denn Erfahrungen mit einer 2. OP? Mit welchen Folgen ist zu rechnen, dauert die Reha wieder so lange, verschlimmert sich die FP....
So bleibe ich dann ratlos, möchte aber nicht trostlos der Familie gegenüberstehen (ich bin ja der Starke...) und will mich auch nicht dem Selbstmitleid überlassen.
Daniel = DaBo2707
