ich bin ganz neu und habe schon interessiert eure Beiträge gelesen.
Kurz zu meiner Person. Ich bin 23 Jahre. Etwa genau vor 1 Jahr wurde nach einer Hörminderung, die etwas schon 1,5 Jahre anhielt und nun dem ersten Hörsturz ein AN an der linken Seite festgestellt. Kurz vor Weihnachten konnte ich mir natürlich tolle Nachrichten vorstellen, vor allem die Überbringung der Mitteilung ließ zu Wünschen übrig. Kurz zusammen gefasst - " ich habe noch keine Bilder vom MRT, weil der Arzt den Bericht noch nicht fertig hat, aber sie haben einen Tumor im Kopf." Ich denke ihr könnte euch vorstellen, wie der Heimweg und die nächsten Tage waren. Die Erfahrung mit HNO Ärzten macht mich ehrlich gesagt bisher krank, weil ich mich nirgendwo gut aufgehoben fühle.
Anfang März 2010 wurde ich operiert. Aufgrund eines Liquorkissens wurde die OP nach 1 Woche revidiert und die Öffnung des Schädels erneut verschlossen. An meinem letzten Tag im Krankenhaus wurde mir mitgeteilt, dass sie alles getan hätten und mich dann auch zukünftig nicht mehr sehen brauchen.Ich dachte, das ganze würde nochmal kontrolliert, aber das ist wohl nicht der Fall. Also in Worten - seit 9 Monaten habe ich keinen Neurologen mehr gesehen.
Nach 2 Wochen Krankenhaus musste ich ca. 4 Wochen auf die Reha warten - 3 Wochen Reha, dort konnte man nichts mehr für mich tun. Sie rieten mir, dass ich noch ca. 12 Wochen zu Hause bleiben soll. Sie wüssten was gut für mich ist. Aber einen Grund, die Reha zu verlängern, nein, den gabs nicht.
Nach 1 weiteren Woche zu Hause viel mir die Decke auf den Kopf und ich habe mit der Wiedereingliederung begonnen und war ca. Ende Juni bin ich wieder voll in den Dienst eingestiegen.
Seit der OP bin ich links taub. Daran habe ich mich mittlerweile gewöhnt, denn ändern kann man es nicht mehr und bin derzeit dabei ein passendes Cross-Gerät zu finden. Da ich bei einer Bank im Kundengeschäft arbeite merke ich täglich meine Hörminderung, aber ich bin positiv gestimmt.
Mal abgesehen von einem "unschönen" Aufenthalt im Krankenhaus mit mehrfacher Verlegung etc. habe ich leider eine weitere Beschwerde.
Seit der OP habe ich Schmerzen in der ganzen linken Gesichtshälfte.
Ich kann meinen Kopf links noch nicht mal mehr auf meiner Hand abstützen, da ich den Schmerz nicht ertragen kann. Die OP ist nur fast 9 Monate her. Die Schmerzen werden nicht besser sonder je nach Wetterlage und Tagesstimmung eher noch schlechter. Kennt das jemand von euch?
Ich war schon sehr froh zu lesen, dass einige von euch auch Probleme mit dem Gedächtnis haben, das hat mich sehr beruhigt, nur leider konnte ich bisher nichts zu Schmerzen im Gesicht finden. Ich hoffe, ihr könnt mir hier weiterhelfen. Falls ihr noch Fragen haben zur OP, zum Krankenhaus oder einfach auch nur so - immer her damit.
kleine
