Durchtrennung des Gleichgewichtsnerven

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fuchs37
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Durchtrennung des Gleichgewichtsnerven

Beitrag von fuchs37 » 17.12.2013, 10:38

Liebe Forum-Mitglieder!

nach vielen Gesprächen kristallisiert sich für mich doch der OP Weg als der bessere heraus, voraussichtlich werde ich mich und er Klinik von Prof. Samii operieren lassen.

Da ich noch relativ gut höre und sonst keine Beeinträchtigungen habe, wie Schwindel etc. mache ich mir schon Gedanken, wie es danach sein wird.

Ich lese immer unterschiedliche Angaben: wird der Gleichgewichtsnerv bei der OP immer durchtrennt? Oder nur teilweise, wenn er teilweise zu retten ist? Wovon ist das abhängig?

Danke für Eure Antworten,

fuchs37
AN Diagnose 11/2013, derzeit bis auf Hörminderung links und leichtes Rauschen keine Beschwerden, OP Termin reserviert für Ende Januar 2014
skipper
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Re: Durchtrennung des Gleichgewichtsnerven

Beitrag von skipper » 17.12.2013, 21:20

Hallo fuchs37,

am besten wird dir sicherlich dein Operateur Auskunft geben können, da Pauschalaussagen immer schwierig sind.
Das AKN entsteht ja aus den Myelinscheidenzellen des Hör-Gleichgewichtsnervs.
Statistisch gesehen entsteht ein AKN am häufigsten aus der Pars superior des N. vestibularis.
Das heißt, unter bestimmten Voraussetzungen, muss nicht der ganze N. vestibularis durchtrennt werden.
Generell muss man allerdings sagen, dass der Körper den Ausfall eines Gleichgewichtsorgans gut kompensieren kann!

Grüße, skipper
skipper, m*1976, AN li. 32x24x26mm, Hörsturz 03/13, MRT 04/13, OP retromastoidal 05/13 in Stuttgart (Prof. Hopf), Liquorfistel, keine Facialisparese, Hörnerv erhalten aber li. nur tiefe Töne
Stern70
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Re: Durchtrennung des Gleichgewichtsnerven

Beitrag von Stern70 » 07.07.2025, 12:03

Hallo, ich wurde am 9.3. 2023 operiert, dh. Entfernung eines Akustikumschwanoms., was sehr klein war, aber sich um die 3 Nerven geschlungen hatte. Es konnte nur durchtrennt werden mit der Aussicht, die Nerven zu schädigen, was auch geschah: starke Hörminderung (Hörgerät),Facialisparese (rückläufig) und Schwindel und ausgeprägten Gleichgewichtsstörung . Letzteres ist auch heute, mehr als 2 Jahre danach, ausgeprägt und sehr unangenehm. Auch der Schwankschwindel ist z.B. beim Einkaufen sehr hinderlich, wegen des ständigenDrehen des Kopfes. Am Ende ist mir meist schlecht. Draußen gehe ich mit Rollator in meiner Wohnung ohne alles, in bekannter Umgehung mit Stock. Ich habe mich damit arrangiert, aber das Leben ist sehr anstrengend, weil der Körper ständig ausgleichen muss. Es erschöpft mich sehr. Außerdem habe ich auf der Seite, wo ich operiert wurde, sehr,sehr oft sauren Geschmack!! Ich würde gerne noch mal an einer Reha teilnehmen. Bei der ersten konnte ich kaum am Gleichgewichtstraining teilnehmen, weil mir so schwindelig und übel wurde.

Weiß jemand ob das möglich ist?

Lieben Gruß, C.
MonCheri
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Re: Durchtrennung des Gleichgewichtsnerven

Beitrag von MonCheri » 18.04.2026, 10:30

Hallo Stern 70
Meine OP war ja schon 2021 und mit dem Gleichgewicht und der Übelkeit hatte ich zwei Jahre große Probleme, der Geschmack wechselt von metallisch, bitter und sauer,es kommt und geht.Ich habe mal versucht,Tagebuch zu führen,aber ich war nicht ausdauernd genug.Ich habe dann auch ganz langsam mit Sport angefangen, war richtig schwer,aber es wurde besser,Jetzt hatte ich drei Bestrahlungen, da letztes Jahr ein Rezidiv festgestellt wurde und ich habe das Gefühl, Schwindel und Übelkeit gehen wieder los.Einkaufen ist keine Freude mehr, muß ich auch sagen!Ich kann dir nur sagen, bleibe geduldig, versuche dich abzulenken ,was mir persönlich auch aufgefallen ist, als ich es mit einer Gehhilfe versucht habe, war die Verspannung im Nacken, was den Schwindel gefördert hat.Ich war lange nicht im Forum, aber vielleicht liest du meinen Beitrag, LG MonCheri
MonCheri, Jg 66 ,w ,verh , 1 Sohn,
AKN seit 2014, Probleme seit 2018, Op 2021 in Dresden
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